Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

KPM Royal Berlin china design Friedlaender Halle form dinner service celadon

KPM Berlin German Art Deco China, porzelain dinner service, Decor Halle/ Burg Giebichenstein, Design Marguerite Friedlaender 1930/31, in Seladon light green colour; BAUHAUS

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KPM BERLIN Porzellan, Burg Giebichenstein Service in Seladon grün

Speiseservice,
Porzellan Speise-, Tafelservice in SELADON
Entwurf: Marguerite Friedlaender 1930/31
Ausfuehrung: StPM Staatliche Porzellan Manufaktur Berlin, Porzellan, (eingedrueckte Rillen) in Seladon 1934
Staatlich Berlin, Königliche Porzellan Manufaktur Berlin Germany
Im Boden alle Teile bezeichnet: mit Szeptermarke, Burg-Giebichenstein-Marke und Jahresbuchstaben
Eßteller, Suppenteller, Terrine etc.

Literatur: Broehan-Museum, Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889-1939, Seite 198
Zustand: sehr gut, I. Wahl

HISTORIE:
Das Jahr 1918 markiert das Ende der Monarchie. Der Kaiser geht ins Exil.
Die KPM wird zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. 1918-1988
Ab 1988 wird die Manufaqtur wieder umbenannt in Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin GmbH

Marguerite Friedlaender [Lyon 1896 – 1985 Guerneville, Kalifornien], deutsch-englische Keramikerin und Porzellan Designerin. 1919-1925 lernte und arbeitete sie am Bauhaus, machte 1926 ihre Meisterprüfung in Höhr-Grenzhausen, um danach bis 1933 an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, Halle, zu lehren. Dabei hatte sie als erste deutsche Töpfermeisterin die Leitung der Keramikabteilung inne. Gleichzeitig arbeitete Sie für die KPM Berlin, für die Sie 1929 das Service “Halle” entwarf. Unmittelbar nach Machtübernahme der Nazis verlor sie ihre Arbeit und emigrierte zunächst in die Niederlande, dann in die USA, fortwährend als Keramikerin arbeitend. So wurde sie für ihre 1937 für die Niederländische Regierung entworfene Auftragsarbeit, das “Five a clock” Teeservice auf der Weltausstellung in Paris 1937 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. (Friedlaender, Marguerite)

Marguerite Friedländer
11.10.1896, Lyon – 24.02.1985, Guerneville (USA)
Keramik- und Porzellangestalterin am Bauhaus Weimar 1919-25
und an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) 1925-33

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