Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Glass Vase by Rene Lalique Thibet France 1931

RENE LALIQUE (1860-1945), ‘Thibet’ A Frosted Glass Vase with Sepia Patina, model introduced 1931, Marcilhac 1083., 8 1/8 in. (20.3 cm.) high

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Glass Vase by Rene Lalique “Thibet” France 1931. RENE LALIQUE (1860-1945), ‘Thibet’ A Frosted Glass Vase with Sepia Patina, model introduced 1931, Marcilhac 1083., 8 1/8 in. (20.3 cm.) high, undersided stamped R.LALIQUE FRANCE


Rene Lalique Art Deco Glas Vase Thibet 1931

aus gelblich beige opalezierendem Glas
Entwurf und Ausführung: René Lalique 1931, 1930er Jahre
— 1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter —
Höhe 20,3 cm
signiert unter dem Boden R Lalique
sehr guter originaler Zustand.

Literatur: Félix Marchilhac: R. Lalique. maître-verrier. Catalogue raisonné de l’oevre de verre. Tours 1994, Katalog Nr 1083 auf Seite 456

René Jules Lalique [Ay, Champagne 1860 – 1945 Paris], französischer Schmuck- und Glaskünstler, Firmengründer. Nach einer Zeichen- und daran anknüpfend einer Juwelierausbildung bei Louis Aucoc und an der Ecole des Arts Decoratifs arbeitete Lalique als Schmuckentwerfer für namhafte Firmen in Paris, unter anderem für Cartier. Gegen 1885 übernahm er eine Schmuckwerkstatt, in der er in den nächsten Jahren seinen ganz eigenen Jugendstil in den Schmuckentwürfen ausprägen konnte. 1904 war seine Werkstatt auch auf der Weltausstellung in St. Louis vertreten. 1911 dann stellte Lalique erstmals ausschließlich Glasobjekte aus, 1921 erwarb er eine weitere Firma und widmete sich fortan ausschließlich der kunsthandwerklichen Glasproduktion. Mit diesen Glasobjekten prägte er den Begriff des französischen Art Deco maßgeblich mit, unter anderem war die Firma Lalique Anfang der 1920er Jahre an der Ausgestaltung des Orientexpress, des Côte d’Azur-Pullman-Express, weiterer Pullmanwagen für die Züge der CIWL und der großen Ozean-Passagierschiffe Ile de France, Paris, Normandie und Grasse mitbetraut. (Lalique, René)

CZÓBEL, MINKA, Lalique, Artikel in Zeitschrift: Lyka, Károly (Hrsg.): “Müvészet”,  Jahrgang VII. vierte Ausgabe, Budapest 1908, S.246-248.

Rene Lalique Art Deco Glas Vase Thibet 1931

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