Henry van de Velde Modell Nr. III Silber Besteck Dessertlöffel
Henry van de Velde Modell III Silber Dessertlöffel, Karl Ernst Osthaus Provenienz [WVZ I.3.4.52]
Seltener Jugendstil-Dessertlöffel aus dem Besteckmodell III von Henry van de Velde. Der Entwurf entstand 1911/12 und gehört zu den letzten bedeutenden Besteckschöpfungen des Künstlers vor dem Ersten Weltkrieg. Das vorliegende Exemplar stammt aus der Sammlung des bedeutenden Kunstmäzens Karl Ernst Osthaus.
Jugendstil Silber Dessertlöffel Modell III von Henry van de Velde, Silber 800, mit Provenienz Karl Ernst Osthaus [WVZ I.3.4.52].
Museal bedeutender Entwurf aus der späten deutschen Schaffensperiode Henry van de Veldes. Das Modell III zählt zu den seltensten Besteckserien des Künstlers und dokumentiert den Übergang vom organischen Jugendstil zu einer zunehmend sachlichen Formensprache der frühen Moderne.
Entwurf / Design: Henry van de Velde (1863–1957), 1911/12
Werkverzeichnis Dessertlöffel: Klassik Stiftung Weimar, Metallkunst Band I, Nr. I.3.4.52
Werkverzeichnis Dessertgabel: Nr. I.3.4.6
Werkverzeichnis Dessertmesser / Buttermesser: Nr. I.3.4.9
Muster / Modell: Modell III
Ausführung: Silberwarenfabrik Franz Bahner, Düsseldorf oder Koch & Bergfeld, Bremen
Objekt: Dessertlöffel / Süßspeiselöffel / Cremelöffel
Material: Silber 800
Form: Spitzovale Laffe
Marken: Halbmond, Krone, 800, Henry van de Velde Signet
Länge: ca. 17,5 cm
Gewicht:
Provenienz: Sammlung Karl Ernst Osthaus, Besitzermonogramm
Epoche: Jugendstil / Reformstil / Frühe Moderne
Zustand: Altersgemäß sehr guter Originalzustand, aus der Sammlung KARL ERNST OSTHAUS, mit Besitzermonogramm
Der vorliegende Dessertlöffel gehört zum seltenen Besteckmodell III, das Henry van de Velde 1911/12 entwickelte. Die Gestaltung dokumentiert eindrucksvoll die Entwicklung des Künstlers vom dynamischen Jugendstil seiner frühen Jahre hin zu einer zunehmend reduzierten und sachlichen Formensprache. Während die charakteristische Eleganz seiner Entwürfe erhalten bleibt, treten ornamentale Elemente weiter zurück und machen einer klaren, funktional begründeten Gestaltung Platz.
Besonders charakteristisch ist die spitzovale Form der Laffe, die dem Entwurf eine außergewöhnliche Eleganz verleiht. Wie bei den früheren Besteckmodellen van de Veldes entwickelt sich die Form konsequent aus ihrer Funktion heraus. Gerade diese Verbindung von handwerklicher Qualität, Materialgerechtigkeit und gestalterischer Klarheit macht Modell III zu einem bedeutenden Zeugnis der europäischen Designgeschichte unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg.
Von besonderer Bedeutung ist die Provenienz des vorliegenden Stückes. Das Besteck stammt aus der Sammlung von Karl Ernst Osthaus (1874–1921), einem der wichtigsten Förderer der europäischen Moderne. Osthaus gründete 1902 das Folkwang-Museum in Hagen und gehörte zu den engsten Unterstützern Henry van de Veldes in Deutschland. Zwischen beiden entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit, die maßgeblich zur Verbreitung moderner Kunst- und Designauffassungen beitrug. Objekte mit nachweisbarer Osthaus-Provenienz besitzen daher eine besondere kunsthistorische und sammlerische Bedeutung.
Henry van de Velde zählt zu den einflussreichsten Gestaltern Europas zwischen Jugendstil und Moderne. Als Architekt, Designer, Innenraumgestalter und Kunsttheoretiker entwickelte er eine Formensprache, die als wesentliche Voraussetzung der modernen Gestaltung des 20. Jahrhunderts gilt. Mit seiner Tätigkeit in Weimar schuf er die Grundlagen jener Kunstgewerbeschule, aus der später unter Walter Gropius das Bauhaus hervorging. In der Designgeschichte wird Henry van de Velde daher häufig als geistiger Vater des Bauhauses bezeichnet.
Eine herausragende Stellung nahm van de Velde auch innerhalb des Deutschen Werkbundes ein. Auf der legendären Werkbundausstellung Köln 1914 war er als einziger bedeutender ausländischer Gestalter mit einem eigenen Bauwerk vertreten. Dies ist umso bemerkenswerter, als seine moderne Auffassung von Kunst und Gestaltung bei konservativen Kreisen des Deutschen Kaiserreichs und am Hof Kaiser Wilhelms II. vielfach auf Ablehnung stieß. Im Gegensatz dazu genossen die Wiener Secession und die Wiener Werkstätte unter Kaiser Franz Joseph I. eine deutlich größere gesellschaftliche und politische Akzeptanz.
Arbeiten von Henry van de Velde befinden sich heute in den bedeutendsten Sammlungen für Jugendstil, Design und Moderne. Zu den wichtigsten Beständen zählen die Musées Royaux d’Art et d’Histoire in Brüssel, das Musée d’Orsay in Paris, das Museum Folkwang und der Hohenhof in Hagen, die Kunstsammlungen Chemnitz, das Bauhaus-Museum Weimar, das Neue Museum Weimar, das Victoria and Albert Museum London, das Bröhan-Museum Berlin – Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889–1939), das Art Institute of Chicago, das Metropolitan Museum of Art New York sowie das Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum New York.
„Wer mit Silber speist, trifft eine Entscheidung. Täglich. Nicht für Prunk, sondern für Haltung. Für die Überzeugung, dass das gemeinsame Essen einen würdigen Rahmen verdient – ob beim großen Festmahl mit zwanzig Personen oder beim stillen Sonntagstisch zu zweit. Silber ist keine Dekoration. Es ist eine Aussage.“
Literatur:
Henry van de Velde: Kunstgewerbliche Laienpredigten, Leipzig, 1902
Karl Ernst Osthaus: Henry van de Velde, Hagen, 1903
Max Osborn: Henry van de Velde. Ein Dokument moderner Kunst, Berlin, 1906
Klassik Stiftung Weimar: Werkverzeichnis Metallkunst, Band I, Nr. I.3.172, Weimar, 2009
Thomas Föhl / Antje Neumann (Hrsg.): Henry van de Velde in Weimar. Dokumente und Studien, Weimar, 2012
Klassik Stiftung Weimar: Henry van de Velde. Der Gesamtkünstler, Weimar, 2013
Digitales Werkverzeichnis Henry van de Velde, Klassik Stiftung Weimar, Objekt Nr. I.3.4.52, online abrufbar unter:
https://hvdv.klassik-stiftung.de
van de Velde Signet,
Zustand:
Markiert mit dem Signet van de Veldes und 800
Ausführung: Hofjuwelier Theodor Müller, Weimar
Entstanden 1912. Schlichte, ornamentlose Form.
Das Besteck war in seiner klassischen Form so vollkommen, dass es später noch während Jahren hergestellt wurde von der Besteckfabrik F. Bahner AG, Düsseldorf.
Henry van de Velde, Das Lebenswerk, München 1959, Kat. Nr. 116;
Lit.: R. Schmutzler, Art nouveau – Jugendstil, 1962, S. 200;
Dessertmesser, Dessertgabel, Dessertlöffel im eMuseum, Museum für Gestaltung Zürich, Archiv Zürcher Hochschule der Künste
Besteckteile aus der Modellserie „Nr. 3“ im Besitz des Bröhan Museums, Berlin
In der Sammlung: Köln, Museum für Angewandte Kunst Köln, Inventar-Nr. G 422
Altes Foto, Neue Sammlung München, 1964. Projekt: DIE GUTE FORM – Fotografien zum Produktdesign 1950-1990. Herstellerangaben falsch. Besitzermonogramm von KARL ERNST OSTHAUS
Noch bis zum 28. April 2024 präsentiert das Kaiser Wilhelm Museum (KWM) in Krefeld die Ausstellung „Die große Verführung. Karl Ernst Osthaus und die Anfänge der Konsumkultur“.
Das Museum of Modern Art beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Henry Clemens van de Velde Lobster Fork
Vergleichsstücke befinden sich in folgenden Sammlungen:
Landesmuseum Württemberg, – Bestände aus dem ehemaligen Württembergischen Landesgewerbemuseum in Stuttgart – Fleischgabel aus der Reihe „Model I“
Virginia Museum of Fine Arts: http://www.vmfa.museum/
Gemeente Museum, Den Haag, Niederlande: Jardiniere
West ART Meisterwerke: Henry van de Velde – Kröller-Müller-Museum – Otterlo – Niederlande. Helene Kröller-Müller und Henry van de Velde.
Münchner Stadtmuseum, Sammlung Angewandte Kunst, Henry van de Velde, Karl Theodor Müller, Teeservice, um 1905, Silber. sechs-teilig
Dallas Museum of Art, dort Tafelmesser, Tafellöffel, Tafelgabel
oder London V&A Besteck Nr.1, Henry van de Velde
Das Museum of Modern Art beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Henry Clemens van de Velde Lobster Fork
MET New York: Zwei verschiedene Stühle (Bloemenwerf), Jardiniere ca.1902, in Silber
Siehe auch in der Sammlung Rijkmuseum, Amsterdam, Niederlande: Portret Henry van de Velde, 1906, Edvard Munch, 1906
Ebenfalls in der Sammlung des Rijksmusem Amsterdam, Niederlande zu finden: Teller –
Bord van porselein, beschilderd met zweepslag-decor in onderglazuurblauw. Het bord is gemerkt.
Vaas van steengoed met rode en gele glazuur naar ontwerp van Henry van de Velde, 1902. Gemerkt met ingegrifte handtekening van HANKE en gestempeld merk van Van de Velde.
Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase
Zusatzbesteck aus dem Besitz von Paul Schulenburg 1929, Zuckerzange, Zange, Kandiszange kleine Variante, in der Sammlung des Deutschen Klingenmuseums in Solingen.
Verschiedene Stücke des Bestecks befinden sich in der Sammlung Deutsches Klingen Museum Solingen. Es lohnt sich zu stoebern!
[‚Bloemenwerf‚ chair, armchair padouk, design 1896 und Jardinière aus dem Besitz Marquis de Brion & Countess Kessler.
In Berlin verkaufte das Hohenzollern Kunstgewerbehaus Silber neuzeitlicher ausländischer Goldschmiede wie Henry van de Velde und Jan Eisenloeffel, nach 1904 auch Arbeiten der Wiener Werkstätte.
Artikel: DIE WELT SAMSTAG, 11. FEBRUAR 2017, Henry van de Velde Jardiniere Die_Welt_Henry_van_de_Velde_Jardiniere_Szy
Literatur: T. Foehl / A. Neumann: Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Ein Werkverzeichnis in sechs Baenden. Klassik Stiftung Weimar 2009. Band 1: Metallkunst, Metallkunst, Nr. I.3.1.22
Literatur: Fischli, Hans [Hrsg.]; Kunstgewerbemuseum Zürich [Hrsg.] (1958): Henri van de Velde: 1863 – 1957; Persönlichkeit und Werk; Kunstgewerbemuseum Zürich, Ausstellung vom 6. Juni bis 3. August 1958. Zürich
Literatur: Seling, Helmut [Hrsg.] (1959): Jugendstil: der Weg ins 20. Jahrhundert. Heidelberg, S. 457 S.
Literatur: Württembergischer Kunstverein [Hrsg.] (1963): Henry van de Velde zum 100. Geburtstag Württ. Kunstverein, 19. Oktober bis 24. November 1963. Stuttgart
Literatur: Hughes, Graham, Modern Silver Through the World 1880-1967. Crown Publishers 1967. Seite 155-158. Henry van de Velde Silberbesteck Modell Nr.I-II-III
Literatur: Hammacher, Abraham Marie (1967): Die Welt Henry van de Veldes. Köln, S. 142.
Literatur: Hamann, Richard, und Jost Hermand: Stilkunst um 1900. Berlin (Ost) 1967.
Literatur: Hüter, Karl-Heinz: Henry van de Velde. Sein Werk bis zum Ende seiner Tätigkeit in Deutschland. Schriften zur Kunstgeschichte, Bd. 9, Berlin (Ost) 1967.
Literatur: Heller: Ein Teeservice von Henry van de Velde. In: Kunst in Hessen und am Mittelrhein. Heft 11, Darmstadt 1971, S. 115ff.
Literatur: Gysling-Billeter: Objekte des Jugendstils. Bern 1975.
Literatur: Hauptmann, Ivo: Bilder und Erinnerungen. Hamburg 1976.
Literatur: De Smet, Robert [Hrsg.] (1980): Art Nouveau Belgique. Europalia 80; Belgique 150 Societe des Expositions Palais des Beaux-Arts, Bruxelles, 19.12.1980 – 15.2.1981. Brüssel, Abb. S. 289
Literatur: Grönwoldt, Ruth: Art Nouveau. Textil-Dekor um 1900. Stuttgart 1980.
Literatur: Junghanns, Kurt: Der Deutsche Werkbund. Sein erstes Jahrzehnt. Berlin (Ost) 1982.
Literatur: Folkers, Dörte, und Cay Folkers: Henry van de Veldes Arbeiten für Ernst Wittern in Lübeck. Europäische Hochschulschriften, Reihe XXVIII, Kunstgeschichte, Bd. 24, Frankfurt am Main/Bern/New York 1983.
Literatur: Sänger, Reinhard W. (1991): Das deutsche Silber-Besteck Biedermeier, Historismus, Jugendstil (1805 – 1918); Firmen, Techniken, Designer und Dekore. Stuttgart, S. 208ff. – Seite 187 Nr.592. Seite 208-215.
Literatur: Hauschild, Joachim: Nach vier Jahrzehnten zurück in den Osten. Stadt Chemnitz ersteigerte van-de-Velde-Ensemble. In: Art. 1/1991, S. 19.
Literatur: [Das] Ernst Abbe-Denkmal. Minerva, Jenaer Schriften zur Kunstgeschichte Bd. 4, hrsg. v. Stefan Grohé. Gera 1996.
Literatur: Form e Detail. Henry van de Veldes Bauhaus in Weimar. Hrsg. v. Kari Jormakka, Weimar o. J. [1997]
Literatur: Fritz, B., und B. Hellmann: Porzellanmanufaktur Burgau a. d. Saale Ferdinand Selle 1901-1929. Städtische Museen Jena 1997.
Literatur: Marquardt, Klaus: Europäisches Essbesteck aus acht Jahrhunderten. Eine Kunstsammlung. Arnoldsche 1997
Literatur: Nys, Wim (1998): Van Belle Époque tot Art Nouveau Belgisch zilver; 1868 – 1914; 15.09.1998 – 13.12.1998, Provinciaal Museum Sterckshof – Zilvercentrum. Antwerpen, S. 196 f.
Literatur: Heitmann, Bernhard (1999): Handwerk und Maschinenkraft: die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld in Bremen [Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, 21. Januar bis 17. März 1999]. Hamburg, S. 86
Literatur: Deutsches Klingenmuseum [Hrsg.]; Grotkamp-Schepers, Barbara; Sänger, Reinhard W. (2000): Bestecke des Jugendstils Bestandskatalog des Deutschen Klingenmuseums Solingen. Stuttgart (2000), S.52. Abb. 21, S. 216
Literatur: Offizieller Katalog der Dritten Deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung, Dresden 1906: [12. Mai – Ende Oktober] — Dresden, 1906
Literatur: Annelies Krekel-Aalbers, Zilver – Silver – Silber, 1880 – 1940. Art Nouveau – Art Déco. Arnoldsche (2001)
Literatur: Daenens, Lieven, Design museum Gent; History and collections (2007) – Abbildungen:
Zahnstocher Halter, Toothpick holder, Tandenstokerhouder van verzilverd koper, van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905 Seite 80.
Hummergabel, Lobster pick, Zilveren Kreeftenvork van Henry van de Velde (1863-1957), voor Theodor Müller, Weimar (Duitsland), ca.1900, Seite 82.
Silber Besteck, Fischbesteck, Aufschnittgabel, Zilveren bestekonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1903, Seite 83.
Doppelgewürzhalter mit Salzlöffel in Silber, Zilveren specerijenset van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905, Seite 85.
Porzellan, Porseleinen serviesonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), voor Meissener Porzellanmanufaktur, 1903-1904, Seite 78. Porzellan Sauciere, Brötchenteller, Eßteller, Muster Peitschenhieb in Kobalt Blau
Für Möbel: Seite 76 ff. Seiete 79. Eetkamer van padoek uit de woning De Craene-Van Mons in Brussel, van Henry van de Velde (1863-1957) ca.1898
Weiterführende Literatur: Henry van de Velde: Geschichte meines Lebens. Piper Verlag, München 1962. Online zu lesen auf der Internetpräsenz digitale Bibliotheek for de Nederlandse letteren
Weiterführende Literatur: SIKART
Artikel über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Henry van de Velde in der zeigenössischen Presse
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffen, www.henryvandevelde.pl
Arbeiten Henry van de Veldes befinden sich in den führenden Design Museen der Welt, Oslo Norwegen; Chicago USA, Britsh Museum, London UK etc.
Schlagwörter: Inneneinrichtung, Möbel, Sitzmöbel, Stuhl, Keramik, Metallarbeiten, Silberschmuck, Porzellanservice, Silberbesteck
Josef Hoffmann, Umstätter, Koloman Moser, Wiener Werkstätte, Josef Maria Olbrich, Franz Hofstoetter Leotz Vase, Josef Urban, Julius MEIER-GRAEFE, L’Art décoratif,
Paris Weltausstelung 1900, Peter Behrens, Julius Rückert Mainz, August Endell, Patriz Huber, Bernhard Pankok, Bruno Paul, Maurice Dufrene, Samuel Siegfried Bing,
Richard Riemerschmid, Heinrich Vogeler, Henry van de Velde, Gustave Serruier-Bovy, Hector Guimard, JacquesGruber, Paul Follot, Carlo Bugatti,
Louis Majorelle, Emile Galle, Ecole de Nancy, Tony Selmersheim, Eduard Diot, leon Benouville, Georges de Feure, Eugene Gaillard, Francois Carabin,
Die Zeitschrift, Dekorative Kunst 1897, L’Art décoratif 1899 – Mitbegründer Julius MEIER-GRAEFE ebenfalls Mitbegründer der PAN – Aufsichtsrats Mitglieder u.a. Eberhard von Bodenhausen, Harry Graf Kessler.
Spiegel Artikel 2009: Der unbekannte Mr. Bauhaus. „Das Bauhaus prägte Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts. Jetzt wird der 90. Geburtstag von Walter Gropius‘ legendärer Kunstschule groß gefeiert. Dabei begann ihre Geschichte schon 17 Jahre früher – mit einem wenig bekannten Genie aus Belgien. „
Henry van de Velde Modell Nr. III Silber Besteck Dessertlöffel
Dessertbesteck, Dessertlöffel oder Cremelöffel mit spitzovaler Laffe, Entwurf Henry van de Velde, Modell III. Silber 800, ab 1912
Henry van de Velde Modell Nr. III, Jugendstil Silberbesteck, 800er, Dessertbesteck, Dessertlöffel oder Süßspeiselöffel mit spitzovaler Laffe I.3.4.52
Das Werksverzeichnis finden Sie unter: www.wvz-henryvandevelde.de
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Van de Velde, Henry
⚬1863/04/03 – †1957/10/15
Belgian architect and designer. He was born in Antwerp as the son of Guillaume Charles van de Velde (1825-1901) and Jeanne Aurore Aimée de Paepe (1826-1888) on the 3rd of April 1863. From 1880 till 1883 he was a student at the Antwerp academy. He received further training in the workshop of Charles Verlat. On the 30th of April 1894 he married Maria Sèthe (1867-1942). In 1895 he moved from the neighbourhood of Antwerp to Villa Bloemenwerf in Brussels. He turned all his attention to the decorative arts rather than to painting. He then established himself in Berlin (1900-1910), Weimar (1902-1917) with intermediate stays in Paris (1910/1911), Switzerland and the Netherlands (1917-1926), again Brussels (1926-1947) and Switzerland (1947-1957). His designs for silverware were realised or sold by Theodor Müller (Weimar), Koch & Bergfeld (Bremen), Firma F. Bahner AG (Düsseldorf), Clarfeld & Springmeyer (Hemer). Henry van de Velde died in Zürich on the 15th of October 1957.



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