Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Art Nouveau mixed metal candleholder, design Albin Müller, 1905

Geometric Art Nouveau candleholder, brass, copper with cabochon in opal glass, designed by Albin Müller, Darmstadt artists’ colony, WMF around 1905, Germany.

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Item No. 0805
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Art Nouveau mixed metal candleholder, design Albin Müller, 1905

Geometric Art Nouveau candleholder, brass, copper with cabochon in opal glass, designed by Albin Müller, Darmstadt artists’ colony, WMF around 1905, Germany.

Albin Müller, Art Nouveau or Secessionist candlestick in brass and copper with opal glass cabochons. (H.26,5 cm W.11,2×11,2 cm).


Albin Müller, Mixed Metall Jugendstil Leuchter 1905

Geometrischer Jugendstil Tischleuchter, Messing, Kupfer mit Opalglas Cabochons, Design Albin Müller, Darmstädter Künstlerkolonie, WMF um 1905, Deutschland.

Albin Müller, Jugendstil oder Secessionist Kerzenleuchter aus Messing und Kupfer mit Opalglas Cabochons. (H.26,5 cm B.11,2×11,2 cm)

Albin Müller (1871-1941)
Kerzenleuchter
aus Kupfer und Messing mit Opalglas Cabochons, um 1905
Hergestellt von der ?WMF, mit vier Säulen, die sich von dem sich ausbreitenden quadratischen Sockel ausdehnen und mit vier Opalglas Cabochons besetzt sind.
Maße: H. 26,5 cm B. 11,2×11,2 cm, ungemarkt.

Literatur: Judy Rudoe, ‘Decorative Arts 1850-1050; a Catalogue of the British Museum Collection’, British Museum Press, 1991, Kat. 211, Tafel 93
Literatur: Die Kunst XII”, 1905, S. 322
Literatur: Die Kunst, vol. 12, 1905, p. 322
Literatur: Deutsche Kunst und Dekoration, vol. 18, 1906, p. 633 (for a period illustration of this form exhibited within the Man’s Study designed by Müller in Madgeburg)
Ähnliche Leuchter wurden in Müllers Herren-Arbeitszimmer auf der Dresdner Ausstellung von 1906 ausgestellt. )
Literatur: Offizieller Katalog der Dritten Deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung, Dresden, 1906, pp. 35-36
Literatur: Ein Dokument Deutscher Kunst, Darmstadt 1901-1976, Vol. 4, Die Künstler der Mathildenhöhe, exhibition catalogue, Mathildenhöhe Darmstadt, Darmstadt, 1977,.
Literatur: Ein Dokument Deutscher Kunst, Darmstadt 1901-1976, Vol. 1-5, Die Künstler der Mathildenhöhe, Ausstellungskatalog, Mathildenhöhe Darmstadt, Darmstadt, 1977, Band IV, Seite 143 ff. – Nr.422 (Kerzenleuchter), Nr.425 (Tischuhr, Eisen), Nr.426 (Leuchter, Eisen), Nr.428 (Weinbecher), Nr.432 (Likörservice), Nr.441 (Leuchter, Messing), Nr.445 (Kaffeeservice mit Samowar, Silber)
Literatur: Karl H. Bröhan, Metallkunst: Vom Jugendstil Zur Moderne 1899-1939, Berlin, 1990, Seite 231 ff.
Literatur: Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt 1899-1914; Das Buch zum Museum, Abbildung Seite
Literatur: König, Sandra: Albinmüller 1871–1941: Raumkunst zwischen Jugendstil, Neoklassizismus und Werkbund (2018)

Weiterführende Literatur:
Literatur: KERSSENBROCK-KROSIGK, Dedo von: Metallkunst der Moderne. Bröhan-Museum. Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939).
Literatur: Spurensuche: Friedrich Adler zwischen Jugendstil und Art Deco, Stuttgart 1994
Literatur: Erlesenes aus Jugendstil und Art Déco, Die Sammlung Giorgio Silzer, Ausstellungskatalog Grassi Museum, Museum für Kunsthandwerk 1997
Literatur: ORIVIT Zinn des Jugendstils aus Köln ; die Bestände der Sammlung Gertrud Funke-Kaiser,
des Kreismuseums Zons, des Rheinischen Freilichtmuseums und Landesmuseums für Volkskunde, Kommern,
des Kölnischen Stadtmuseums und der Sammlung H. G. Klein, 1992

Weitere Kunstgewerbliche-Arbeiten von Prof. Albin Müller in der Sammlung: The Britisch Museum Online Collection

Die Zinngießerei Eduard Hueck wurde 1814 in Lüdenscheid als »Fabrik und Handlung in Eisen, Stahl und Messingwaren« gegründet. Die Aufnahme der Zinnproduktion efolgte nach 1878.
Materialien: »Britannia-Metall« (engl. Zinnlegierung). »Edelzinn«, »Silberzinn«.
Entwerfer um die Jahrhundertwende waren u. a.:  J. M. Olbrich, Peter Behrens und Albin Müller.

Albin Müller [Dittersbach 1871 – 1941 Darmstadt] dt. Architekt, Entwerfer für Kunstgewerbe, Maler. Der dreijährigen Tischlerlehre bei seinem Vater und der Gesellenzeit studiert Albin Müller selbstfinanziert durch Tätigkeiten als Möbelzeichner und Innenarchitekt an den Kunstgewerbeschulen in Mainz und der Akademie in Dresden, 1899 erhält er die erste Auszeichnung als Innenarchitekt. Ein Jahr später wird er an die Kunstgewerbeschule nach Magdeburg berufen als Lehrer für Raumkunst und architektonische Formenlehre. Bevor er 1906 an die Darmstädter Künstlerkolonie berufen wird, beteiligt er sich höchst erfolgreich mit Inneneinrichtungen und Kunstgewerbestücken, hauptächlich aus Zinn, Gusseisen und Serpentinstein, an der Internationalen Ausstellung in Turin 1902 sowie 1904 an der Weltausstellung in St. Louis. In Darmstadt lehrt er von 1907 bis 1911 Raumkunst an den Großherzoglichen Lehrateliers für angewandte Kunst. Es folgten die Teilnahmen an der hessischen Landesausstellung 1908 (Architektur) und an der Brüsseler Weltausstellung 1910 (Speisezimmer). Besonders erfolgreich ist er nun auf dem Gebiet der Keramik. 1908 wird der Autodidakt nach Olbrichs Tod führender Architekt der Darmstädter Künstlerkolonie.

Albin Müller, Mixed Metall Jugendstil Leuchter 1905

Geometrischer Jugendstil Tischleuchter, Messing, Kupfer mit Opalglas Cabochons, Design Albin Müller, Darmstädter Künstlerkolonie, WMF um 1905, Deutschland.

Albin Müller, Jugendstil oder Secessionist Kerzenleuchter aus Messing und Kupfer mit Opalglas Cabochons. (H.26,5 cm B.11,2×11,2 cm)

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