Künstler
Darmstädter Künstlerkolonie

Aktuelle Produkte von Darmstädter Künstlerkolonie

Wertheim Peter Behrens Jugendstil Silber Löffel Rückert Darmstadt

Darmstädter Künstlerkolonie, PETER BEHRENS, Jugendstil Silber Besteck, Muster WERTHEIM, Rückert Mainz 1901-1902, Mokkalöffel, Eßbesteck

Darmstaedter Kuenstlerkolonie Albin Müller Jugendstil Tisch uhr

ALBIN MÜLLER JUGENDSTIL TISCHUHR um 1903/04, Darmstädter Künstlerkolonie, Ausführung: Fürstlich Stolbergsches Hüttenamt

Jugendstil Darmstadt 1900 J. E. Schneckendorff Vase

Josef Emil Schneckendorff Vase um 1908/11, Darmstädter Künstlerkolonie, Glas mit Reduktionsfarben bemalt

Jugendstil Albin Müller Serpentinvase Stolbergsches Hüttenamt

Künstlerkolonie Darmstadt Jugendstil Albin Müller Serpentinvase 4039 mit Montur des Stolberg’schen Hüttenamt Ilsenburg und der Sächsischen Serpentin-Stein-Gesellschaft, Zöblitz

Jugendstil Albin Müller Löschwiege Gusseisen Ilsenburg

Albin Müller Löschwiege aus einer Schreibtischgarnitur, Stolberg’sches Hüttenamt Ilsenburg ca. 1904, Gusseisen, Jugendstil der Künstlerkolonie Darmstadt

J. M. Olbrich Art Nouveau Darmstaedter Künstlekolonie 1900 Tisch

Jugendstil Darmstadt 1900 Joseph Maria Olbrich, runder Beistelltisch oder Rauchertisch aus einem Musikzimmer um 1905, Mathildenhöhe

Jugendstil Glas Christiansen Teller Goldene Rose

Jugendstil Glas Christiansen Teller Goldene Rose

Peter Behrens, Tintenfaß um 1901-02

Peter Behrens, Tintenfaß um 1901-02

Tintenfass,
Silber, teilvergoldet, Kristall, geschliffen
Tintenfass aus einer zehnteiligen Schreibtischgarnitur.
Entwurf: Peter Behrens um 1901
Ausfuehrung: Silberwarenfabrik M. J. Rueckert, Mainz 1901/02,
Maße:
Measure: high 10 cm, wide 8 x 8 cm

Zustand: sehr gut

Peter Behrens, 1902, Jugendstil Silber Leuchter

Peter Behrens, 1902, Jugendstil Silber Leuchter, Sterling Silber, deutsch, KÜNSTLERKOLONIE DARMSTADT

Künstler
Darmstädter KünstlerkolonieÉcole de NancySuperstudioAlbertus, GundorphAlbini, FrancoAmberg, AdolphArgy Rousseau, GabrielAshbee, Charles RobertBach, ElviraBarth, ArthurBehn, FritzBehrens, PeterBernadotte, SigvardBianconi, FulvioBindesbøll, ThorvaldBonato, VictorBraque, GeorgesBugatti, CarloChampion, TheoChristiansen, HansCihlarz, WolfgangClarenbach, MaxDelapchier, LouisDitzel, NannaDufrène, MauriceDupagne, ArthurEckhoff, TiasEisenloeffel, JanFabricius, PrebenFaerch, Knudde Feure, GeorgeFontana, LucioFriedlaender, MargueriteGaillard, A.Gallé, ÉmileGradl, MaxGrieshaber, HAPGrosjean, CharlesGrosz, GeorgeGrust, TheodorGuimard, HectorGundlach-Pedersen, OscarHabich, LudwigHadzi, DimitriHansen, Karl GustavHaugaard, HjordisHeckendorf, FranzHentschel, KonradHentschel, RudolfHoetger, BernhardHoffmann, JosefHuber, PatrizHundertwasser, FJacobsen, ArneJensen, GeorgJensen, JorgenKärner, TheodorKastholm, JorgenKnox, ArchibaldKohlhoff, WilhelmKoppel, HenningLalique, RenéLettré, EmileLeven, HugoLüpertz, MarkusMajorelle, LouisMarcks, GerhardMargold, Emanuel J.Modersohn, OttoMüller, AlbinNielsen, EvaldNielsen, HaraldNilsson, WiwenOlbrich, Joseph MariaOphey, WalterPanton, VernerPaul, BrunoPechstein, MaxPetri, TrudePetri und SchützPoliakoff, SergeQuistgaard, Jens H.Rie, LucieRiemerschmid, RichardRohde, JohanRoth, EmmyRüdell, CarlSalto, AxelScharff, AllanSchatz, ManfredSchmidt-Rottluff, KarlSchmuz-Baudiss, TheodorSchneckendorff, Josef E.Schütz, SiegmundSintenis, RenéeStella, FrankStorch, ArthurStraus, PaulaThorn Prikker, JohannTorun Buelow-Huebe, VivianneUecker, GüntherVasarely, Victorvan de Velde, HenryVoigt, Otto EduardVogeler, HeinrichWalter, AmalricWarhol, AndyWegner, Hans JWeihrauch, SvendWesselmann, TomWiinblad, BjornWittlich, JosefWunderlich, PaulZeitner, HerbertZeller, CarlZieseniss, RudolfZille, HeinrichZsolnay, VilmosZynsky, Toots

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Die Darmstädter Künstlerkolonie war einerseits eine größtenteils mäzenatisch finanzierte Gruppe von Künstlern, die zwischen 1899 und 1914 – idealerweise bei übereinstimmenden künstlerischen Anschauungen – gemeinsam tätig waren. Andererseits bezeichnet der Begriff auch die Wirkungsstätte und die von den Künstlern errichteten Bauten auf der Mathildenhöhe in Darmstadt, in denen diese lebten und arbeiteten. Die Künstlerkolonie wurde 1899 durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (Hessen-Darmstadt) ins Leben gerufen. Unter dem Leitspruch „Mein Hessenland blühe und in ihm die Kunst“ erwartete er aus einer Verbindung von Kunst und Handwerk eine wirtschaftliche Belebung für sein Land. Das Ziel der Künstler sollte die Erarbeitung neuzeitlicher und zukunftsweisender Bau- und Wohnformen sein. Dafür berief Ernst Ludwig als Mäzen die Jugendstilkünstler Peter Behrens, Paul Bürck, Rudolf Bosselt, Hans Christiansen, Ludwig Habich, Patriz Huber und Joseph Maria Olbrich nach Darmstadt. Die erste Ausstellung der Künstlerkolonie fand unter dem Titel Ein Dokument deutscher Kunst von Mai bis Oktober 1901 statt. Als Ausstellungsobjekte sollten die Kolonie mit den individuellen Künstlerhäusern, das Atelierhaus sowie verschiedene provisorische Bauten dienen. Zu den temporären Bauten gehörten das „Haus der Flächenkunst“, das „Spielhaus“ für die Darmstädter Spiele und das Hauptportal. Diese in zwei Monaten errichteten Holzbauten wurden nach fünf Monaten Ausstellungsdauer wieder abgebaut. Die Schau wurde am 15. Mai mit einem Festspiel nach einer Idee von Peter Behrens eröffnet und erregte weit über die Grenzen Darmstadts hinaus Aufsehen, endete aber trotzdem im Oktober mit einem größeren finanziellen Defizit. Paul Bürck, Hans Christiansen und Patriz Huber verließen anschließend die Kolonie, wie in den folgenden Jahren auch Peter Behrens und Rudolf Bosselt.

“Sammler zu sein,

setzt (…) nicht nur finanzielle Grundlagen voraus. Wichtig sind auch persönliche Eigenschaften wie Weltläufigkeit, Kennerschaft, Urteilskraft, Qualitätsbewußtsein und Erinnerungsvermögen, verbunden mit einem gewissen Maß an Subjektivität, das sich stets im Profil der Sammlung niederschlägt.” Aus: Die Moderne und ihre Sammler: Französische Kunst in deutschem Privatbesitz vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. De Gruyter 2001. S. 19

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