Darmstadt artist’s colony German Art Nouveau iron table clock by Albin Mueller
Albin Mueller Darmstadt Germany 1900, Chimney clock, iron
Albinmueller Darmstadt Artists Colonie German Art Nouveau fireplace clock, Ilsenburg Harz Germany
Albinmueller rare German Art Nouveau iron and enemal table clock ca. 1903/04, Darmstadt Artists Colony, executed by Fuerstlich Stolbergsches Huettenamt, Ilsenburg Harz, Germany
Albin Mueller Darmstadt Artist Colonie Art Nouveau fireplace clock, Ilsenburg Harz
DARMSTAEDTER ARTIST COLONY Albin Müller Art Nouveau table CLOCK. Table Clock
Design: Albinmüller around 1903/04. Darmstadt Artist Colony Mathildenhöhe – A Document of German Art, 1901 – executed by: Fürstlich Stolberg’sche Hüttenamt, Ilsenburg am Harz, model no. 4015, cast iron
Bronze coloured iron mantel clock with embossed tree decoration, silver with red and blue enamel dial and stylized thunderbird shaped pendulum.
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Darmstaedter Kuenstlerkolonie Albin Müller Jugendstil Tisch uhr,
Tischuhr
Standuhr, Kaminuhr, Zifferblatt und Pendel aus Bronze mit Email
Entwurf: Albin Müller um 1903/04 [1871 Dittersbach – 1941 Darmstadt]
Architekt, Entwerfer für angewandte Kunst, Maler, Schriftsteller
Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe – Künstler-Kolonie Darmstadt, Ein Dokument deutscher Kunst, 1901 –
Ausführung: Fürstlich Stolberg’sches Hüttenamt, Ilsenburg am Harz, Modell-Nr. 4015, Eisenguss am Boden
Maße: Höhe 55 cm, Breite 27 cm, Tiefe 19 cm
— 1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter —
Zustand: sehr gut, schöner Klang, tolle Patina
Gemarkt: Gießermarke (Reliefmedaillon mit Wappen), 4015 (vertieft).
1903 hatte Albin Müller die Leitung der Kunstguss Abteilung der Fürstlich Stolberg’schen Eisengießerei. Die von ihm entworfenen Zier- und Gebrauchsgegenstände in schwarz poliertem Gusseisen gehörten seitdem bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges zum Erscheinungsbild der großen Ausstellungen: St. Louis 1904, Dresden 1906, Petersburg 1908, Weltausstellung Brüssel 1910, Mathildenhöhe Darmstadt 1914… (vgl. Bröhan Katalog, siehe Literaturangabe unten)
Über flacher Bodenplatte mit Eckschrägen vier gratig ausgeformte Stützstreben mit übergreifenden Fußenden und jeweils drei seitlichen Verbindungsstegen, spitzbogiges Uhrengehäuse mit symmetrischem Blattrelief im Giebelfeld und an den Seiten, emailliertes Zifferblatt mit römischen Ziffern und durchbrochenen Zeigern; Uhrwerk mit Pendelaufhängung.
Eisenguss verschraubt und anthrazitfarben patiniert, Email in Hellblau, Weiß, Rot und Schwarz auf Messing, Pendel mit heraldischem Raubvogel.
Literatur: Bröhan Museum: Metallkunst. Band IV, S. 448 und 449 mit Farbabbildung
Sanatorium Dr. Brauner, Braunlage Haarz
https://www.bildindex.de/document/obj20492385?medium=fm1046669
Albin Müller [Dittersbach 1871 – 1941 Darmstadt]

Darmstädter Künstlerkolonie Albin Müller Jugendstil Tischuhr,
Literatur: Leipzig, Baumgärtner’s Buchhandlung, (1909):
Architektur und Raumkunst. Ausgeführte Arbeiten nach Entwürfen von Albin Müller. Mitglied der Künstlerkolonie Darmstadt.
Literatur: Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt 1899-1914; Das Buch zum Museum.
Literatur: König, Sandra: Albinmüller 1871–1941: Raumkunst zwischen Jugendstil, Neoklassizismus und Werkbund (2018)
Weiterführende Literatur:
Literatur: KERSSENBROCK-KROSIGK, Dedo von: Metallkunst der Moderne. Bröhan-Museum. Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939).
Literatur: Spurensuche: Friedrich Adler zwischen Jugendstil und Art Deco, Stuttgart 1994
Literatur: Erlesenes aus Jugendstil und Art Déco, Die Sammlung Giorgio Silzer, Ausstellungskatalog Grassi Museum, Museum für Kunsthandwerk 1997
Literatur: ORIVIT Zinn des Jugendstils aus Köln ; die Bestände der Sammlung Gertrud Funke-Kaiser,
des Kreismuseums Zons, des Rheinischen Freilichtmuseums und Landesmuseums für Volkskunde, Kommern,
des Kölnischen Stadtmuseums und der Sammlung H. G. Klein, 1992
Weitere Kunstgewerbliche-Arbeiten von Prof. Albin Müller in der Sammlung: The Britisch Museum Online Collection
Albin Müller [Dittersbach 1871 – 1941 Darmstadt] dt. Architekt, Entwerfer für Kunstgewerbe, Maler. Der dreijährigen Tischlerlehre bei seinem Vater und der Gesellenzeit studiert Albin Müller selbstfinanziert durch Tätigkeiten als Möbelzeichner und Innenarchitekt an den Kunstgewerbeschulen in Mainz und der Akademie in Dresden, 1899 erhält er die erste Auszeichnung als Innenarchitekt. Ein Jahr später wird er an die Kunstgewerbeschule nach Magdeburg berufen als Lehrer für Raumkunst und architektonische Formenlehre. Bevor er 1906 an die Darmstädter Künstlerkolonie berufen wird, beteiligt er sich höchst erfolgreich mit Inneneinrichtungen und Kunstgewerbestücken, hauptächlich aus Zinn, Gusseisen und Serpentinstein, an der Internationalen Ausstellung in Turin 1902 sowie 1904 an der Weltausstellung in St. Louis. In Darmstadt lehrt er von 1907 bis 1911 Raumkunst an den Großherzoglichen Lehrateliers für angewandte Kunst. Es folgten die Teilnahmen an der hessischen Landesausstellung 1908 (Architektur) und an der Brüsseler Weltausstellung 1910 (Speisezimmer). Besonders erfolgreich ist er nun auf dem Gebiet der Keramik. 1908 wird der Autodidakt nach Olbrichs Tod führender Architekt der Darmstädter Künstlerkolonie.
Albinmüller in Magdeburg – Raumkunst und Gebrauchsgerät der Jahre 1900 bis 1906 (Seite 154-155)
Abb.:84 – Albinmüller: Schnaps-Service, Modellnummer 690 (um 1905), Höhe Kanne 23 cm, Zinn, Ausführung Metallwarenfabrik Gerhardi & Co., Lüdenscheid
Abb.:85 – Joseph Maria Olbrich: Wein-Service, Modell-nummer (um 1901), Höhe Kanne 34 cm, Zinn, Ausführung Metallwarenfabrik Eduard Hueck, Lüdenscheid
Vergleichsstücke befinden sich in der Sammlung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte MKK Dortmund und sind Teil der Ausstellung “Rausch der Schönheit. Die Kunst des Jugendstils” (9. Dezember 2018 – 23. Juni 2019)
Albin Muller Mantel Clock in der Sammlung der Northwest Museum of Arts and Culture – 2316 West First Avenue, Spokane, Washington 99201, United States
Zeitgenössische Literatur, Innendekoration XIV. Jahrgang Darmstadt 1903, Kunstgewerbliche Betrachtungen im Anschlusse an die Arbeiten A. Müller`s
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Darmstaedter Kuenstlerkolonie Albin Müller Jugendstil Tisch uhr, Tischuhr
Standuhr, Kaminuhr, Zifferblatt und Pendel aus Bronze mit Email.
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