Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Henning Koppel Georg Jensen Silber Dose 1089

HENNING KOPPEL Georg Jensen Silberschmiede, Sterlingsilber Deckeldose, Bonboniere # 1089

Preis auf Anfrage
Art.Nr. 2954
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Henning Koppel Georg Jensen Silber Dose 1089,

Deckeldose / Bonboniere # 1089
Entwurf: Henning Koppel 1961
Ausführung: Georg Jensen Silberschmiede, Kopenhagen
Maße: Breite 13 cm, Tiefe 10 cm, Höhe ca. 7 cm
– 1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter –
Zustand: sehr gut

Der Designer, Grafiker und Bildhauer Henning Koppel [*Kopenhagen 1918 – 1981 ebenda] studierte 1936/37 Bildhauerei an der Königlich Dänischen Akademie der Schönen Künste in Kopenhagen, bis 1939 an der Akademie Ranson in Paris. Von 1940 bis 1945 arbeitete Koppel in Stockholm, wo er seine ersten Entwürfe für die Firmen Svenski Tenn und Orrefors fertigte. Wieder in Dänemark, begann er 1945 seine Zusammenarbeit mit der Silberschmiede Georg Jensen. Koppels Designarbeiten für die Georg Jensen Silberschmiede wurden auf der IX., X. und XI. Mailänder Triennale von 1951, 1954 und 1957 mit Goldmedaillen ausgezeichnet, 1953 erhielt Koppel den renommierten Lunning Preis sowie 1963 den International Design Award des American Institute of Designers. Neben den Designs für die Georg Jensen Silberschmiede arbeitete er seit 1961 für Bing & Grøndahl, 1967 für Louis Poulsen. Seine Arbeiten sind geprägt von organisch geschwungenen Linien, den Gebrauchsgegenständen liegt stets ein abstrakt- -skulpturaler Charakter inne. Ihre plastischen Formen und asymmetrischen Linien machen diese Objekte zum Inbegriff des skandinavischen New Looks der Nachkriegszeit. Seine Arbeiten finden sich unter anderem in den Sammlungen des Metropolitan Museum of Modern Art, NY, im Neuen Museum Nürnberg etc. (Koppel, Henning)

Georg Arthur Jensen
(1866 – 1935 Kopenhagen) eröffnete nach absolviertem Bildhauerei-Studium und anschließender Mitarbeit im Atelier des dänischen Hofjuweliers Michelsen 1904 sein eigenes Atelier in Kopenhagen. Hier entsehen vor allem Schmuckstücke, aber auch vereinzelt Korpusware, wie eine kleine Teekanne, die zum Prototyp der Besteck- (1919 entworfen) und Korpus-Serie MAGNOLIA # 2 / BLOSSOM # 84 wurde. Georg Jensens erster Besteckentwurf entstand 1906 für das Muster ANTIK / CONTINENTAL. Bereits 1924 wurde eine Zweigstelle der höchst erfolgreichen Georg Jensen Silberschmiede / silversmithy auf der 5th Avenue in New York eröffnet. Bis heute werden ausschließlich qualitativ hochwertige Silberarbeiten, meist handgeschmiedet, namenhafter Designer vertrieben, wie Sigvard Bernadotte, Muster BERNADOTTE, Harald Nielsen, Muster PYRAMIDE, Johan Rohde, Muster KÖNIG, Otto Gundlach Pedersen, Muster KAKTUS, Henning KoppelNanna DitzelVivianne TORUN Buelow-Huebe, etc.

MARKEN AUF GEORG JENSEN SILBER
Korpusware: ANTIK, BERNADOTTE, CARAVEL, CYPRESS, DOBBELRIFLET, KAKTUS, KÖNIG, KÖNIGIN, KUGEL, MAGNOLIA, PYRAMIDE, RELIEF
Bestecke: ANTIK, BERNADOTTE, CARAVEL, CYPRESS, DOBBELTRIFLET, KAKTUS, KÖNIG, KÖNIGIN, KUGEL, MAGNOLIA, PYRAMIDE, RELIEF

Literatur: Designlexikon International, Jensen, Georg
Literatur: Janet Drucker, Georg Jensen: a tradition of splendid silver 2nd Edition.
Literatur: Janet Drucker, Georg Jensen, A tradition of splended silver (1997)
Literatur: Taylor und Laskey: Georg Jensen Holloware, The Silverfund collection Seite
Literatur: David A.Taylor: Georg Jensen Jewelery, 2005

Literatur: Georg Jensen Silversmithy, 77 Artist, 75 Years (1980) Smithsonian Institution Press Washington
“ Henning Koppel (born 1918) was educated as a sculptor and designer at the Royal Danish Academy of Fine Arts in
Copenhagen and at the Académie Ranson in Paris. He has been associated with the Georg Jensen Silversmithy since since 1945, the Bing & Grendahl 1961, and the Orrefors Glassworks since 1971.
His drawings and works in silver, porcelain, and glass are represented in museum collections throughout the world.
His many awards include the Lunning Prize in 1953; gold medals at the Milan Triennale in 1951, 1954, and 1957; the International Design Award of the American Institute of Interior Designers in 1963;
and the ID Prize of the Society of International Design for the stainless steel tableware he designed for the Jensen company in 1966.
Regarded as one of this century’s major designers of holloware and an innovator in the art of silverwork, Koppel has designed objects whose sweeping lines and smooth surfaces represent a departure from traditional forms in silver.“

Literatur: Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig, Austellung und Katalog, Made in Denmark, Formgestaltung seit 1900

Weiterführende Literatur:
Literatur: Joerg Schwandt: Karl Gustav Hansen. Solv / Silber 1930-1994.
Literatur: Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig, Austellung und Katalog, Made in Denmark, Formgestaltung seit 1900
Literatur: Museet pa Koldinghus: Karl Gustav Hansen Solv / Silber 1930-1994. Kolding 1994.

Henning Koppel Georg Jensen Silber Dose 1089

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