Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Coupe d’argent baroque de Münster vers 1680

Coupe baroque de Münster, Marque de fabricant: Heinrich Hertlieff I. ou II., Marque de la ville: Münster, Dimensions: hauteur 12,3 cm, poids 172 g, Etat: Très bon, dorure à l’intérieur

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Coupe d’argent baroque de Münster vers 1680

Coupe baroque de Münster
Marque de fabricant: Heinrich Hertlieff I. ou II.
Heinrich Hertlieff I. (1642-1681) est nommé évêque de la Cour Goldsmith le 15.02.1660 par Mgr Christoph Bernard von Galen. (Scheffler 73 a.) Heinrich Hertlieff II (1684-1738) (Scheffler 87) Armoiries de celles de Galen
Mgr Christoph Bernard von Galen a décerné à son neveu Franz von Galen le Erbkämmereramt de la Principauté de Münster.
Les deux clés ont été ajoutées à ses armoiries à la suite de cet héritage. Ce blason est également visible sur l’épitaphe de Wilhelm Goswin Antons of Galen dans St Sixte, Haltern (1710).
Marque de la ville: Münster
Dimensions: hauteur 12,3 cm, poids 172 g
Etat: Très bon, dorure à l’intérieur


Literatur: Ausst.katalog Stadtmuseum Münster (1992): Gold und Silber aus Münster, S. 103, 271

Weiterführende Literatur:
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur: Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur: Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur: Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Literatur: Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur: Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Germanisches Nationalmuseum (HG.): Nürnberger Goldschmiedekunst 1541-1868. 2 Bände. Nürnberg 2007.
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.
Literatur: Schliemann, Erich: DIE GOLDSCHMIEDE HAMBURGS. Band I, II und III., Verlag: Verlag Schliemann & Cie, Erscheinungsdatum: 1985
Literatur: SILBER AUF REISEN; Ausstellungskatalog 1991-1992 der Hessischen Hausstiftung Museum Schloß Fasanerie in Eichenzell bei Fulda
Literatur: Viktor von Reitzner: “Alt Wien”. Lexikon für Österreichische und Süddeutsche Kunst und Kunstgewerbe. Edelmetalle. Wien 1952.
Literatur: Alfred Rohrwasser: Österreichs Punzen. Edelmetall-Punzierung in Österreich von 1524 bis 1987. 2. Auflage. Perchtoldsdorf 1987.

Barock Silber Becher Münster ca. 1680

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