Walter OPHEY Rees am Niederrhein um 1906

Walter Ophey, Der Blick von der Reeser Schanz auf den historischen Stadtkern von Rees am Niederrhein, Öl auf Leinwand, ca. 1906

15.800,00

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Art.Nr. 2632
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Walter OPHEY Rees am Niederrhein um 1906

Walter Ophey [ Eupen 1882 1930 Duesseldorf ] um 1906

Rees am Niederrhein
Der Blick von der Reeser Schanz auf den historischen Stadtkern von Rees am Niederrhein
Oel auf Leinwand
Maße: 66 x 76 cm ohne Rahmen, signiert unten rechts WOphey. Rahmen.

Ein beliebtes niederrheinisches Motiv, das sich auch in Werken Max Clarenbachs wiederfindet.
Expertise von Herrn Dr. Kraus von 2010 liegt vor.

Literatur: Dr. Stefan Kraus, Walter Ophey 1882-1930; Leben und Werk.
Provenienz: Privatsammlung NRW
Werke: Museum Kunstpalast Düsseldorf (MKP Moderne) Düsseldorfer Malerschule

Rheinischer Expressionismus:

Bis Mitte der 20er Jahre gehörten die Künstler des rheinischen Expressionismus zum Hauptprogramm der Galerien Flechtheim. Der Kunstströmung werden bekannte Künstler wie Heinrich Campendonk und Paul Adolf Seehaus, August und Helmuth Macke und Heinrich Nauen zugeordnet. Zu ihnen zählen aber auch weniger oder nur regional bekannte wie Paul Baum, Heinz Ehmsen, Ernst Moritz Engert, Otto Feldmann, Franz Seraph Henseler, Franz M. Jansen, Walter Kniebe, Joseph Kölschbach, Matthias Lau, Marie von Malachowski-Nauen, Rudi und Carlo Mense, Walter Ophey, Olga Oppenheimer, William Straube, Hans Thuar und Felicitas Trillhase. Außerdem sind Adolf Erbslöh, Max Ernst und Heinrich Maria Dawringhausen für eine Phase ihres Werkes dieser Stilrichtung zuzuordnen.

Stilistisch orientierten sich die Künstler an den Fauves und dem Futurismus, tatsächlich verband sie aber kein gemeinsames künstlerisches Konzept. Es war August Macke, der 1913 den Begriff Rheinischer Expressionismus prägte und 1913 in Bonn eine aufsehenerregende Ausstellung mit diesem Titel initiierte. Vorausgegangen war die berühmte Kölner Sonderbundausstellung, auf der bereits viele Vertreter dieser Richtung ausstellten. Macke wollte mit der Bonner Ausstellung das Rheinland neben München und Berlin als künstlerisches Zentrum der Avantgarde etablieren und sein Wohn- und Atelierhaus wurde der künstlerische Treffpunkt. Ausstellungsort war der Kunstsalon Cohen, geführt von Fritz Cohen, dem Inhaber der gleichnamigen lithographischen Anstalt und Verlagsbuchhandlung.

Alfred Flechtheim war einer der frühen und ersten kunsthändlerischen Beförderer des Rheinischen Expressionismus. Bereits im Mai 1914 zeigte die Galerie Flechtheim in Düsseldorf eine Ausstellung zu Paul Baum und Walter Ophey und anderen Künstlern des Rheinischen Expressionismus. Die Wiedereröffnungsausstellungen seiner Düsseldorfer Galerie zeigten an Ostern und Pfingsten 1919 Werke der Rheinischen Expressionisten zusammen mit denen von Vincent van Gogh und Pablo Picasso, George Braque und Marie Laurencin, Max Liebermann und Karl Schuch. Zur Eröffnungsausstellung der Berliner Galerie Flechtheim im Oktober 1921 wurden neben Werken von Braque und Picasso, Karl Hofer und Paul Klee die Werke von Henrich Nauen präsentiert. Die Galerien Flechtheim zeigten in Folge Einzelausstellungen zu Heinrich Campendonk (1920), Walter Ophey (1920), Helmuth Macke (1927) und wichtige Gruppenausstellungen wie im Sommer 1920 die Schau Ostasiatische Gemälde und Künstler vom Niederrhein, aus Westfalen und Frankreich und 1927 in Berlin Das Problem der Generation. Die um 1880 geborenen Meister von heute.

Im August-Macke-Haus in Bonn befinden sich heute das Archiv des Rheinischen Expressionismus sowie eine Handbibliothek.

Am 24. Februar 2019 jährt sich zum 100. Mal die Gründung der Künstlervereinigung Das Junge Rheinland.

“Am 24. Februar 2019 jährt sich die Gründung der Künstlervereinigung zum 100. Mal. Im „Jungen Rheinland“ versammelten sich Künstler und Intellektuelle der verschiedensten Fachrichtungen, um der Kulturszene nach dem verlorenen Krieg ein Forum zu bieten und die Vernetzung mit Künstlern anderer Regionen in Deutschland und Europa zu befördern. Zu den Protagonisten gehörten die Maler Gert Wollheim, Arthur Kaufmann, Adolf Uzarski, Max Ernst und Otto Dix. Kunsthistoriker wie Karl Koetschau und Walter Cohen sowie die Kunsthändler Alfred Flechtheim und Johanna Ey standen in engem Kontakt zu dieser Vereinigung.

Das „Junge Rheinland“ bestand zwischen 1919 und 1933 und war ein Sammelbecken für zeitweise bis zu 400 Künstlerinnen und Künstlern, die zumeist aus Düsseldorf und der näheren Umgebung stammten. Neben der Malerei, Grafik, Bildhauerei, Design und Architektur waren im „Jungen Rheinland“ auch Dichtung und Schauspielkunst vertreten. Max Ernst, Mitglied der Künstlergruppe, beschrieb rück­blickend den gemeinsamen „Durst nach Leben, Poesie, nach Freiheit, dem Abso­luten, nach Wissen“ als „zu schön, um wahr zu sein.“

Die wechselhafte Geschichte dieser Vereinigung mit mehreren Abspaltungen, inneren und äußeren Konflikten, einer Auflösung mit anschließender Neugründung vermittelt faszinierende Einblicke in die komplexen Beziehungen zwischen avantgardistischer Programmatik, politischem Engagement und dem täglichen Kampf um ein geregeltes Einkommen, von denen das Leben der Künstler in der Weimarer Republik bestimmt war. Die Geschichte des „Jungen Rheinland“ veranschaulicht eine besonders lebendige Phase der rheinischen Kunstentwicklung. Gerade der interdisziplinäre Charakter und die internationalen Verbindungen des „Jungen Rheinland“ sind von anhaltender Aktualität und bieten Vergleichsmöglichkeiten zum heutigen Kunst- und Kulturleben.

Das Kernstück der Ausstellung bilden zwölf exemplarisch ausgewählte Künstlerinnen und Künstler, die stellvertretend für eine ganze Reihe von weiteren Mitgliedern des „Jungen Rheinland“ mit einer komprimierten Werkauswahl vorgestellt werden: Heinrich Nauen, Max Ernst, Adolf Uzarski, Gert H. Wollheim, Otto Dix, Karl Schwesig, Walter von Wecus, Wilhelm Kreis, Marta Worringer, Lotte B. Prechner, Carl Lauterbach und Erwin Wendt.”

Walter OPHEY Rees am Niederrhein um 1906

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