Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Orivit Silversmiths Company, Cologne Ehrenfeld 1900, OAG, German Art Nouveau handcrafted Sterling silver pair of napkin ring no.06, silver 925, Koeln Germany 1905

Orivit Silversmiths Company, Cologne Ehrenfeld 1900, OAG, German Art Nouveau handcrafted Sterling silver pair of napkin ring no.06, silver 925, Koeln Germany 1905

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Orivit Cologne, OAG, German Art Nouveau Silver napkinring 06

Orivit, Cologne, OAG Art Nouveau Silver napkinrings #06

Napkin ring # 06
OAG, German Art Nouveau silver
Pair of Art Nouveau sterling silver napkin rings no. 6
Design and execution: Orivit AG Cologne Ehrenfeld ca. 1904
Dimensions: Ø 3.5 cm, height 5.2 cm

Orivit Silversmiths Company, Cologne Ehrenfeld 1900, OAG, German Art Nouveau handcrafted Sterling silver pair of napkin ring no.06, silver 925, Koeln Germany 1905

Literature: ORIVIT Tin of Art Nouveau from Cologne; the stocks of the collection Gertrud Funke-Kaiser,
Zoning Circle Museum, the Rhenish Open-Air Museum and National Museum of Folklore, Kommern,
of the Cologne City Museum and the H. G. Klein Collection, 1992
Condition: very good, monogram and engraving hall a / s. 1906
Keywords: WMF, OSIRIS, ISIS, Kayserzinn, Urania, britsh pewter, A. Knox

“The offer of the company Ferdinand Hubert Schmitz in Paris [Paris World Expo 1900] is most extensively documented in the contemporary coverage.The booth stood out and was generally appreciated and illustrated.Max Osborn raises the design of the stand with furniture of the Cologne company Heinrich Pallenberg praises: “The exhibition of Ferdinand Hubert Schmitz in Cöln is characterized by the taste with which the precious products of this company are piled up. The niche is an ideal little jewelery shop. Its wooden architecture makes the products, the bowls and bowls and vases, the beautiful works of gold and enamel, stand out in a particularly impressive way. The mirror, whose wooden framing sends individual members across the glass, which then condense to a console board at table height, the wall decoration with the magnificent fountain, the table and the well-built silver cabinet, all appear like parts of a living room and cause the exhibited Things are shown in a very different way than in those, usually disregarded, popular store arrangements. ” (>> … An idelaer small jewelery shop << The Cologne company Orivit at the World Exhibition Paris 1900. by Helene Blum- Spicker: reprint from the Wallraf-Richartz-Jahrbuch, volume LXI, Cologne 2000, pp. 218-219.)

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Orivit Jugendstil Silber Serviettenringe No. 6 Köln 1904,

OAG, Deutsches Jugendstilsilber
Paar Jugendstil Sterling Silber Serviettenringe No. 6
Entwurf und Ausführung: Orivit AG Köln Ehrenfeld ca. 1904
Maße: Ø 3,5 cm, Höhe 5,2 cm

Zustand: sehr gut, Monogramm und Gravur Halle a/S. 1906

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Orivit AG, Köln
Ferdinand Hubert Schmitz (1863 – 1939) übernahm 1894 die “Rheinische Bronze- und Metallwarenfabrik Johann Heinrich Welke” und gründete nach mehreren Umbenennungen aus dieser 1898 die neue ORIVIT AG. Die ORIVIT Produktpalette traf nicht nur genau den Zeitgeschmack, sondern brachte die Konkurrenz wie die Firmen Kayserzinn, WMF und Osiris, etc. in Bedrängnis. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 wurde die ORIVIT AG mit einer Goldmedaille ausgezeichnet, ebenso geehrt wurde sie 1902 im Rahmen der Industrie- und Gewerbeausstellung in Düsseldorf sowie 1904 auf der Louisiana Purchase Exposition. Mit dem Erfolg kam zwangsläufig der Innovationsdruck, dieser in Gestalt der sogenannten Huber-Presse, welche der ORIVIT AG auch den Untergang bescherte. Nach finanziellen Schwierigkeiten, die Rheinischen Banken drehten den Geldhahn zu, erfolgte die Übernahme durch die Württemmbergische Metallwarenfabrik im Jahr 1905. Die Stücke der ORIVIT AG zeichnen sich aus durch eine gelungene Mischung aus deutschem, französischem und belgischem Jugendstil.

Literatur: Orivit Silberkatalog
Literatur: ORIVIT Zinn des Jugendstils aus Köln ; die Bestände der Sammlung Gertrud Funke-Kaiser, des Kreismuseums Zons,
des Rheinischen Freilichtmuseums und Landesmuseums für Volkskunde, Kommern, des Kölnischen Stadtmuseums und der Sammlung H. G. Klein, Köln 1992

Weiterführende Literatur:
Literatur: Erlesenes aus Jugendstil und Art Déco, Die Sammlung Giorgio Silzer, Ausstellungskatalog Grassi Museum, Museum für Kunsthandwerk 1997
Literatur: Pese, Claus, Jugendstil aus Nürnberg, Kunst, Handwerk, Industriekultur, Stuttgart 2007
Literatur: KERSSENBROCK-KROSIGK, Dedo von: Metallkunst der Moderne. Bröhan-Museum. Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939).

“Das Angebot der Firma Ferdinand Hubert Schmitz in Paris [Pariser Weltausstellung 1900] ist in der zeitgenössischen Berichterstattung am umfangreichsten dokumentiert. Der Messestand fiel auf und wurde allgemein gewürdigt und abgebildet. Dr. Max Osborn hebt die Gestaltung des Standes mit Möbeln der Kölner Firma Heinrich Pallenberg lobend hervor: “Die Austellung von Ferdinand Hubert Schmitz in Cöln zeichnet sich durch den Geschmack aus, mit dem die kostbaren Erzeugnisse dieser Firma aufgestapelt sind. Die Nische ist ein idealer kleiner Juwelierladen. Ihre Holzarchitektur läßt die Fabrikate, die Schalen und Schüsseln und Vasen, die schönen Arbeiten aus Gold und Email, ganz besonders bestechend hervortreten. Der Spiegel, dessen Holzumrahmung einzelne Glieder über die Glasscheibe entsendet, die sich dann in Tischhöhe zu einem Konsolbrett verdichten, die Wanddekoration mit dem prächtigen Zimmerbrunnen, der Tisch und der gut aufgebaute Silberschrank, das alles erscheint wie Theile eines Wohnraumes und bewirkt, dass die ausgestellten Gegenstände ganz anders zur Geltung kommen als in den, solche Gesichtspunkte meist ausser Acht lassenden, landläufigen Laden-Arrangements.””

(>>…Ein idelaer kleiner Juwelierladen<< Die Kölner Firma Orivit auf der Weltausstellung Paris 1900. von Helene Blum-Spicker. Sonderdruck aus dem Wallraf-Richartz-Jahrbuch, Band LXI, Köln 2000, S. 218-219.)

Helene Blum Spicker schreibt in Ihrem Aufsatz: Ein idealer kleiner Juwelierladen. Die Kölner Firma Orivit auf der Weltausstellung Paris 1900:
“Von der Modellnummer 2497 bis 2599 wird die weitere Zinnproduktion der Firma Orivit geprägt durch Vasen, Jardinieren, Übertöpfe, Bowlen, Weinkannen und Cakesdosen aus geschliffenem Kristallglas, geätztem oder geschnittenem Überfangglas, bemalten Fayencen oder Steingut und glasierten Keramiken und Emailgefäßen mit Metallfassungen. Ein Drittel dieser Gesamtproduktion wurde auf der Weltausstellung in Paris gezeigt. Die Spitzenstücke (Orivit 2564-2569) warben am Eingang und in der Mitte des Messestandes für die technisch-metallurgischen und gestalterischen Neuerungen, die Ferdinand Huber Schmitz in die Zinnproduktion eingeführt hatte: Die Oberflächenveredelung durch Vergolden und Versilbern und zusätzliche farbliche Gestaltung der Ornamente durch transparente und irisierende Lacke und die Betonung der Faßwaren, das heißt die Verbindung des veredelten Zinns mit Gefäßkörpern aus andere Materialien. Die Herkunft der Fayencen wird von Wagner ohne Beweisführung mit “Villeroy & Boch, Mettlach” angegeben. Lediglich das Fayenceservice (Orivit 2525 ff.) hat Zeichen, die auf Villeroy & Boch hinweisen. Nur für ein Emailgefäß (Orivit 2574, eine Vase) gibt es im Firmenkatalog von 1904 einen Hinweis auf einen Zulieferer: Echt Ungar. Email “Rapoport”. Weitere Lieferungen durch den Budapester Goldschmied Jakab Rapoport an die Firma Orivit werden durch ein Emailgefäß im Museum für Angewandte Kunst in Budapest wahrscheinlich, das in Größe und Form mit dem Übertopf (2576) in Emailausführung in deutschem Privatbesitz identisch ist.”

Orivit Jugendstil Silber Serviettenringe No. 6 Köln 1904

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