Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

KPM Berlin Vase Halle, Friedlaender 1931, Burg Giebichenstein

KPM Berlin Vase HALLE, Hallesche Form, Entwurf: Marguerite Friedlaender 1931, Burg Giebichenstein Marke, Lüsterglasur

Preis auf Anfrage
Art.Nr. 2917
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KPM Berlin Vase Halle, Friedlaender 1931, Burg Giebichenstein

Vase,
Muster „Halle“ oder „Hallesche Form“
Entwurf: Marguerite Friedlaender 1931
Ausfuehrung: Koenigliche Porzellan Manufaktur, Staatliche Porzellan Manufaktur Berlin, KPM Berlin, Germany,
Staatlich Berlin
Marken: Unterglasurblaue Zeptermarke, roter Reichsapfel, Burg Giebichenstein Marke, Malernr. 147/620
Maße: Höhe 8,8 cm, Durchmesser Öffnung 6 cm
seltene Lüsterglasur in Gold-Beige, Lippenrand innen Gold staffiert
Zustand: sehr gut

HISTORIE:
Das Jahr 1918 markiert das Ende der Monarchie. Der Kaiser geht ins Exil.
Die KPM wird zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. 1918-1988. Die KPM ist regelmäßiger Teilnehmer der Grassi Messe in Leipzig.
Ab 1988 wird die Manufaqtur wieder umbenannt in Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin GmbH

Marguerite Friedlaender [Lyon 1896 – 1985 Guerneville, Kalifornien], deutsch-englische Keramikerin und Porzellan Designerin. 1919-1925 lernte und arbeitete sie am Bauhaus, machte 1926 ihre Meisterprüfung in Höhr-Grenzhausen, um danach bis 1933 an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, Halle, zu lehren. Dabei hatte sie als erste deutsche Töpfermeisterin die Leitung der Keramikabteilung inne. Gleichzeitig arbeitete Sie für die KPM Berlin, für die Sie 1929 das Service “Halle” entwarf. Unmittelbar nach Machtübernahme der Nazis verlor sie ihre Arbeit und emigrierte zunächst in die Niederlande, dann in die USA, fortwährend als Keramikerin arbeitend. So wurde sie für ihre 1937 für die Niederländische Regierung entworfene Auftragsarbeit, das “Five a clock” Teeservice auf der Weltausstellung in Paris 1937 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. (Friedlaender, Marguerite)

11.10.1896, Lyon – 24.02.1985, Guerneville (USA)
Keramik- und Porzellangestalterin am Bauhaus Weimar 1919-25
und an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) 1925-33

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