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Velde, Henry van de

Current products from Velde, Henry van de

Henry van de Velde Art Nouveau brass business card holder 1898

Henry van de Velde brass business card holder 1898 with inscription of the exhibition La libre esthetique in Brussels 1900

Henry van de Velde Art Nouveau stoneware vase, Hanke 2117

Art Nouveau stoneware vase, Design Henry van de Velde 1903, by stoneware factory and art pottery Reinhold Hanke, Höhr 1903/13 german Art Nouveau

Henry van de Velde Armchair House Bloemenwerf

Bloemenwerf armchair – Art Nouveau furniture, original Art Nouveau chair designed by Henry van de Velde for his own house Bloemenwerf in Uccle, Brussels 1894/95, executed in Padouk

Henry van de Velde Lobster Pick Model No. I silver cutlery

Lobster pick, lobster fork, silver 800, Design icons, Design: Henry van de Velde around 1902, model I, Henry van de Velde Signet

Henry van de Velde, Meissen Art Nouveau porcelain, whiplash pattern, dessert plate

Meissen Art Nouveau porcelain dessert plate, plain white, whiplash pattern, Design Henry van de Velde 1904, Weimar Germany

Henry van de Velde, Peitschenhieb blue, Meissen porcelain soup plate

GERMAN ART NOUVEAU MEISSEN 1900, DESIGN HENRY VAN DE VELDE Peitschenhieb, whiplash pattern PORCELAIN DINNER SOUP PLATE Kobaltblau ROYAL BLUE

Henry van de Velde meissen porcelain, Peitschenhieb, whiplash, cream jug

HENRY VAN DE VELDE, WHIPLASH paatern Art Nouveau MEISSEN porcelain CREAM JUG cross swordes GERMANY JUGENDSTIL

Lobster pick Henry van de Velde model no. I silver cutlery 84 Zolotniki

Lobster cutlery, lobster pick, lobster fork, design icons, Design: Henry van de Velde around 1902, model I, variation 1, Henry van de Velde Signet

Henry van de Velde Meissen porcelain soup plate whiplash -1-

Soup plate – 1 of 7 – Whiplash pattern in cobalt blue, Design: Henry van de Velde 1903, “Peitschenhieb”, Execution: Royal Porcelain Manufactory Meissen, Meissen around 1905-10, Germany

Henry Clement van de Velde
(im belgischen Niederländischen auch Henry Clemens van de Velde; * 3. April 1863 in Antwerpen; † 25. Oktober 1957 in Zürich)

Der Belgier Henry van de Velde wird 1863 als Sohn eines Apothekers in Antwerpen geboren. Er gehört zu den bedeutsamsten Künstlerpersönlichkeiten des Jugendstils und der Neuen Sachlichkeit. 1881-1884 studiert Henry van de Velde Malerei an der Académie des Beaux-Arts in Antwerpen. Er ist als Maler tätig, 1884/85 hält sich Henry van de Velde in Paris und Barbizon auf. In Brüssel schließt er sich 1887 der neoimpressionistischen Künstlergruppe “Les Vingts” an und stellt mit diesen aus. Beeinflusst von der britischen Arts-and-Crafts-Bewegung beginnt Henry van de Velde ab 1890 Möbel und Einrichtungsgegenstände zu gestalten. Für Samuel Bings Galerie “Maison de l’Art Nouveau” in Paris entwirft Henry van de Velde 1895 vier Musterzimmer. 1899 gestaltet er die Fassade sowie die Innenräume des Ladengeschäfts “La Maison Moderne”, das der deutsche Kunsthändlers Julius Meier-Graefe in Paris eröffnet. 1897 und 1898 gründet Henry van de Velde in Brüssel und Berlin Firmen für Herstellung und Vertrieb der von ihm entworfenen Möbel und Objekte. 1899 erscheint auch ein französischer und deutscher Möbelkatalog. Die Zeit bis 1903 ist Henry van de Veldes produktivste Zeit als Gestalter. 1900 zieht Henry van de Velde nach Berlin. 1902 wird er in Weimar Lehrer des neu gegründeten Kunstgewerblichen Seminars, aus dem 1907 die Kunstgewerbeschule hervorgeht und 1919 das Staatliche Bauhaus Weimar. 1907 erscheint auch das von Henry van de Velde verfasste Buch “Vom neuen Stil”. Während des Ersten Weltkriegs wird die Kunstgewerbeschule geschlossen, Henry van de Velde muss seine Lehrtätigkeit aufgeben, 1917 übersiedelt er in die Schweiz. Ziel von Henry van de Veldes Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule war es, mit seinen Studenten “… funktionelle Formen und organische Elemente zu entwickeln, mit denen die Industrien die Aufmerksamkeit des abgestumpften Publikums erregen …”. Der künstlerische Anspruch steht bei ihm jedoch immer über der Typisierung. An der Universität in Gent wird Henry van de Velde 1926 Professor für Architektur, zugleich wird er Gründungsdirektor des Institut Supérieur des Arts Décoratifs in Brüssel, dort lehrt er bis 1936. Von 1947 bis zu seinem Tod lebt Henry van de Velde wieder in der Schweiz am Ägerisee, südlich von Zürich. Posthum erscheinen im Jahr 1962 seine Memoiren mit dem Titel “Geschichte meines Lebens”.

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