Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Willi Stoll Leipzig Mid-Century modern Silber Stock-Griff

1950er Jahre Silber Design Stockgriff, Design und Ausführung: Willi Stoll, Leipzig 1950er Jahre, Silber 925, Handarbeit

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Art.Nr. 5382
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Willi Stoll Leipzig Mid-Century modern Silber Stock-Griff

1950er Jahre Silber Design Stockgriff
Design und Ausführung: Willi Stoll, Leipzig 1950er Jahre, Silber 925
Handarbeit
Länge 4,7 cm, Ø oben 4,2 cm, Gewicht 56 g. -1 inch = 2,54 cm-
Gewicht: xxx Gramm
Zustand: sehr gut, gehämmertes Finish
Literatur: Bestandskatalog Bröhan Museum: Metallkunst der Moderne, Bröhan-Museum Band VI, Leipzig 1990, S. 310. f.

Willi Stoll (1907-1989 Leipzig), Juwelier, Gold- und Silberschmied. Lehre in Pforzheim bei der Silberwarenfabrik Lutz & Weiß als Stahlgraveur, bis 1928 Besuch der Kunstgewerbeschule Pforzheim. Arbeitet u.a. bei H. J. Wilm und Ernst Treusch. Anfang der 1930er Jahre eröffnet Stoll seine eigene Werkstatt in Leipzig, wo Silber Korpuswaren, Bestecke sowie Schmuckarbeiten entstehen. Stoll gilt neben seinem Lehrer Ernst Treusch als der bedeutendste Leipziger Silberkünstler der 1930er Jahre. 1937 wird er mit der Goldmedaille auf der Pariser Weltausstellung geehrt. Alle ausgeführten Stücke Stolls sind handgefertigt und befinden sich u.a. im Grassimuseum Leipzig, im Kunstgewerbemuseum Dresden: https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/574808 und im Bröhan-Museum Berlin.

weiterführende Literatur:
Reinhard W. Sänger: Das deutsche Silber-Besteck. Biedermeier – Historismus – Jugendstil (1805-1918). Stuttgart 1991.
Susanne Prinz: Besteck des 20. Jahrhunderts. Vom Tafelgeschirr zum Wegwerfartikel. München 1993.
Literatur: Jochen Amme: Historische Bestecke. Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne [Arnoldsche (2003)]
Literatur: Klesse, MAK, Querschnitt durch Sammlungen, Köln 1989
Literatur: Sammlung Broehan, Bestandskataloge; Band IV Metallkunst
Literatur: Die Form: Zeitschrift für gestaltende Arbeit – hrsg. für den Deutschen Werkbund u. d. Verband Deutscher Kunstgewerbevereine 1922-1935
Literatur: Gold und Silber ; Deutsche Goldschmiedearbeiten der Gegenwart. Bücher der Form, im Auftrag des Deutschen Werkbundes herausgegeben von Dr, Walter Riezler ; 3
Literatur: Tilmann Buddensieg, Berlin 1900-1933: Architecture and Design, Berlin, 1987

Schlagwörter: Hans Schmid, Hanau, D.H. Gumbel, Emil Lettré, Franz Rickert, Willy Stoll, Wollenweber München, Paula Straus, Elisabeth Treskow, Herbert Zeitner, H.J. Wilm, A.Feinauer Weimar, Emmy Roth, A.Mogler, Schober und Bruckmann, Julius Schneider, München, Menner, Stuttgart, Ulla Kaufmann, Martin Kaufmann, Hildesheim, Grassimesse, Esposizione Arte decorativa Biennale de Monza,

Willi Stoll Leipzig Mid-Century modern Silber Stock-Griff

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