Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Jugendstil Silber Kinder- oder Taufbecher deutsch

Jugendstil Silber Trinkbecher, Kinderbecher, Taufbecher mit Märchenszene aus Rotkäppchen, Bruckmann und Söhne, Heilbronn um 1900

620,00
Art.Nr. 2654-1
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Jugendstil Silber Kinder- oder Taufbecher deutsch,

Becher, Trinkbecher, Kinderbecher oder Taufbecher mit Darstellung des Märchens Rotkäppchen und der böse Wolf
Entwurf: Hugo Cauer (1864-1918), das Märchenbesteck um 1903
Grimms Märchen Liste
Ausführung: Bruckmann und Söhne, Heilbronn, Deutschland um 1905
Silber 800 mit zarter Original Innenvergoldung
Marken: Halbmond, Krone, 800, Adler
Maße: Höhe 8,5 cm, Durchmesser oben 6,4 cm
Zustand: altersgemäß sehr gut

Literatur: R. W. Saenger, Das Deutsche Silber-Besteck ( Biedermeier Historismus Jugendstil 1805-1918) Seite 128-129;
Literatur: Staedtische Museen Heilbronn, Silber (aus Heilbronn) fuer die Welt (P. Bruckmann und Soehne 1805-1973) Seite 176, Abb.164
Literatur: THE PARIS SALONS 1895-1914 Volume V, Objects d´art and metalware La Maison Moderne Paris
Literatur: Bruckmann Bestecke. Über 400 Muster und Bilder – 80 Seiten – eine Sammlung – Stand 10/2021 Auflage: 50Ex – Seite 25-26

“Um 1900 stellten mehr als 700 Arbeiterinnen und Arbeiter echt silberne Bestecke, Pokale, Tischaufsätze und Services her. Bruckmann bezog vor dem Ersten Weltkrieg mit über 24.000 Kilogramm den Löwenanteil des in Deutschland verarbeiteten Silbers. Motor dieses Erfolgs war Geheimrat Peter Bruckmann (1865-1937), ein Enkel des Firmengründers. Unter seiner Leitung arbeiteten befähigte Gestalter wie Adolf Amberg, Friedrich Adler, Michael Lock und Carl Stock im Firmenatelier.” (ebd. S. 7)

Verschiedene Stücke des Bestecks befinden sich in der Sammlung Deutsches Klingen Museum Solingen. Es lohnt sich zu stoebern!

weiterführende Literatur:

Literatur: Art et Décoration, Bd. 8, Paris 1900
Literatur: Hughes, Graham: Modern Silver throughout the World 1880–1967 . 1967
Literatur: Schuemann, Carl-Wolfgang: Silber aus Bremen. 150 Jahre Tafelbesteck. Köln 1979
Literatur: Peter Behrens und Nürnberg – Geschmackswandel in Deutschland. Nürnberg 1980
Literatur: Löhr, Alfred: Bremer Silber. Von den Anfängen bis zum Jugendstil. Focke Museum, Bremen 1982
Literatur: Pese, Claus: Nürnberger Kunsthandwerk des Jugendstils. München, 1989.
Literatur: Krekel-Aalberse, Annelies: Art Nouveau and Art Deco Silver. New York: Harry N. Abrams, 1989.
Literatur: Metallkunst, Silber – Kupfer – Messing – Zinn, Vom Jugendstil zur Moderne (1889–1939) / Sammlung Karl H. Bröhan, Bd. IV., Berlin 1990
Literatur: Museum Künstlerkolonie Darmstadt. Katalog. Hrsg.: Institut Mathildenhöhe Darmstadt, Darmstadt 1990
Literatur: Sänger, Reinhard W.: Das deutsche Silber-Besteck (Biedermeier – Historismus – Jugendstil 1805–1918). Stuttgart 1991
Literatur: ORIVIT Zinn des Jugendstils aus Köln. Die Bestände der Sammlung Gertrud Funke-Kaiser, des Kreismuseums Zons, des Rheinischen Freilichtmuseums und Landesmuseums für Volkskunde Kommern, des Kölnischen Stadtmuseums und der Sammlung H. G. Klein 1992
Literatur: Spurensuche: Friedrich Adler zwischen Jugendstil und Art Déco, Stuttgart 1994
Literatur: Erlesenes aus Jugendstil und Art Déco. Die Sammlung Giorgio Silzer. Ausstellungskatalog Grassi Museum, Museum für Kunsthandwerk 1997
Literatur: Marquardt: Europäisches Eßbesteck, Stuttgart 1997
Literatur: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Hrsg.): Handwerk und Maschinenkraft. Koch & Bergfeld. Die Silbermanufaktur in Bremen. Ausstellungskatalog, Hamburg 1999
Literatur: Grotkamp-Schepers, Barbara / Sänger, Reinhard W.: Bestecke des Jugendstils. Bestandskatalog des Deutschen Klingenmuseums Solingen. Stuttgart 2000
Literatur: Kerssenbrock-Krosigk, Dedo von: Metallkunst der Moderne. Bröhan-Museum. Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889–1939). 2001
Literatur: Städtische Museen Heilbronn: Silber aus Heilbronn für die Welt. P. Bruckmann und Söhne 1805–1973 2002
Literatur: Amme, Jochen: Historische Bestecke. Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne. Arnoldsche 2003
Literatur: Foehl, T. / Neumann, A.: Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Ein Werkverzeichnis in sechs Bänden. Klassik Stiftung Weimar. Band 1: Metallkunst 2009
Literatur: Wilkens, Manja: Jugendstil in Silber. Heinrich Vogeler und die Bremer Silberwarenmanufaktur Martin Heinrich Wilkens & Söhne. Bremen, 2010.
Literatur: Koch, Michael / Eikelmann, Renate (Hrsg.): Meisterwerke des Jugendstils im Bayerischen Nationalmuseum München. Stuttgart: Arnoldsche Art Publishers, 2010.
Literatur: Thomas Föhl und Claus Pese: Peter Behrens vom Jugendstiel zum Industriedesign. Erfurt 2013 – ISBN 10: 3865396860
Literatur: Föhl, Thomas / Neumann, Antje (Hrsg.): Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk / Interior Design and Decorative Arts. Ein Werkverzeichnis in sechs Bänden / A Catalogue Raisonné in Six Volumes. Band III: Keramik / Volume III: Ceramics. Leipzig: E. A. Seemann, 2016.
Literatur: Moeller, Falk: Silberwaren-Fabrik Franz Bahner 1895–1962. „Echt silberne Bestecke nach künstlerischen Entwürfen“. 2021. ISBN 9783753427362.

Für Sammler von Jugendstilbestecken lohnt sich der Besuch in Solingen im: Deutsches Klingenmuseum Solingen

Jugendstil Silber Kinder- oder Taufbecher deutsch,
Becher, Trinkbecher, Kinderbecher oder Taufbecher mit Darstellung des Märchens Rotkäppchen und der böse Wolf
Entwurf: Hugo Cauer (1864-1918), das Märchenbesteck um 1903

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