Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Paire de bougeoirs en argent du prince Wilhelm de Preussen, Hossauer Berlin

Paire de bougeoirs du service de mariage pour le prince Guillaume de Prusse (1797-1888) et Augusta de Saxe-Weimar. Berlin 1829, orfèvre de la cour Johann Georg Hossauer

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Paire de bougeoirs en argent du prince Wilhelm de Preussen, Hossauer Berlin Paire de bougeoirs du service de mariage pour le prince Guillaume de Prusse (1797-1888) et Augusta de Saxe-Weimar Berlin 1829, orfèvre de la cour Johann Georg Hossauer Hauteur 17 cm, poids ensemble environ 1892 g. Marques: City mark Berlin avec K pour 1821/50 et deuxième marque A pour 1821/41 [Scheffler 14 et 18]; Marque de fabricant: HOSSAUER BERLIN [Scheffler 1849 / 381g]; Cachet du propriétaire: WA (ligaturé) sous la couronne pour Wilhelm et Augusta; Teneur en argent 15 Löth


Prinz Wilhelm von Preussen Paar Silber Kerzenleuchter Hossauer Berlin

Paar Kerzenleuchter aus dem Hochzeitsservice
für Prinz Wilhelm von Preussen (1797-1888) und Augusta von Sachsen-Weimar
Berlin 1829, Hofgoldschmied Johann Georg Hossauer
Höhe 17 cm, Gewicht zusammen ca. 1892 g.
Marken: Stadtmarke Berlin mit K für 1821/50 und 2. Beschauzeichen A für 1821/41 [Scheffler 14 und 18]; Meisterzeichen: HOSSAUER BERLIN [Scheffler 1849/381g]; Besitzerstempel: WA (ligiert) unter Krone für Wilhelm und Augusta; Silbergehalt 15 Löth: [Scheffler 28a]. Scheffler: Berliner Goldschmiede, Berlin 1968
Beide Leuchter sind mit einer Bienenkorbmarke gestempelt. Naheliegend ist, dass es sich um eine persönliche Punze Hossauers handelt und die Leuchter somit als eigenhändige Arbeit ausweist. Eine Bienenkorbmarke kommt auf einem Siegelstempel Hossauers von 1819 vor.
Literatur: Melitta Jonas, Gold und Silber für den König, Seite 62.
Wappengravur auf dem Fuß: Königsadler mit Königskrone, gerahmt von der Kette des Schwarzen Adlerordens
Provenienz: Palais Kaiser Wilhelms I., Berlin / Königlich Preußische Silberkammer, Schloß Berlin
Zustand: sehr guter originaler Zustand, schwere Qualität
Stichwort: Kelchglas Fridericus Rex. Kaiser Wilhelm II. – Wasser-, Rotweinglas für das große Preußenservice 1910
Ausstellung auf Schloss Wernigerode; „Pomp and Circumstance“

Literatur: Melitta Jonas: Gold und Silber für den König. Johann George Hossauer (1794 – 1874) Goldschmied Sr. Majestät des Königs. Berlin, Arenhövel, 1998.
Literatur: Kaiserlicher Kunstbesitz aus dem Holländischen Exil, Haus Doorn. Katalog der Staatlichen Schlösser und Gärten Berlin, Berlin 1991.
Literatur: Kaiserliches Gold und Silber, Schätze der Hohenzollern aus dem Schloss Huis Doorn. Deutsches Goldschmiedehaus Hanau. Berlin 1985.
Literatur: Scheffler, W., 1968, Berliner Goldschmiede: Daten – Werke – Zeichen, Berlin: Verlag Bruno Hessling

Weiterführende Literatur:
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur: Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur: Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur: Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur: Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.

Literatur: Viktor von Reitzner: “Alt Wien”. Lexikon für Österreichische und Süddeutsche Kunst und Kunstgewerbe. Edelmetalle. Wien 1952.
Literatur: Alfred Rohrwasser: Österreichs Punzen. Edelmetall-Punzierung in Österreich von 1524 bis 1987. 2. Auflage. Perchtoldsdorf 1987.

Literatur: Waltraud Neuwirth: MARKENLEXIKON FÜR KUNSTGEWERBE, Band 5, Silber 1: Wiener Gold- und Silberschmiede, Punzen 1781-1822
Literatur: Waltraud Neuwirth: MARKENLEXIKON FÜR KUNSTGEWERBE, Band 6, Silber 2: Wiener Gold- und Silberschmiede, Punzen 1822-1850
Literatur: Waltraud Neuwirth: MARKENLEXIKON FÜR KUNSTGEWERBE, Band 5, Silber 1: Wiener Gold- und Silberschmiede, Punzen 1781-1822
Literatur: Waltraud Neuwirth: Lexikon Wiener Gold- und Silberschmiede 1867-1922 (2. Auflage)

Literatur: Wiener Silber 1780-1866 Klassizismus, Biedermeier, Historismus; Band 1: Schnupftabakdosen
Literatur: Wiener Silber 1780-1866 Klassizismus, Biedermeier, Historismus; Band 2: Zuckerstreuer, Zuckerdosen, Zuckervasen, Zuckerzangen

Bayerisches Nationalmuseum, Archiv zur Augsburger Goldschmiedekunst

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