Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Conrad Anton Beumers Jugendstil Historismus Schale

Historismus Silber Schale mit Emaille und Schmucksteinen, mit Düsseldorfer Stadtwappen, Entwurf und Ausführung: Paul Beumers, Conrad Anton Beumers Silberschmiede, Düsseldorf um 1910

Preis auf Anfrage
Art.Nr. 5313-1
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Conrad Anton Beumers Jugendstil Historismus Schale

Historismus Silber Schale mit Emaille und Schmucksteinen
mit Düsseldorfer Stadtwappen
Entwurf und Ausführung: Paul Beumers, Conrad Anton Beumers Silberschmiede, Düsseldorf um 1910, Silber 800, vergoldet
gemarkt mit C. A. Beumers Düsseldorf, 800, Halbmond, Krone
Maße: Höhe 42, cm, Durchmesser 36 cm -1 inch = 2,54 cm
Zustand: sehr gut

Literatur: C. A. Beumers: Inh.: Paul Beumers, Juwelier, Gold-, Silberschmied und Emailleur; Düsseldorf, Königsallee 44; Atelier für kirchliche und profane Kunstgegenstände. Firmenkatalog, Düsseldorf 1902

https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstgewerbeblatt1908/0198:

Conrad Anton Beumers (Erkelenz 1837 – 1921 Düsseldorf). Nach seiner Goldschmiedelehre in Aachen und Gesellenwanderung nach Paris eröffnete Beumers 1859 seine eigene Werkstatt in Düsseldorf. Ab 1902 Hoflieferant, ab 1913 Hofjuwelier. 1904 wurde die Werkstatt Beumers mit der Goldenen Medaille auf der Weltausstellung in St. Louis ausgezeichnet. Seine sakaralen und profanen Arbeiten fanden weltweit großen Anklang. “Charakteristisch für Beumers Stil ist die Verwendung neogotischer und besonders romanischer wie auch neoromanischer Formen. Seine Gestaltungstechniken zeigen oft Anleihen bei spätmittelalterlichen Werken des 12./13. Jahrhunderts, etwa die Verwendung von Grubenschmelz, Schneckenfiligran oder auch Schmucksteinen.
Ab 1903 wird Beumers zum Hoflieferanten und ab 1913 zum kaiserlichen Hofjuwelier berufen. Bereits 1900 übernimmt sein Sohn Paul Beumers (1865-1950) die Werkstatt und widmet sich zunehmend dem Entwurf profaner Objekte, wofür die Firma 1904 die Goldmedaille auf der Weltausstellung im amerikanischen St. Louis erhält. Paul Beumers Entwürfe zeichnen sich durch eine klare Formgebung aus und zeigen stilistisch deutliche Einflüsse des ‘neuen’ Jugendstils.” (https://emuseum.duesseldorf.de/people/25790/conrad-anton-beumers-erkelenz-18371921-dusseldorf;jsessionid=336CAF7AB7F44224DEB42711A1C11A11)

Vertreten in der Sammlung:
Museum Kunstpalest Düsseldorf, Schale, Silber getrieben, fein gehämmert. Innen vergoldet. Perlliniendekor. Acht gefaßte Malachitcabochons

Vgl. auch: Karl Bernd Heppe: Düsseldorfer Goldschmiedekunst 1596 – 1918, Düsseldorf 1988, S.238

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mit Düsseldorfer Stadtwappen