Emmy Roth Bauhaus ciotola da dessert in argento 900, Berlino 1926/28

Bauhaus piatto da dessert, ciotola da dessert in argento, Argento 900 Art Déco tedesco, Design ed esecuzione: Emmy Roth, laboratorio di Berlino 1926/28

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Emmy Roth Bauhaus ciotola da dessert in argento 900, Berlino 1926/28

Bauhaus piatto da dessert, ciotola da dessert in argento
Argento Art Déco tedesco
Design ed esecuzione: Emmy Roth, laboratorio di Berlino intorno al 1926/28
Argento 900, con superficie martellata e decoro leggermente cubista
Misure: diametro 19,8 cm, altezza 2 cm – 1 i = 2,54 cm –
Condizioni: condizioni originali molto buone, lievi segni di usura
Mezzaluna, corona, E. Roth in stampatello e 900


Emmy Roth Silber 900 Bauhaus Dessertschale, Berlin 1926/28

Bauhaus Silber Dessertteller, Dessertschale
Deutsches Art Deco Silber
Entwurf und Ausführung: Emmy Roth, Berliner Werkstatt ca. 1926/28
Silber 900, getrieben mit gehämmerter Oberfläche und leicht kubistisch anmutender Verzierung
Maße: Durchmesser 19,8 cm, Höhe 2 cm – 1 Ich = 2,54 cm –
Zustand: sehr guter Originalzustand, leichte Gebrauchsspuren
Halbmond (Reichs-) Krone, E. Roth in Druckbuchstaben sowie 900

Literatur: Veena Duncker A Personal Touch: The Seawolf Collection, Late 19th and 20th Century Silver. Rotterdam: Nai and Museum Boijmans van Beuningen, 2003. Seite 192
Literatur: Badisches Landesmuseum Karlsruhe: Frauensilber. Paula Straus, Emmy Roth & Co.Silberschmiedinnen der Bauhauszeit. Karlsruhe 2011. Vgl. Seite 99 Nr. 48 und 49
Ausstellung im Bröhan-Museum, Berlin (7. Juli bis 9. Oktober 2011) FrauenSilber. Paula Straus, Emmy Roth und Co. Silberschmiedinnen der Bauhauszeit
Frauen-Silber: Paula Straus, Emmy Roth & Co. Silberschmiedinnen der Bauhauszeit
Bröhan, Torsten und Berg, Thomas: Avantgarde Design 1880-1930. Köln 1994.

EMMY ROTH [Hattingen 1885 – 1942 Tel Aviv]
Emmy Roth ist neben Paula Straus die Silberschmiedin der Bauhauszeit. Ihr Oevre ist breit gefächert: sie arbeitet mit Edel- und Buntmetall, mit verschiedenen Steinen, Schildpatt und Elfenbein, es entstehen Schmuck-, Schnitz- und Treibarbeiten. Ihr Stil entwickelt sich von reich verzierten Kleingeräten über eine expressionistisch geprägte Formensprache hin zu einem schlichten, vom Bauhaus geprägten sachlichen Stil. Leitmotiv bleibt stets eine organische Formbildung. Aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie des Bildungsbürgertums stammend, widmet sich Emmy Roth [geb. Urias] der Gold- und Silberschmiedekunst und lernt in Düsseldorf,
(Sie absolviert Ihre Lehre in der Werkstatt der Gold- und Silberschmiede Conrad Anton Beumers, Düsseldorf – Die Firma ist bekannt für seine hervorrangede Erzeugnisse.),
Berlin und Paris. Die ab ca. 1907 freischaffende Künstlerin gründet im Berlin der 1910er Jahre ihre eigene Werkstatt in Charlottenburg und ist dort bis 1933 tätig, unter anderem fertigt sie Entwürfe für Bruckmann & Söhne, Heilbronn. Sie gehört zu den frühen Mitgliedern der GEDOK, gegründet 1926 von Ida Dehmel, in der sich kunstschaffende Frauen zusammenschließen. Nach ihrem 25jährigen Künstlerjubiläum im Winter 1932/33 sieht sie sich aufgrund der politischen Entwicklung gezwungen, nach Paris zu emigrieren, wo sie ebenfalls eine eigenen Werkstatt unterhält, von dort aber 1935 weiter nach Palästina geht. Während ihres Aufenthalts in den Niederlanden 1937/38 entwirft sie im Bereich Industrie-Design Objekte für die Zilverfabriek Voorschoten. Zurück in Palästina, wo sie sich wohl vor allem mit der Fertigung von Judaica finanziert, wird ihr Krebs diagnostiziert. 1942 wählt sie den Freitod und stirbt in Tel Aviv.

Literatur: Badisches Landesmuseum Karlsruhe: Frauensilber. Paula Straus, Emmy Roth und Co. Silberschmiedinnen der Bauhauszeit. Ausstellungskatalog, Karlsruhe 2011, Katalognr. 8
Literatur: Roberto Papini, Decorative Arts and Architecture of the 1920s.
Literatur: Metallkunst, Silber – Kupfer – Messing – Zinn, Vom Jugenstil zur Moderne Kunst vom Jugendstil zur Moderne (1889 – 1939) / Sammlung Karl H. Bröhan, Berlin; Bd. IV., Berlin 1990
Literatur: Bröhan Museum (Hrsg.): Metallkunst der Moderne. Bestandskataloge des Bröhan Museums VI. Berlin 2001
Literatur: Bröhan, Torsten und Berg, Thomas: Avantgarde Design 1880-1930. Köln 1994.
Literatur: Deutsches Silber nach dem Bauhaus. Die Sammlung Vic Janssens. Ausstellungskatalog des Silbermuseums Sterckshof, Antwerpen.
Literatur: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Hrsg.): Handwerk und Maschinenkraf. Koch und Bergfeld. Die Silbermanufaktur in Bremen. Ausstellungskatalog, Hamburg 1999.
Literatur: Löhr, Alfred: Bremer Silber. Von den Anfängen bis zum Jugendstil. Focke Museum, Bremen 1982.

Weiterführende Literatur:
Literatur: Sänger, Reinhard W. Das deutsche Silber-Besteck 1805 – 1918. Stuttgart 1991. S.
Literatur: Grotkamp-Schepers, Barbara und Sänger, Reinhard W.: Bestecke des Jugendstils, Bestandskatalog des Deutschen Klingenmuseums Solingen. Stuttgart 2000. S.

Kaffeekanne und Schale im Bestand: Museum Vereniging Rembrandt

Ein komplettes siebenteiliges Tee-, Kaffeeservise mit Tablett, Zuckerzange und Teesieb (PDF hier) befindet sich in der Sammlung des Cincinnati Art Museums

Emmy Roth Silber 900 Bauhaus Dessertschale, Berlin 1926/28

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