Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Cuillères à café en argenterie Bruckmann vers 1903

Couverts en argent massif Art Nouveau allemand, cuillère à café de la coutellerie de conte de fées par Hugo Cauer pour Peter Bruckmann and Fills Orfèvres, Heilbronn Allemagne vers 1903/04

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Cuillères à café en argenterie Bruckmann vers 1903

Cuillère à café Art Nouveau, cuillère à café avec Laffen doré, avec différents motifs de conte de fées
La liste des contes de fées de Grimm
Conception: Hugo Cauer 1903/04
Exécution: Peter Bruckmann et ses fils, Heilbronn vers 1903/04, Allemagne
estampillé des marques Adler, Crescent, Krone et 800 de la société
Silver 800
Longueur: 11,1 cm
– 1 pouce (inch) = 2,54 cm –
Etat: très bon état d’origine, Laffen doré d’origine

Couverts en argent massif Art Nouveau allemand, cuillère à café de la coutellerie de conte de fées par Hugo Cauer pour Peter Bruckmann and Fills Orfèvres, Heilbronn Allemagne vers 1903/04


Literatur: Barbara Grotkamp-Schepers, Reinhard W. Saenger: Bestecke des Jugendstils. Art Nouveau Knives, Forks and Spoons. Bestandskatalog Deutsches Klingenmuseum Solingen, Leipzig 2000. Seite 185
Literatur: Ausstellungskatalog: Silber aus Heilbronn für die Welt. P. Bruckmann und Soehne (1805-1973). Heilbronn 2001.

“Um 1900 stellten mehr als 700 Arbeiterinnen und Arbeiter echt silberne Bestecke, Pokale, Tischaufsätze und Services her. Bruckmann bezog vor dem Ersten Weltkrieg mit über 24.000 Kilogramm den Löwenanteil des in Deutschland verarbeiteten Silbers. Motor dieses Erfolgs war Geheimrat Peter Bruckmann (1865-1937), ein Enkel des Firmengründers. Unter seiner Leitung arbeiteten befähigte Gestalter wie Adolf Amberg, Friedrich Adler, Michael Lock und Carl Stock im Firmenatelier.” (ebd. S. 7)

weiterführende Literatur:
Susanne Prinz: Besteck des 20. Jahrhunderts. Vom Tafelgeschirr zum Wegwerfartikel. München 1993.
Reinhard W. Sänger: Das deutsche Silber-Besteck. Biedermeier – Historismus – Jugendstil (1805-1918). Stuttgart 1991.
Barbara Grotkamp-Schepers, Reinhard W. Saenger: Bestecke des Jugendstils. Art Nouveau Knives, Forks and Spoons. Bestandskatalog Deutsches Klingenmuseum Solingen, Leipzig 2000.
Jochen Amme: Historische Bestecke. Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne [Arnoldsche (2003)]
Graham Hughes, Modern silver throughout the world 1880-1967.
Metallkunst, Silber – Kupfer – Messing – Zinn, Vom Jugenstil zur Moderne Kunst vom Jugendstil zur Moderne (1889 – 1939) / Sammlung Karl H. Bröhan, Berlin; Bd. IV., Berlin 1990.
Art et Décoration, Bd.8, Paris 1900.

Für Sammler von Jugendstilbestecken lohnt sich der Besuch in Solingen im: Deutsches Klingenmuseum Solingen, Jugendstilbestecke

Kaffeeloeffel aus dem Maerchenbesteck Silber Bruckmann um 1903

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