Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Meissen Art Nouveau hanger pattern porcelain bowl by T. Grust 1907

Germany MEISSEN 1900, Art Nouveau hanger pattern porcelain dish, bowl by T. Grust 1907

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Meissen Art Nouveau hanger pattern porcelain bowl by T. Grust 1907

Meissen 1900, German Art Nouveau hanger pattern porcelain dish, bowl by T. Grust 1907.


Meißener Jugendstil Porzellan, Bügelmuster Müslischale

Jugendstil Porzellan Müslischale
Dekorentwurf: Theodor Grust 1907
Marken: Knaufschwerter in Unterglasurblau, zweimal gestrichen, Pressnr. 218
Staatliche Porzellan Manufaktur Meissen, Meißen um 1910
Maße: Durchmesser 15 cm, Höhe 3,5 cm
Zustand: sehr gut
Literatur: J. Just, Meissener Jugendstil-Porzellan, Leipzig Germany 1983

Theodor Grust [Meissen, 1857 – 1919 ebd.] war ein deutscher Genre- und Porzellanmaler. Von 1905 bis 1909 war er Malerleiter an der Porzellanmanufaktur Meißen. Grust studierte ab 1878 an der Kunstakademie in Dresden und war dort zeitweise Schüler von Theodor Grosse. 1886 wechselte er nach München. Von dort führten in Studienreisen nach Belgien und in die Niederlande. 1898 kehrte er nach Meißen zurück. Dort wurde er zunächst Mitarbeiter, später Malerleiter der Königlich-Sächsischen Porzellanmanufaktur. Von Grust stammen zahlreiche Form- und Dekorentwürfe, z. B. der „Kleeblattdekor“, der „Bügeldekor“ oder der Dekor „Misnia“. In dieser Zeit entstanden auch mehrere Ölgemälde, die Szenen des kleinbürgerlichen Genres darstellen. In den Jahren 1905/06 wurde er mit der künstlerischen Leitung der Wiederherstellung des so genannten Fürstenzuges an der Nordwand des Stallhofs in Dresden betraut.

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