Cucchiaio da portata in argento, Kleve 1780-90 Friedrich Zitzinger

Cucchiaio da portata XL barocco in argento, Argento 13 Lot, 812,5/1000, Kleve 1787-91, Germania, Punzone: IZ per Friedrich Zintzi(n)ger

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Cucchiaio da portata in argento, Kleve 1780-90 Friedrich Zitzinger

Cucchiaio da portata XL barocco in argento
Argento 13 Lot, 812,5/1000
Kleve 1787-91, Germania
Punzone: IZ per Friedrich Zintzi(n)ger [menzionato 1768 argentiere, 1785/86 argentiere]
Dimensioni: lunghezza 34,5 cm, peso 155 g.
— 1 pollice (pollici) = 2,54 centimetri —
Condizioni: ottime condizioni legate all’età, monogramma JWW


Silber Vorlegelöffel Kleve 1780-90 Friedrich Zintzinger

Barock Silber XL Vorlegelöffel
Silber 13 Lot, 812,5/1000
Kleve 1787-91, Deutschland
Meistermarke: IZ für Friedrich Zintzi(n)ger [1768 Silberarbeiter, 1785/86 Silberschmied]
13 lötiges Silber, Silber 13 Lot, Silber 13 Loth
Maße: Länge 34,5 cm, Gewicht 155 g.
— 1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter —
Zustand: sehr guter altersgemäßer Zustand, Monogramm JWW

Werke Zintzingers befinden sich in den Sammlungen der Domschatzkammer Aachen und der Katholischen Pfarrkirche St. Martin in Zyfflich

Literatur: Klevisches Silber 15. bis 19. Jahrhundert, Ausstellungskatalog Städtisches Museum Haus Koekkoek, Kleve 1978, Seite 106 ff. und 136 Meisterzeichen 43.
Literatur: Scheffler, Wolfgang: Goldschmiede Rheinland-Westfalens: Daten, Werke, Zeichen (in 2 Bänden): Erster Halbband: Aachen – Köln, de Gruyter 1973. Seite 334.
Literatur: Clasen, Carl-Wilhelm: Rheinische Silbermarken. Die Marken und Werke der rheinischen Goldschmiede.

Der Silberfeingehalt auf in Deutschland ausgeführten Silberobjekten wurde bis 1868 in Lot(h) angegeben. Üblich waren Arbeiten aus 12 Lot = 750/1000 und 13 Lot = 812,5/1000. Da die Städte den Mindestfeingehalt festlegten, garantierten so die jeweiligen Stadtmarken für den Feingehalt, im Norden überwiegend 12 Lot und im Süden überwiegend 13 Lot. Sehr betuchte Auftraggeber wie Mitglieder des Hofes oder Adels ließen sich hingegen auch Stücke mit einem Feingehalt von 14 Lot = 875/1000 oder gar 15 Lot = 937,4/1000 anfertigen. Ab 1868 werden ebenso die Feingehaltsmarken 750 und 800 eingeführt, ab 1888 gilt ein Mindestfeingehalt von 800/1000 wie auch die Stempelung mit Halbmond und Krone für Silberwaren des deutschen Reiches. Diese Silberstempel gelten bis heute.

Weiterführende Literatur:
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur: Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur: Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur: Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Literatur: Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur: Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Germanisches Nationalmuseum (HG.): Nürnberger Goldschmiedekunst 1541-1868. 2 Bände. Nürnberg 2007.
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.
Literatur: Schliemann, Erich: DIE GOLDSCHMIEDE HAMBURGS. Band I, II und III., Verlag: Verlag Schliemann & Cie, Erscheinungsdatum: 1985
Literatur: SILBER AUF REISEN; Ausstellungskatalog 1991-1992 der Hessischen Hausstiftung Museum Schloß Fasanerie in Eichenzell bei Fulda
Literatur: Viktor von Reitzner: “Alt Wien”. Lexikon für Österreichische und Süddeutsche Kunst und Kunstgewerbe. Edelmetalle. Wien 1952.
Literatur: Alfred Rohrwasser: Österreichs Punzen. Edelmetall-Punzierung in Österreich von 1524 bis 1987. 2. Auflage. Perchtoldsdorf 1987.

Silber Vorlegelöffel Kleve 1780-90 Friedrich Zintzinger

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