Kaiserliches Tischtuch von Wilhelm II. von Preussen

Kaiserliches Tischtuch von Wilhelm II. von Preussen

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Kaiserliches Tischtuch von Wilhelm II. von Preussen

Tischtuch des Preussischen Kaiserhauses,
Textilie aus Kaiserlichem Kunstbesitz,
in den Ecken je das Kaiserliche W, dazwischen Kaiserkrone, in der Mitte großer preussischer Reichsadler mit Reichsapfel

Maße: 81,5 x 93 cm

Zustand: sehr gut, wenig gebraucht

Material: weißer Leinendamast, handgewebt, vermutlich hergestellt von der Firma A. W. Kisker in Bielefeld auf dem allein für die königlich preußische Hofhaltung vorbehaltenen Handwebstuhl. Die Firma A. W. Kisker in Bielefeld wurde 1841 vom preußischen Königshof mit der Anfertigung sämtlicher Tischzeuge betraut, 1843 zum Hoflieferanten für die Tisch- und Leibwäsche des preußischen Königshauses ernannt und blieb es bis 1918.

Wilhelm II., mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen, [ 1859 in Berlin – 1941 in Doorn, Niederlande] aus dem Haus Hohenzollern, war von 1888 bis 1918 letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen. Wilhelm war ein Enkel Kaiser Wilhelms I. und ein Sohn Kaiser Friedrichs III. Dieser regierte nur 99 Tage, sodass im „Dreikaiserjahr“ 1888 auf einen 90-jährigen und einen 56-jährigen Herrscher der 29-jährige Wilhelm II. folgte. Durch seine Mutter Victoria von Großbritannien und Irland war Wilhelm Enkel der britischen Königin Victoria.

Literatur: Lessing, Julius, Das Tafelsilber ihrer Königlichen Hoheiten des Prinzen und der Prinzessin Wilhelm von Preussen, Berlin 1883.
Literatur: Scheffler, Wolfgang: Berliner Goldschmiede: Daten – Werke – Zeichen, Berlin 1968, S. 484
Literatur: Kaiserliches Gold und Silber, Schätze der Hohenzollern aus dem Schloss Huis Doorn. Deutsches Goldschmiedehaus Hanau. Berlin 1985.
Literatur: Kaiserlicher Kunstbesitz aus dem Holländischen Exil, Haus Doorn. Katalog der Staatlichen Schlösser und Gärten Berlin, Berlin 1991.
Literatur: Melitta Jonas: Gold und Silber fuer den Koenig; Johann George Hossauer (1794-1874) Goldschmied Sr. Majestaet des Koenigs. Berlin, Arenhövel, 1998.

HISTORIE:
Das Jahr 1918 markiert das Ende der Monarchie. Der Kaiser geht ins Exil.
Die KPM wird zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. 1918-1988
Ab 1988 wird die Manufaktur wieder umbenannt in Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin GmbH.

Weiterführende
Literatur: Treskow, Irene von: Die Jugendstil-Porzellane der KPM. Bestandskatalog der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin 1896-1914, München 1971 (Materialien zur Kunst des 19. Jahrhunderts, 5),
Literatur: Mundt, Barbara: 40 Jahre Porzellan. Siegmund Schütz zum 80. Geburtstag. Berlin 1986
Literatur: Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889 -1939, hrsg. v. Bröhan-Museum, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 1987, Berlin 1987,
Literatur: Jarchow, Margarete: Berliner Porzellan im 20. Jahrhundert. Hamburg 1988
Literatur: Porzellan. Kunst und Design 1889 bis 1939. Vom Jugendstil zum Funktionalismus, bearb. v. Karl H. Bröhan, Berlin 1993 (Bestandskatalog des Bröhan-Museums, Bd. 5, 1),
Literatur: Um 1909, Porzellan aus Berlin, Meissen, Nymphenburg, – Ausstellungskatalog – Eine Ausstellung zum 90jährigen Bestehen des Hetjens-Museums, Düsseldorf 1999
Literatur: Jacobsen, Hans-Peter: Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Den eigenen Vorstellungen Gestalt geben, Gera 2009.
Literatur: Lust auf Dekor – KPM-Porzellan zwischen Jugendstil und Art Deco. Die Ära Theo Schmuz-Baudiß, hrsg. v. Tobias Hoffmann / Claudia Kanowski, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 2013 / 2014, Köln 2013 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums, 1987- , 19),

Kaiserliches Tischtuch von Wilhelm II. von Preussen

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