Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Schwertermarke

n der Vorbereitungszeit auf die Pariser Weltausstellung 1900 hält der Jugendstil
Einzug in die Meissener Porzellanmanufaktur. Das Jahr 1896 kann als dasjenige
angesehen werden, in welchem der Jugendstil sich in Meissen zu manifestieren
beginnt mit dem “Krokus-Déjeuner” Konrad Hentschels, den pâte-sur-pâte-Male-
reien Rudolf Hentschels sowie der “neuen” Scharffeuerfarben-Dekore.

Eine Vielfalt an Meissener Jugendstil Servicen entsteht, u.a. das Peitschenhieb
Muster von Henry van de Velde, das Misnia Muster, das Riemerschmid Muster,
welches das traditionsreiche Zwiebelmuster ablösen sollte und nicht zuletzt das
bahnbrechende Flügelmuster.

Auch in der Skulptur stehen die Meissener Jugendstil Porzellan Figuren für höchste
Qualität und Innovation. Höchst kunstvolle Entwürfe lieferten die Gebrüder Hent-
schel, Otto Pilz, Theodor Eichler, E. O. Voigt, Erich Kleinhempel, Alfred König, etc.