Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Henry van de Velde Jugendstil Messing Visitenkartenschale 1898

Henry van de Velde Messing Visitenkartenhalter 1898 mit Inschrift der Ausstellung La libre esthetique in Bruessel 1900

Preis auf Anfrage
Art.Nr. 4598-1
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Henry van de Velde Jugendstil Messing Visitenkartenschale 1898

Visitenkartenschale in Messing
Entwurf: Henry van de Velde 1898
Ausführung: unbekannte Manufaktur, Brüssel 1898
Maße: Höhe 2,3 cm, Länge 15 cm, Tiefe ca. 11,5 cm ohne Handhabe,
Tiefe an der Höhe des Signets am Beginn der Handhabe 12 cm,
gemarkt am Boden mit Künstlersignet van de Veldes
gravierte Inschrift im Rand: “La libre esthétique”
Nachweisbar auf der Müncher Secessions Ausstellung 1899
und der Brüsseler Verkaufsausstellung “La libre esthétique” 1900
WVZ Klassik Stiftung Weimar, Metallband, Nr. 1.2.6 S. 132
Zustand: sehr gut, schwere Qualität
van de Velde Signet,

 

Visitenkartenschale Henry van de Velde im Neuen Museum Weimar (2021)

 

Visitenkartenschale Henry van de Velde Haus Schulenburg, Gera (2021)

Henry van de Velde Jugendstil Messing Visitenkartenschale – Brüssel 1898 [WVZ I.2.6]

Seltene Messing-Visitenkartenschale nach einem Entwurf von Henry van de Velde aus dem Jahr 1898. Das Objekt entstand während der frühen Brüsseler Schaffensperiode des Künstlers und zählt zu den bedeutenden Metallarbeiten, mit denen van de Velde die Grundlagen der modernen europäischen Formgestaltung legte.

Jugendstil Visitenkartenschale aus Messing von Henry van de Velde, Brüssel 1898, nachweislich ausgestellt auf der Münchner Secession 1899 und der Libre Esthétique in Brüssel 1900 [WVZ I.2.6].

Museal bedeutender Entwurf aus der frühen Hauptschaffensphase Henry van de Veldes. Die im Werkverzeichnis der Klassik Stiftung Weimar dokumentierte Visitenkartenschale gehört zu den seltenen belgischen Metallarbeiten des Künstlers und besitzt durch ihre Ausstellungsgeschichte besondere kunsthistorische Bedeutung.

Entwurf / Design: Henry van de Velde (1863–1957), 1898
Werkverzeichnis: Klassik Stiftung Weimar, Metallkunst Band I, Nr. I.2.6, S. 132
Ausführung: Unbekannte Manufaktur, Brüssel, 1898
Objekt: Visitenkartenschale
Material: Messing
Marken: Henry van de Velde Signet
Inschrift: „La libre esthétique“
Höhe: 2,3 cm
Länge: 15 cm
Tiefe: ca. 11,5 cm ohne Handhabe / ca. 12 cm an der Höhe des Signets
Gewicht:
Ausstellungen: Münchner Secession 1899; La Libre Esthétique, Brüssel 1900
Epoche: Jugendstil / Art Nouveau / Reformstil
Zustand: Sehr guter Originalzustand, schwere Qualität

Die vorliegende Visitenkartenschale entstand 1898 in Brüssel und gehört zu den frühen Metallarbeiten Henry van de Veldes, mit denen er die Grenzen zwischen Kunst, Kunstgewerbe und Alltagskultur neu definierte. Bereits in diesen frühen Entwürfen entwickelte der Künstler jene organische Formensprache, die ihn zu einem der wichtigsten Protagonisten des europäischen Jugendstils machte. Charakteristisch sind die fließenden Linien, die harmonische Proportionierung und die konsequente Ableitung der Form aus Funktion und Material.

Besondere Bedeutung besitzt die gravierte Inschrift „La libre esthétique“, welche auf die berühmte Brüsseler Künstlervereinigung verweist. Die Vereinigung La Libre Esthétique gehörte zu den wichtigsten Plattformen der europäischen Avantgarde um 1900 und spielte eine zentrale Rolle bei der Verbreitung moderner Kunst- und Designauffassungen. Henry van de Velde war eng mit diesem progressiven Umfeld verbunden und entwickelte hier jene gestalterischen Ideen, die später internationale Wirkung entfalten sollten.

Die kunsthistorische Bedeutung des Entwurfs wird durch seine dokumentierte Ausstellungsgeschichte zusätzlich unterstrichen. Die Schale wurde erstmals 1899 auf der Ausstellung der Münchner Secession präsentiert und war darüber hinaus auf der siebten Ausstellung der Libre Esthétique in Brüssel im Jahr 1900 vertreten. Damit gehört das Objekt zu jener kleinen Gruppe von Arbeiten, deren zeitgenössische Präsentation auf bedeutenden internationalen Ausstellungen nachweisbar ist.

Besondere Relevanz besitzt zudem die Aufnahme in das Werkverzeichnis der Klassik Stiftung Weimar. Die Visitenkartenschale wird dort unter der Nummer I.2.6 geführt. Die Werkverzeichnisnummer ermöglicht eine eindeutige wissenschaftliche Einordnung innerhalb des Gesamtwerks Henry van de Veldes und stellt einen wichtigen Nachweis für Sammler, Museen und die kunsthistorische Forschung dar.

Henry van de Velde zählt zu den einflussreichsten Gestaltern Europas zwischen Jugendstil und Moderne. Als Architekt, Designer, Innenraumgestalter und Kunsttheoretiker entwickelte er eine Formensprache, die als wesentliche Voraussetzung der modernen Gestaltung des 20. Jahrhunderts gilt. Mit seiner späteren Tätigkeit in Weimar schuf er die Grundlagen jener Kunstgewerbeschule, aus der unter Walter Gropius das Bauhaus hervorging. In der Designgeschichte wird Henry van de Velde daher häufig als geistiger Vater des Bauhauses bezeichnet.

Eine herausragende Stellung nahm van de Velde auch innerhalb des Deutschen Werkbundes ein. Auf der legendären Werkbundausstellung Köln 1914 war er als einziger bedeutender ausländischer Gestalter mit einem eigenen Bauwerk vertreten. Dies ist umso bemerkenswerter, als seine moderne Auffassung von Kunst und Gestaltung bei konservativen Kreisen des Deutschen Kaiserreichs und am Hof Kaiser Wilhelms II. vielfach auf Ablehnung stieß. Im Gegensatz dazu genossen die Wiener Secession und die Wiener Werkstätte unter Kaiser Franz Joseph I. eine deutlich größere gesellschaftliche und politische Akzeptanz.

In Berlin vertrieb das Hohenzollern-Kunstgewerbehaus die Arbeiten führender internationaler Designer und Kunsthandwerker. Neben Henry van de Velde wurden dort auch Werke von Jan Eisenloeffel angeboten; ab 1904 kamen Arbeiten der Wiener Werkstätte hinzu. Diese Präsenz dokumentiert die hohe Wertschätzung, die van de Veldes Arbeiten bereits zu Lebzeiten genossen.

Arbeiten von Henry van de Velde befinden sich heute in den bedeutendsten Sammlungen für Jugendstil, Design und Moderne. Zu den wichtigsten Beständen zählen die Musées Royaux d’Art et d’Histoire in Brüssel, das Musée d’Orsay in Paris, das Museum Folkwang und der Hohenhof in Hagen, die Kunstsammlungen Chemnitz, das Bauhaus-Museum Weimar, das Neue Museum Weimar, das Victoria and Albert Museum London, das Bröhan-Museum Berlin – Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889–1939), das Art Institute of Chicago, das Metropolitan Museum of Art New York sowie das Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum New York.

Literatur:
Henry van de Velde: Kunstgewerbliche Laienpredigten, Leipzig, 1902
Karl Ernst Osthaus: Henry van de Velde, Hagen, 1903
Max Osborn: Henry van de Velde. Ein Dokument moderner Kunst, Berlin, 1906
Klassik Stiftung Weimar: Werkverzeichnis Metallkunst, Band I, Nr. I.3.172, Weimar, 2009
Thomas Föhl / Antje Neumann (Hrsg.): Henry van de Velde in Weimar. Dokumente und Studien, Weimar, 2012
Klassik Stiftung Weimar: Henry van de Velde. Der Gesamtkünstler, Weimar, 2013

Digitales Werkverzeichnis Henry van de Velde, Klassik Stiftung Weimar, Objekt Nr. I.2.6, online abrufbar unter:
https://hvdv.klassik-stiftung.de

Artikel: DIE WELT SAMSTAG, 11. FEBRUAR 2017, Henry van de Velde Jardiniere Die_Welt_Henry_van_de_Velde_Jardiniere_Szy

Literatur: T. Foehl / A. Neumann: Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Ein Werkverzeichnis in sechs Baenden. Klassik Stiftung Weimar 2009. Band 1: Metallkunst, Metallkunst, Nr. 1.2.6 S. 132
Literatur: Fischli, Hans [Hrsg.]; Kunstgewerbemuseum Zürich [Hrsg.] (1958): Henri van de Velde: 1863 – 1957; Persönlichkeit und Werk; Kunstgewerbemuseum Zürich, Ausstellung vom 6. Juni bis 3. August 1958. Zürich
Literatur: Seling, Helmut [Hrsg.] (1959): Jugendstil: der Weg ins 20. Jahrhundert. Heidelberg, S. 457 S.
Literatur: Württembergischer Kunstverein [Hrsg.] (1963): Henry van de Velde zum 100. Geburtstag Württ. Kunstverein, 19. Oktober bis 24. November 1963. Stuttgart
Literatur: Hammacher, Abraham Marie (1967): Die Welt Henry VanDeVeldes. Köln, S. 142
Literatur: De Smet, Robert [Hrsg.] (1980): Art Nouveau Belgique. Europalia 80; Belgique 150 Societe des Expositions Palais des Beaux-Arts, Bruxelles, 19.12.1980 – 15.2.1981. Brüssel, Abb. S. 289
Literatur: Sänger, Reinhard W. (1991): Das deutsche Silber-Besteck Biedermeier, Historismus, Jugendstil (1805 – 1918); Firmen, Techniken, Designer und Dekore. Stuttgart, S. 208ff. – Seite 187 Nr.592. Seite 208-215
Literatur: Marquardt, Klaus: Europäisches Essbesteck aus acht Jahrhunderten. Eine Kunstsammlung. Arnoldsche 1997
Literatur: Nys, Wim (1998): Van Belle Époque tot Art Nouveau Belgisch zilver; 1868 – 1914; 15.09.1998 – 13.12.1998, Provinciaal Museum Sterckshof – Zilvercentrum. Antwerpen, S. 196 f.
Literatur: Heitmann, Bernhard (1999): Handwerk und Maschinenkraft: die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld in Bremen [Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, 21. Januar bis 17. März 1999]. Hamburg, S. 86
Literatur: Deutsches Klingenmuseum [Hrsg.]; Grotkamp-Schepers, Barbara; Sänger, Reinhard W. (2000): Bestecke des Jugendstils Bestandskatalog des Deutschen Klingenmuseums Solingen. Stuttgart (2000), S.52. Abb. 21, S. 216

Literatur: Offizieller Katalog der Dritten Deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung, Dresden 1906: [12. Mai – Ende Oktober] — Dresden, 1906
Literatur: Annelies Krekel-Aalbers, Zilver – Silver – Silber, 1880 – 1940. Art Nouveau – Art Déco. Arnoldsche (2001)

Literatur: Daenens, Lieven, Design museum Gent; History and collections (2007) – Abbildungen:
Zahnstocher Halter, Toothpick holder, Tandenstokerhouder van verzilverd koper, van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905 Seite 80.
Hummergabel, Lobster pick, Zilveren Kreeftenvork van Henry van de Velde (1863-1957), voor Theodor Müller, Weimar (Duitsland), ca.1900, Seite 82.
Silber Besteck, Fischbesteck, Aufschnittgabel, Zilveren bestekonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1903, Seite 83.
Doppelgewürzhalter mit Salzlöffel in Silber, silver condiment set, Zilveren specerijenset van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905, Seite 85.
Porzellan, Porseleinen serviesonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), voor Meissener Porzellanmanufaktur, 1903-1904, Seite 78. Porzellan Sauciere, Brötchenteller, Eßteller, Muster Peitschenhieb in Kobalt Blau
Für Möbel: Seite 76 ff. Seiete 79. Eetkamer van padoek uit de woning De Craene-Van Mons in Brussel, van Henry van de Velde (1863-1957) ca.1898

Weiterführende
Literatur: Henry van de Velde: Geschichte meines Lebens. Piper Verlag, München 1962. Online zu lesen auf der Internetpräsenz digitale Bibliotheek for de Nederlandse letteren
Literatur: SIKART   Mario Lüscher: «Henry van de Velde». In: SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz, 2010.

Artikel über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Henry van de Velde in der zeigenössischen Presse
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffen,  www.henryvandevelde.pl

Arbeiten Henry van de Veldes befinden sich in den führenden Design Museen der Welt, Oslo Norwegen; Chicago USA, Britsh Museum, London UK etc.

Siehe auch in der Sammlung Rijkmuseum, Amsterdam, Niederlande: Portret Henry van de Velde, 1906, Edvard Munch, 1906
Ebenfalls in der Sammlung des Rijksmusem Amsterdam, Niederlande zu finden: Teller –
Bord van porselein, beschilderd met zweepslag-decor in onderglazuurblauw. Het bord is gemerkt.
Vaas van steengoed met rode en gele glazuur naar ontwerp van Henry van de Velde, 1902. Gemerkt met ingegrifte handtekening van HANKE en gestempeld merk van Van de Velde.
Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase
The Britisch Museum Online Collection
The Museum of Fine Arts, Houston, Werke von „Margo Grant Walsh Collection of Architect-Designed Metalwork

Vergleichsstücke befinden sich in folgenden Sammlungen:
Landesmuseum Württemberg, – Bestände aus dem ehemaligen Württembergischen Landesgewerbemuseum in Stuttgart – Fleischgabel aus der Reihe „Model I“
Virginia Museum of Fine Arts: http://www.vmfa.museum/
Gemeente Museum, Den Haag, Niederlande: Jardiniere
West ART Meisterwerke: Henry van de Velde – Kröller-Müller-Museum – Otterlo – Niederlande. Helene Kröller-Müller und Henry van de Velde.
Münchner Stadtmuseum, Sammlung Angewandte Kunst, Henry van de Velde, Karl Theodor Müller, Teeservice, um 1905, Silber. sechs-teilig
Dallas Museum of Art, dort Tafelmesser, Tafellöffel, Tafelgabel
oder London V&A Besteck Nr.1, Henry van de Velde
Das Museum of Modern Art beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Henry Clemens van de Velde Lobster Fork
MET New York: Zwei verschiedene Stühle (Bloemenwerf), Jardiniere ca.1902, in Silber
Siehe auch in der Sammlung Rijkmuseum, Amsterdam, Niederlande: Portret Henry van de Velde, 1906, Edvard Munch, 1906
Ebenfalls in der Sammlung des Rijksmusem Amsterdam, Niederlande zu finden: Teller –
Bord van porselein, beschilderd met zweepslag-decor in onderglazuurblauw. Het bord is gemerkt.
Vaas van steengoed met rode en gele glazuur naar ontwerp van Henry van de Velde, 1902. Gemerkt met ingegrifte handtekening van HANKE en gestempeld merk van Van de Velde.
Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase
Zusatzbesteck aus dem Besitz von Paul Schulenburg 1929, Zuckerzange, Zange, Kandiszange kleine Variante, in der Sammlung des Deutschen Klingenmuseums in Solingen.
Verschiedene Stücke des Bestecks befinden sich in der Sammlung Deutsches Klingen Museum Solingen. Es lohnt sich zu stoebern!
Siehe auch in der Sammlung Kunstmuseum Den Haag [Stadhouderslaan 41, 2517 HV Den Haag] Bloemenwerf‚ chair, armchair padouk, design 1896 und Jardinière aus dem Besitz Marquis de Brion & Countess Kessler.

Schlagwörter: Inneneinrichtung, Möbel, Sitzmöbel, Stuhl, Keramik, Metallarbeiten, Silberschmuck, Porzellanservice, Silberbesteck, Sterling Silber Tafelbesteck
Josef Hoffmann, Umstätter, Koloman Moser, Wiener Werkstätte, Josef Maria Olbrich, Franz Hofstoetter Leotz Vase, Josef Urban, Julius MEIER-GRAEFE, L’Art décoratif,
Paris Weltausstelung 1900, Peter Behrens, Julius Rückert Mainz, August Endell, Patriz Huber, Bernhard Pankok, Bruno Paul, Maurice Dufrene, Samuel Siegfried Bing,
Richard Riemerschmid, Heinrich Vogeler, Henry van de Velde, Gustave Serruier-Bovy, Hector Guimard, JacquesGruber, Paul Follot, Carlo Bugatti,
Louis Majorelle, Emile Galle, Ecole de Nancy, Tony Selmersheim, Eduard Diot, leon Benouville, Georges de Feure, Eugene Gaillard, Francois Carabin,

UNSEEN-WOMAN.DESIGN
https://www.unseen-women.design/designerinnen/

Die Zeitschrift, Dekorative Kunst 1897, L’Art décoratif 1899 – Mitbegründer Julius MEIER-GRAEFE ebenfalls Mitbegründer der PAN – Aufsichtsrats Mitglieder u.a. Eberhard von Bodenhausen, Harry Graf Kessler.

Spiegel Artikel 2009: Der unbekannte Mr. Bauhaus. „Das Bauhaus prägte Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts. Jetzt wird der 90. Geburtstag von Walter Gropius‘ legendärer Kunstschule groß gefeiert. Dabei begann ihre Geschichte schon 17 Jahre früher – mit einem wenig bekannten Genie aus Belgien. „

Art Nouveau Business card holder tray in brass
Design: Henry van de Velde 1898
Execution: unknown manufactory, Brussels 1898
Dimensions: height 2.3 cm, length 15 cm, depth about 11.5 cm without handle,
Depth at the height of the signet at the beginning of the handle 12 cm, weight 560 gr.
Marked on the ground with artist’s signet van de Veldes
engraved inscription in the margin: „La libre esthétique“
Detectable at the Münchner Secessions Exhibition 1899
and the Brussels sales exhibition „La libre esthétique“ 1900
WVZ Klassik Stiftung Weimar, metal band, No. 1.2.6 p. 132
Condition: very good, heavy quality
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Henry van de Velde Jugendstil Messing Visitenkartenschale 1898.

Das Werksverzeichnis finden Sie unter: www.wvz-henryvandevelde.de

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Van de Velde, Henry

1863/04/03 – 1957/10/15

Belgian architect and designer. He was born in Antwerp as the son of Guillaume Charles van de Velde (1825-1901) and Jeanne Aurore Aimée de Paepe (1826-1888) on the 3rd of April 1863. From 1880 till 1883 he was a student at the Antwerp academy. He received further training in the workshop of Charles Verlat. On the 30th of April 1894 he married Maria Sèthe (1867-1942). In 1895 he moved from the neighbourhood of Antwerp to Villa Bloemenwerf in Brussels. He turned all his attention to the decorative arts rather than to painting. He then established himself in Berlin (1900-1910), Weimar (1902-1917) with intermediate stays in Paris (1910/1911), Switzerland and the Netherlands (1917-1926), again Brussels (1926-1947) and Switzerland (1947-1957). His designs for silverware were realised or sold by Theodor Müller (Weimar), Koch & Bergfeld (Bremen), Firma F. Bahner AG (Düsseldorf), Clarfeld & Springmeyer (Hemer). Henry van de Velde died in Zürich on the 15th of October 1957.

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