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Biedermeier Tischglocke, Silber 13 Lot

Biedermeier Tischglocke, Silber 13 Lot, süddeutsch um 1830/40

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Art.Nr. 2233
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Biedermeier Tischglocke, Silber 13 Lot

Biedermeier Tischglocke, süddeutsch um 1830/40
Stadtmarke verschlagen
Silber, 13 Lot (?)
Maße: Höhe 9,2 cm, Durchmesser unten 6,2 cm, Gewicht 86 Gramm
Zustand: sehr gut

Der Silberfeingehalt auf in Deutschland ausgeführten Silberobjekten wurde bis 1868 in Lot(h) angegeben. Üblich waren Arbeiten aus 12 Lot = 750/1000 und 13 Lot = 812,5/1000. Da die Städte den Mindestfeingehalt festlegten, garantierten so die jeweiligen Stadtmarken für den Feingehalt, im Norden überwiegend 12 Lot und im Süden überwiegend 13 Lot. Sehr betuchte Auftraggeber wie Mitglieder des Hofes oder Adels ließen sich hingegen auch Stücke mit einem Feingehalt von 14 Lot = 875/1000 oder gar 15 Lot = 937,4/1000 anfertigen. Ab 1868 werden ebenso die Feingehaltsmarken 750 und 800 eingeführt, ab 1888 gilt ein Mindestfeingehalt von 800/1000 wie auch die Stempelung mit Halbmond und Krone für Silberwaren des deutschen Reiches. Diese Silberstempel gelten bis heute.

Allgemeine Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.

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