Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Zsolnay Pecs Hungary Art Nouveau luster glaze ceramic vase

Vilmos Zsolnay, Pecs, Hungary, Tall Ceramic vase, Symbolism vase with green, gold luster glaze, Eosin glaze, model no.6760, round five towers mark ca. 1900. pottery.

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Item No. 4376
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Zsolnay Pecs Hungary Art Nouveau luster glaze ceramic vase, Vilmos Zsolnay, Pecs, Hungary, Tall Ceramic vase, Symbolism vase with green, gold luster glaze, Eosin glaze, model no.6760, round five towers mark ca. 1900. pottery.

A rare iridescent enamelled eartheware vase from the Vilmos Zsolnay Factory around 1900.
SIgned under the base with the red “Zsolnay” stamp.
H : 18,50 inch


 Zsolnay Pecs Ungarn, Jugendstil Vase Eozin, Vase, Blumenvase 6760 Jugendstil, Symbolismus Vase mit Eosin Lüsterglasur, Modell No. 6760 Entwurf: Vilmos Zsolnay Ausführung: Vilmos Zsolnay, Keramische Manufaktur, Pécs – Fünfkirchen, Hungary Magyarország Ungarn um 1900/10 gemarkt am Boden mit Fünfturm Marke Zsolnay Pecs, nummeriert 4849, 3 und 3289 Höhe 47 cm, Ø 18,3 cm — 1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter — Zustand: sehr gut, Rariätät – Sammlerstück – Eozindekor (Porzellan-Fayence: verfeinerte Steinzeugmasse mit Feldspatglasur bei hoher Temperatur gebrannt) Jugendstil / Secessionist / Art Nouveau Skonvirke Porzellan-Fayence , aesthetic movement, Dalpayrat Zustand: sehr gut Vergleichstück bei Sammlung: Prof. Helmut Hentrich (1905 – 2001) Hetjens-Museum Düsseldorf, Deutschland In der Sammlung: The Dallas Museum of Art Vase in Flaschenform The Corning Museum of Glass – One Museum Way – Corning, NY., Ausstellungskatalog Turin 1902: Title: L’Exposition internationale des arts décoratifs modernes à Turin 1902 / directeur, Alexander Koch ; texte par Georg Fuchs et F.H. Newbery. Vase ca. 1899, Kleine Vase Aus der Sammlung von Szépmüvészeti Museum, Budapest – Museum of Applied Arts, Budapest, Ungarn

Der antike Stadt Sopianae, einst Teil des Römischen Provinz Pannonia, ist heute als Fünfkirchen (Pecs) im Süden Ungarns bekannt. Die heute fünftgrößte Stadt Ungarns, war von je her Kulturelles Zentrum kreativer Künstler, Handwerker, Universitätsstadt und Bischofssitz. Die Zsolnay fünf-türme-marke wurde der Siluette der Stdt geschuldet – Fünfkirchen

Vilmos Zsolnay übernahm 1865 eine kleine Keramikwerkslätte aus dem Familienbesitz. Die ersten Produkte waren Gebrauchsgegenstände. Die damalige Milarbeiterzahl (19) wuchs im Lauf der Jahrzehnte auf 1000. Eine seiner wichtigsten Erfindungen war PYROGRANIT (frostsichere Keramik mit wetterfester Glasur). Dies diente der Aussen-verzierung der damals entstehender prunkvollen, historistischen Gebäude (Postpalast Pécs, Matthiaskirche, Budaer Burg, Kunstgewerbemuseum, auch zahlreicher Wiener Palais). Seine sicherlich künstlerisch bedeutendste Entwicklung war die EOSIN – GLASUR. Der Name Eosin wurde vom griechischen Wort „eos” (Morgenröte)abgeleitet. Es entstanden insgesamt 58 (!) dieser unvergleichbaren Lüsterglasuren. Geniale Künstler schufen mit dieser Technik unvegleichbare Kunstwerke. Die Kreativität Zsolnays zeigt auch folgende Anekdote: Einer der Arbeiterinen der Nachtschicht fiel misslicher Weise eine Petroleumlampe in die Glasurmasse. Die Oberfächen der daraus entstandenen Gegenstände zeugten von neuem unebenen Beschaffenheit. Zsolnay entwickelte daraus ein neues Verfaheren, eine erfolgreiche Serie. Es wurde unter den Namen  „Elefantenglasur” patentiert. Ein Höhepunkt der Zsolnay Manufaktur war 1878. Bei der Pariser Weltausstellung gewinnt er eine Goldmedaille und den Grand Priix. Er wird sogar in die Ehrenlegion aufgenommen. Gleichzeitig erhält er den Kaiser-Franz-Josef-Orden. Die Manufaktur wurde zum beachtlichen Wirtschaftsfaktor Ungarns. Zahlreiche prominente Künstler aus der Monarchie, Italiens und Frankreichs fanden eine fruchtbare Beschäftigung. Noch heute sind Zsolnay Kunstobjekte begehrte Sammlerstücke. Sie sind inzahlreichen Sammlungen der Welt vertreten. Ua. in Frankreich, Österreich, Groß Brittannien aber auch in USA oder Canada. Literatur: Museum für Kunstgewerbe Budapest (Hrsg.): Zsolnay. Ungarische Jugendstilkeramik. Sonderausstellung des Museum für Kunstgewerbe, Budapest. Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien 1986. Literatur: Csenkey, Éva: Zsolnay szecessziòs kerámiák. Budapest 1992. Literatur: Hárs, Éva: Zsolnay Pécs. Budapest 1996. Literatur: Santi, Federcio und Gacher, John: Zsolnay Ceramics. Collectiong a Culture. Atglen PA, USA 1998. Literatur: Csiba, Monika und Stattner, Richard: Zsolnay. Masterpieces of Hungerian Art Nouveau. Elite Design Gallery, Hungary 2003. Literatur: Csenkey, Éva und Gyugyi, Lászlo und Hárs, Éva: The golden age of Zsolnay. The Gyugyi collevtion returns to Pécs. Zsolnay heritage trust nonprofit Ltd.2010 Zsolnay Pecs Ungarn, Jugendstil Vase Eozin, Vase, Blumenvase 6760 Gerne kümmern wir uns um Ihre Wünsche, klicken Sie bitte weiter oben rechts auf SIE HABEN FRAGEN? oder ganz oben rechts auf KONTAKT. Oder besuchen Sie unsere Geschäftsräume während der Öffnungszeiten. Finden Sie weitere Objekte auf unserer Produktseite!