Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Plateau en porcelaine KPM Bauhaus Hallesche Form 1930 Friedlaender

Plateau carré, Hallesche Form en blanc, Conception: Marguerite Friedlaender Wildenhain 1930, Exécution: KPM Berlin 1936, Allemagne, porcelaine

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Plateau en porcelaine KPM Bauhaus Hallesche Form 1930 par Friedlaender

Plateau carré
Motif HALLE, Hallesche Form en blanc
Conception: Marguerite Friedlaender Wildenhain 1930
Exécution: KPM Berlin 1936, Allemagne, porcelaine
Taille: 29,5 x 29,5 cm
– 1 pouce (pouce) = 2,54 centimètres –
État: très bon, avec l’inscription « DAS OFFIZIERKORPS I / 324 »


KPM Bauhaus Tablett Hallesche Form 1930 by Friedlaender

Quadratisches Tablett
Muster HALLE, Hallesche Form in weiss
Entwurf: Marguerite Friedlaender Wildenhain 1930
Ausfuehrung: Königliche Porzellan Manufaktur Berlin, Berlin 1936, Germany,
Staatlich Berlin
Größe: 29,5 x 29,5 cm
– 1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter —
Zustand: Sehr gut, mit Inschrift « DAS OFFIZIERKORPS I / 324 »

Ein anderes Exemplar dieses seltenen Tabletts finden Sie unter folgendem Link des Staatlichen Museum für Porzellan, Hohenberg a.d. Eger, Selb:

https://www.porzellanikon.org/museum/presse/aktuelle-pressemeldungen/detailansicht/851-marguerite-friedlaender-bauhaus-pionierin-schrieb-porzellangeschichte/

Hallesche Form, Goldringe

HISTORIE:
Das Jahr 1918 markiert das Ende der Monarchie. Der Kaiser geht ins Exil.
Die KPM wird zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. 1918-1988
Ab 1988 wird die Manufaqtur wieder umbenannt in Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin GmbH

Marguerite Friedlaender [Lyon 1896 – 1985 Guerneville, Kalifornien], deutsch-englische Keramikerin und Porzellan Designerin. 1919-1925 lernte und arbeitete sie am Bauhaus, machte 1926 ihre Meisterprüfung in Höhr-Grenzhausen, um danach bis 1933 an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, Halle, zu lehren. Dabei hatte sie als erste deutsche Töpfermeisterin die Leitung der Keramikabteilung inne. Gleichzeitig arbeitete Sie für die KPM Berlin, für die Sie 1929 das Service “Halle” entwarf. Unmittelbar nach Machtübernahme der Nazis verlor sie ihre Arbeit und emigrierte zunächst in die Niederlande, dann in die USA, fortwährend als Keramikerin arbeitend. So wurde sie für ihre 1937 für die Niederländische Regierung entworfene Auftragsarbeit, das “Five a clock” Teeservice auf der Weltausstellung in Paris 1937 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. (Friedlaender, Marguerite)

– Marguerite Friedländer
11.10.1896, Lyon – 24.02.1985, Guerneville (USA)
Keramik- und Porzellangestalterin am Bauhaus Weimar 1919-25
und an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) 1925-33

Literatur: Schaulade 7 (1931) Abb. S.216
Weitere Stücke in der Sammlung: The Wolfsonian—Florida International University: Teapot, model no. 13944, Hallesche Form, 1929, with decoration Goldringe

Literatur: Um 1909, Porzellan aus Berlin, Meissen, Nymphenburg, – Ausstellungskatalog – Eine Ausstellung zum 90jährigen Bestehen des Hetjens-Museums, Düsseldorf 1999
Literatur: Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889 -1939, hrsg. v. Bröhan-Museum, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 1987, Berlin 1987,
Literatur: Treskow, Irene von: Die Jugendstil-Porzellane der KPM. Bestandskatalog der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin 1896-1914, München 1971 (Materialien zur Kunst des 19. Jahrhunderts, 5),
Literatur: Porzellan. Kunst und Design 1889 bis 1939. Vom Jugendstil zum Funktionalismus, bearb. v. Karl H. Bröhan, Berlin 1993 (Bestandskatalog des Bröhan-Museums, Bd. 5, 1),
Literatur: Lust auf Dekor – KPM-Porzellan zwischen Jugendstil und Art Deco. Die Ära Theo Schmuz-Baudiß, hrsg. v. Tobias Hoffmann / Claudia Kanowski, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 2013 / 2014, Köln 2013 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums, 1987- , 19),

KPM Bauhaus Tablett Hallesche Form 1930 by Friedlaender

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