Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Ensemble de crème à sucre classique, Dresde 1780-1790 Empire

Ensemble de crème à sucre, Dresde vers 1780, argent 12 lots, Maîtres: Friedrich et Christian Schroedel, Marques: Marque de la ville de Dresde avec 12, lettre de l’année D pour environ 1780 et marque principale Gebr.S en trois passes

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Ensemble de crème à sucre classique, Dresde 1780-1790 Empire

Ensemble de crème à sucre, Dresde vers 1780, argent 12 lots
Maîtres: Friedrich et Christian Schroedel
Marques: Marque de la ville de Dresde avec 12, lettre de l’année D pour environ 1780 et marque principale Gebr.S en trois passes
Dimensions: crémier: hauteur avec poignée 17,5 cm, D. pied 7,5 cm, poids 223 g; Sucrier: hauteur avec poignée 14,5 (sans H. 11,4 cm), D. base 7,4 cm, D. dessus 12,8 cm, poids 218 g
Etat: bon pour son âge, belle couleur, dorure délicate à l’intérieur


Bei den Gebruedern Schroedel (Friedrich und Christian) handelt es sich um die Meister des Dresdner Hofsilberschatzes, deren sogenannte matt doppelt-vergoldete Waermeglocke unter anderem, neben Dresden / Gruenes Gewoelbe, in Duesseldorf im Goethe-Museum zu besichtigen ist.

Weiterführende Literatur:
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur: Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur: Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur: Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Literatur: Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur: Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Germanisches Nationalmuseum (HG.): Nürnberger Goldschmiedekunst 1541-1868. 2 Bände. Nürnberg 2007.
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.
Literatur: Schliemann, Erich: DIE GOLDSCHMIEDE HAMBURGS. Band I, II und III., Verlag: Verlag Schliemann & Cie, Erscheinungsdatum: 1985
Literatur: SILBER AUF REISEN; Ausstellungskatalog 1991-1992 der Hessischen Hausstiftung Museum Schloß Fasanerie in Eichenzell bei Fulda
Literatur: Viktor von Reitzner: “Alt Wien”. Lexikon für Österreichische und Süddeutsche Kunst und Kunstgewerbe. Edelmetalle. Wien 1952.
Literatur: Alfred Rohrwasser: Österreichs Punzen. Edelmetall-Punzierung in Österreich von 1524 bis 1987. 2. Auflage. Perchtoldsdorf 1987.

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