Frank Stella Fragment Imaginary Places 1997 Rosenthal Jahresobjekt
Frank Stella (geb. 1936 in Massachusetts) Amerikanischer Maler, Grafiker, Objektkünstler, tätig in New York
Vertreter der Analytischen, Hard Edge- und Farbfeldmalerei.
Schale, Porzellan, printed, signiert
„Fragment: Imaginary Places 1996“, Künstlerschale
Jahresobjekt 1997, Rosenthal Limitierte Kunstreihen
Rosenthal, 1996. Große Schale mit polychromem abstrakten Dekor, sign. ‚Frank Stella‘. Verso bez. ’45/99,
Maße: Durchmesser 42,6 cm – 1 Inch = 2,54 cm –
Exemplar 45/99!
Zustand: perfekt
US-amerikanischer Objektkünstler und Maler
Vertreter der Farbfeld-, und der Analytischen Malerie und der Farbfeldmalerei
1950-1954 Studium in Andover
Einzelausstellungen seit 1960
Teilnahme an der DOKUMENTA 6′ 1977
Seit den 70er Jahren Skulpturen, auch im öffentlichen Raum
Frank Stella – „Fragment: Imaginary Places“, Rosenthal Jahresobjekt 1997
Der amerikanische Künstler *Frank Stella (1936, Massachusetts) gehört zu den einflussreichsten Vertretern der internationalen Nachkriegskunst. Als Maler, Grafiker und Objektkünstler entwickelte er seit den späten 1950er-Jahren eine radikal neue Bildsprache und wurde zu einer Schlüsselfigur der Hard-Edge-Malerei, der Farbfeldmalerei und der analytischen Abstraktion. Seine Arbeiten zeichnen sich durch klare geometrische Strukturen, intensive Farbigkeit und eine konsequente Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Fläche, Raum und Form aus. Seit den 1970er-Jahren erweiterte Stella sein Werk zunehmend in den dreidimensionalen Raum, wodurch Malerei, Relief und Skulptur miteinander verschmelzen.
Die Porzellanschale „Fragment: Imaginary Places“ (Jahresobjekt 1997) entstand im Rahmen der renommierten Rosenthal Limitierten Kunstreihen. In diesem Projekt lud Rosenthal seit den 1960er-Jahren international bedeutende Künstler ein, ihre künstlerische Handschrift in das Medium Porzellan zu übertragen. Stella überträgt hier seine charakteristische abstrakte Formensprache in ein großformatiges Objekt: Dynamische Linien, farbintensive Flächen und komplexe geometrische Strukturen entfalten sich auf der runden Form der Schale und erzeugen eine lebendige, räumliche Wirkung.
Damit steht das Werk exemplarisch für die internationale Öffnung der deutschen Nachkriegskunst. Rosenthal schuf eine Plattform, auf der Künstler aus Europa und den USA ihre Ideen in einem neuen Material realisieren konnten. Stellas Beitrag verbindet die amerikanische abstrakte Avantgarde mit der traditionsreichen europäischen Porzellanproduktion und zeigt eindrucksvoll, wie sich moderne Kunst in unterschiedliche Materialien und Formen übertragen lässt.
Werkangaben
Frank Stella – Fragment: Imaginary Places, 1996/97
Rosenthal Jahresobjekt, Limitierte Kunstreihe
Porzellanschale mit polychromem abstrakten Dekor
Durchmesser: 42,6 cm
Auflage: 99 Exemplare, Exemplar 45/99
Signiert: Frank Stella
Zustand: perfekt
Das Werk gehört zu den bedeutenden Künstlereditionen der Rosenthal-Reihe und verdeutlicht die enge Verbindung zwischen internationaler abstrakter Kunst und der modernen Porzellankunst der Nachkriegszeit.
Rosenthal – Limitierte Kunstreihe in Porzellan
Seit den frühen 1960er-Jahren steht Rosenthal für eine außergewöhnliche Verbindung von Kunst und Porzellan. Mit der Einführung der Limitierten Kunstreihen begann ein bis dahin einzigartiger Weg: International renommierte Künstler wurden eingeladen, ihre künstlerische Handschrift in das Medium Porzellan zu übertragen. Erste Wandreliefs und Objekte wurden bereits 1964 im Umfeld der 3. documenta 1964 der Öffentlichkeit präsentiert – ein Meilenstein, der Rosenthal als Pionier der Verbindung von zeitgenössischer Kunst und industrieller Porzellanproduktion etablierte.
In den folgenden Jahrzehnten entstand eine beeindruckende Sammlung streng limitierter Jahresobjekte, Reliefs und freier Kunstobjekte, geschaffen von bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten wie Frank Stella, Günther Uecker, Lucio Fontana, Victor Vasarely, Tom Wesselmann, Otto Piene, Eduardo Paolozzi, HAP Grieshaber, Bernhard Heiliger, Tapio Wirkkala, Björn Wiinblad, Timo Sarpaneva oder Salomé (Wolfgang Cihlarz). Ihre Werke übertragen zentrale Strömungen der internationalen Moderne – von Op Art über ZERO bis Pop Art – in ein dauerhaftes, hochwertiges Material.
Diese limitierten Editionen gelten heute als wegweisende Beispiele künstlerischer Porzellankunst. Durch ihre strenge Limitierung, die internationale Künstlerbeteiligung und die hohe gestalterische Qualität haben sich viele dieser Objekte zu gesuchten Sammlerstücken mit stabiler bis deutlich steigender Wertentwicklung entwickelt.
Die Rosenthal Kunstreihen stehen damit bis heute für einen außergewöhnlichen Anspruch: Porzellan nicht nur als Designobjekt, sondern als eigenständiges Medium zeitgenössischer Kunst.
Stichwörter: Studio Keramik, Karl Scheid , Ursula Scheid, Wendelin Stahl, Werner Bünck, Horst Kerstan, Walter Popp, Ashoff, Beate Kuhn, Vera Vehring, Kurt Spurey, Chapallaz Edouard, Bontjes van Beek, Mary Rogers, Hans Coper, Lucie Rie, Kunstkammer Ludger Köster, Mönchengladbach.
Frank Stella Fragment Imaginary Places 1997 Rosenthal Jahresobjekt
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