Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Walter Ophey, hiver dans la vallée de l’Ahr

Walter Ophey, hiver dans la vallée de l’Ahr

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Walter OPHEY, Winter im Ahrtal,
Walter Ophey [ Eupen/Belgien 1882 1930 Duesseldorf ]

Winter im Ahrtal
Ausfuehrung: um 1910.
Oel/Lwd. 62,5 x 46,5 cm, sign. u. r. Wophey

Literatur: Dr. Stefan Kraus, Walter Ophey 1882-1930; Leben und Werk.
Provenienz: Privatsammlung NRW G264, G189
Werke, Häuser am Wasser, Eupen: Museum Kunstpalast Düsseldorf (MKP Moderne) Düsseldorfer Malerschule
Scheifens Haus in Kettenis bei Eupen

Werke: Museum Kunstpalast Düsseldorf (MKP Moderne) Düsseldorfer Malerschule

Rheinischer Expressionismus:

Bis Mitte der 20er Jahre gehörten die Künstler des rheinischen Expressionismus zum Hauptprogramm der Galerien Flechtheim. Der Kunstströmung werden bekannte Künstler wie Heinrich Campendonk und Paul Adolf Seehaus, August und Helmuth Macke und Heinrich Nauen zugeordnet. Zu ihnen zählen aber auch weniger oder nur regional bekannte wie Paul Baum, Heinz Ehmsen, Ernst Moritz Engert, Otto Feldmann, Franz Seraph Henseler, Franz M. Jansen, Walter Kniebe, Joseph Kölschbach, Matthias Lau, Marie von Malachowski-Nauen, Rudi und Carlo Mense, Walter Ophey, Olga Oppenheimer, William Straube, Hans Thuar und Felicitas Trillhase. Außerdem sind Adolf Erbslöh, Max Ernst und Heinrich Maria Dawringhausen für eine Phase ihres Werkes dieser Stilrichtung zuzuordnen.

Stilistisch orientierten sich die Künstler an den Fauves und dem Futurismus, tatsächlich verband sie aber kein gemeinsames künstlerisches Konzept. Es war August Macke, der 1913 den Begriff Rheinischer Expressionismus prägte und 1913 in Bonn eine aufsehenerregende Ausstellung mit diesem Titel initiierte. Vorausgegangen war die berühmte Kölner Sonderbundausstellung, auf der bereits viele Vertreter dieser Richtung ausstellten. Macke wollte mit der Bonner Ausstellung das Rheinland neben München und Berlin als künstlerisches Zentrum der Avantgarde etablieren und sein Wohn- und Atelierhaus wurde der künstlerische Treffpunkt. Ausstellungsort war der Kunstsalon Cohen, geführt von Fritz Cohen, dem Inhaber der gleichnamigen lithographischen Anstalt und Verlagsbuchhandlung.

Alfred Flechtheim war einer der frühen und ersten kunsthändlerischen Beförderer des Rheinischen Expressionismus. Bereits im Mai 1914 zeigte die Galerie Flechtheim in Düsseldorf eine Ausstellung zu Paul Baum und Walter Ophey und anderen Künstlern des Rheinischen Expressionismus. Die Wiedereröffnungsausstellungen seiner Düsseldorfer Galerie zeigten an Ostern und Pfingsten 1919 Werke der Rheinischen Expressionisten zusammen mit denen von Vincent van Gogh und Pablo Picasso, George Braque und Marie Laurencin, Max Liebermann und Karl Schuch. Zur Eröffnungsausstellung der Berliner Galerie Flechtheim im Oktober 1921 wurden neben Werken von Braque und Picasso, Karl Hofer und Paul Klee die Werke von Henrich Nauen präsentiert. Die Galerien Flechtheim zeigten in Folge Einzelausstellungen zu Heinrich Campendonk (1920), Walter Ophey (1920), Helmuth Macke (1927) und wichtige Gruppenausstellungen wie im Sommer 1920 die Schau Ostasiatische Gemälde und Künstler vom Niederrhein, aus Westfalen und Frankreich und 1927 in Berlin Das Problem der Generation. Die um 1880 geborenen Meister von heute.

Im August-Macke-Haus in Bonn befinden sich heute das Archiv des Rheinischen Expressionismus sowie eine Handbibliothek.

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