Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Coppia di candelieri classicisti in argento Coblenza intorno al 1820

Coppia di candelieri in argento Empire, Coblenza, Germania 1820-1830 circa, argento 13 Loth, Agentiere: Casimir Oppermann

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N. Elemento 5278
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Coppia di candelieri classicisti in argento Coblenza intorno al 1820

Coppia di candelieri in argento Empire
Coblenza, Germania 1820-1830 circa, argento 13 Loth
Agentiere: Casimir Oppermann, nato nel 1801 a Coblenza, sposato come lavoratore dell’oro nel 1826, 1834, 1841, 1864 e 1868 indicato come lavoratore dell’argento e dell’oro
Marchio dell’argentiere OPPERMANN sul bordo del piede, beccucci contrassegnati con indicazione di saldatura 13 precedentemente sconosciuta nella casetta e marchio del maestro CO in un diamante secondo l’influenza francese.
Marchio della città Coblenza
Dimensioni: altezza 27, peso insieme 702 g.
– 1 pollice = 2,54 cm –
Condizione: condizioni originali molto buone considerando la sua età


Klassizistisches Silber Leuchterpaar Koblenz um 1820

Paar Empire Silber Leuchter
Koblenz ca. 1820-1830, Silber 13 Loth
Meister: Casimir Oppermann, geboren 1801 in Koblenz, heiratet als Goldarbeiter 1826, 1834, 1841, 1864 und 1868 als Silber- und Goldarbeiter aufgeführt
Meistermarke OPPERMANN am Fußrand, Tüllen gemarkt mit bislang nicht bekannter Lötigkeitsangabe 13 im Häuschen und Meistermarke CO in Raute nach französischem Einfluss. Diese Rautenvariante taucht nach den napoleonischen Feldzügen auf, oft auch nach der Flucht der Hugenotten.
Stadtmarke Koblenz
Maße: Höhe 27, Gewicht zusammen 702 g.
– 1 Inch = 2,54 cm –
Zustand: altersgemäß sehr guter Originalzustand
Literatur: Wolgang Scheffler: Goldschmiede Rheinland-Westfalens. Daten, Werke, Zeichen. Berlin 1973, 1. Halbband Aachen – Köln, S. 362

Weiterführende Literatur:
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur: Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur: Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur: Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur: Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.

Klassizistisches Silber Leuchterpaar Koblenz um 1820

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