Henry van de Velde Modell I Silber Besteck Zuckerzange klein
Henry van de Velde Modell I Silber Zuckerzange klein – Koch & Bergfeld, Bremen [WVZ I.3.172]
Seltene Jugendstil-Zuckerzange nach dem berühmten Modell I von Henry van de Velde. Der Entwurf entstand um 1903 und zählt zu den frühesten Beispielen jener reduzierten Formensprache, mit der van de Velde die Entwicklung des modernen Produktdesigns entscheidend prägte.
Jugendstil Silber-Zuckerzange Modell I von Henry van de Velde für Koch & Bergfeld, Bremen, dokumentiert im Werkverzeichnis der Klassik Stiftung Weimar [WVZ I.3.172].
Seltene kleine Variante der berühmten Zuckerzange Modell I nach Henry van de Velde. Die Ausführung gehört zu den seltenen Silberarbeiten eines der wichtigsten Wegbereiter der europäischen Moderne und des späteren Bauhauses.
Entwurf / Design: Henry van de Velde (1863–1957), Modell I, um 1903
Werkverzeichnis: Klassik Stiftung Weimar, Metallkunst Band I, Nr. I.3.172
Ausführung: Koch & Bergfeld, Bremen, erstmals 1929 dokumentiert
Objekt: Zuckerzange / Kandiszange, kleine Variante
Material: Silber 925
Technik: Handarbeit
Marken: Henry van de Velde Signet, 925, Halbmond, Krone
Länge: 9,5 cm
Gewicht: 34 Gramm
Epoche: Jugendstil / Reformstil
Zustand: Sehr guter gebrauchter Originalzustand
Die vorliegende Zuckerzange geht auf das berühmte Modell I von Henry van de Velde aus der Zeit um 1903 zurück. Charakteristisch ist die konsequente Reduktion auf Form, Funktion und Material. Auf historistische Dekoration wird vollständig verzichtet. Stattdessen entwickelt sich die Gestaltung aus der Konstruktion selbst und folgt damit jenem Reformgedanken, der van de Veldes gesamtes Werk prägt. Die klare Linienführung und die ausgewogenen Proportionen machen selbst ein kleines Gebrauchsobjekt zu einem exemplarischen Zeugnis des europäischen Jugendstils.
Besondere Bedeutung besitzt die Einordnung innerhalb des Werkverzeichnisses der Klassik Stiftung Weimar. Im Werkverzeichnis der Metallarbeiten wird die kleine Ausführung der Zuckerzange unter der Nummer I.3.172 geführt. Dort wird die Ausführung durch Koch & Bergfeld erstmals für das Jahr 1929 dokumentiert. Ob es sich hierbei um die erste tatsächliche Herstellung oder lediglich um den frühesten derzeit bekannten Nachweis handelt, bleibt nach heutigem Forschungsstand offen. Der Entwurf selbst geht jedoch eindeutig auf Henry van de Veldes Modell I aus der Zeit um 1903 zurück.
Henry van de Velde zählt zu den bedeutendsten Gestaltern Europas zwischen Jugendstil und Moderne. Als Architekt, Designer, Innenraumgestalter und Kunsttheoretiker entwickelte er eine Formensprache, die als wesentliche Voraussetzung für die moderne Designbewegung des 20. Jahrhunderts gilt. Mit seiner Tätigkeit in Weimar schuf er die Grundlagen jener Kunstgewerbeschule, aus der später unter Walter Gropius das Bauhaus hervorging. In der Designgeschichte wird Henry van de Velde daher häufig als geistiger Vater des Bauhauses bezeichnet.
Eine herausragende Stellung nahm van de Velde auch innerhalb des Deutschen Werkbundes ein. Auf der legendären Werkbundausstellung in Köln im Jahr 1914 war er als einziger bedeutender ausländischer Gestalter mit einem eigenen Bauwerk vertreten. Dies ist umso bemerkenswerter, als seine moderne Auffassung von Kunst und Gestaltung bei konservativen Kreisen des Deutschen Kaiserreichs und am Hof Kaiser Wilhelms II. vielfach auf Ablehnung stieß. Im Gegensatz dazu genossen die Wiener Secession und die Wiener Werkstätte unter Kaiser Franz Joseph I. in Österreich eine deutlich größere gesellschaftliche und politische Akzeptanz. Vor diesem Hintergrund wird die außergewöhnliche Bedeutung van de Veldes für die europäische Moderne besonders deutlich.
Die Ausführung durch Koch & Bergfeld verbindet einen der bedeutendsten Designer Europas mit einer der renommiertesten deutschen Silbermanufakturen. Das Bremer Unternehmen zählt seit dem 19. Jahrhundert zu den wichtigsten Herstellern hochwertiger Silberwaren und ist für seine außergewöhnliche handwerkliche Qualität bekannt.
Arbeiten von Henry van de Velde befinden sich heute in den bedeutendsten Sammlungen für Jugendstil, Design und Moderne. Zu den wichtigsten Beständen zählen die Musées Royaux d’Art et d’Histoire in Brüssel, das Musée d’Orsay in Paris, das Museum Folkwang und der Hohenhof in Hagen, die Kunstsammlungen Chemnitz, das Bauhaus-Museum Weimar, das Neue Museum Weimar, das Victoria and Albert Museum in London, das Bröhan-Museum Berlin – Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889–1939), das Art Institute of Chicago, das Metropolitan Museum of Art New York sowie das Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum New York. Die Metall- und Silberarbeiten van de Veldes gehören zu den seltensten und kunsthistorisch bedeutendsten Objekten seines Gesamtwerks.
„Wer mit Silber speist, trifft eine Entscheidung. Täglich. Nicht für Prunk, sondern für Haltung. Für die Überzeugung, dass das gemeinsame Essen einen würdigen Rahmen verdient – ob beim großen Festmahl mit zwanzig Personen oder beim stillen Sonntagstisch zu zweit. Silber ist keine Dekoration. Es ist eine Aussage!“
Literatur:
Henry van de Velde: Kunstgewerbliche Laienpredigten, Leipzig, 1902
Karl Ernst Osthaus: Henry van de Velde, Hagen, 1903
Max Osborn: Henry van de Velde. Ein Dokument moderner Kunst, Berlin, 1906
Klassik Stiftung Weimar: Werkverzeichnis Metallkunst, Band I, Nr. I.3.172, Weimar, 2009
Thomas Föhl / Antje Neumann (Hrsg.): Henry van de Velde in Weimar. Dokumente und Studien, Weimar, 2012
Klassik Stiftung Weimar: Henry van de Velde. Der Gesamtkünstler, Weimar, 2013
Digitales Werkverzeichnis Henry van de Velde, Klassik Stiftung Weimar, Objekt Nr. I.3.172, online abrufbar unter:
https://hvdv.klassik-stiftung.de
Vergleichbares Stück aus dem Besitz von Paul Schulenburg 1929, Zuckerzange, Zange, Kandiszange
kleine Variante, in der Sammlung des Deutschen Klingenmuseums in Solingen, Teil der Ausstellung / Sonderausstellung Stuttgart 1906, Württembergischer Kunstverein
Die Entwürfe zu diesem Besteck entstanden 1902. Es gehört zu einem Tafelgeschirr, das van de Velde als Landesgeschenk für das grossherzogliche Paar ausführen sollte.
In Berlin verkaufte das Hohenzollern Kunstgewerbehaus Silber neuzeitlicher ausländischer Goldschmiede wie Henry van de Velde und Jan Eisenloeffel, nach 1904 auch Arbeiten der Wiener Werkstätte.
Artikel: DIE WELT SAMSTAG, 11. FEBRUAR 2017, Henry van de Velde Jardiniere Die_Welt_Henry_van_de_Velde_Jardiniere_Szy
Im Artikel GOODLIFE MAGAZIN abgebildet 2025.08
Literatur: T. Foehl / A. Neumann: Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Ein Werkverzeichnis in sechs Baenden. Klassik Stiftung Weimar 2009. Band 1: Metallkunst, Metallkunst, Nr. I.3.1.72
Literatur: Fischli, Hans [Hrsg.]; Kunstgewerbemuseum Zürich [Hrsg.] (1958): Henri van de Velde: 1863 – 1957; Persönlichkeit und Werk; Kunstgewerbemuseum Zürich, Ausstellung vom 6. Juni bis 3. August 1958. Zürich
Literatur: Seling, Helmut [Hrsg.] (1959): Jugendstil: der Weg ins 20. Jahrhundert. Heidelberg, S. 457 S.
Literatur: Württembergischer Kunstverein [Hrsg.] (1963): Henry van de Velde zum 100. Geburtstag Württ. Kunstverein, 19. Oktober bis 24. November 1963. Stuttgart
Literatur: Hammacher, Abraham Marie (1967): Die Welt Henry VanDeVeldes. Köln, S. 142.
Literatur: Hughes, Graham, Modern Silver Through the World 1880-1967. Crown Publishers 1967. Seite 155-158. Henry van de Velde Silberbesteck Modell Nr.I-II-III.
Literatur: Hamann, Richard, und Jost Hermand: Stilkunst um 1900. Berlin (Ost) 1967.
Literatur: Hüter, Karl-Heinz: Henry van de Velde. Sein Werk bis zum Ende seiner Tätigkeit in Deutschland. Schriften zur Kunstgeschichte, Bd. 9, Berlin (Ost) 1967.
Literatur: Heller: Ein Teeservice von Henry van de Velde. In: Kunst in Hessen und am Mittelrhein. Heft 11, Darmstadt 1971, S. 115ff.
Literatur: Gysling-Billeter: Objekte des Jugendstils. Bern 1975.
Literatur: Hauptmann, Ivo: Bilder und Erinnerungen. Hamburg 1976.
Literatur: De Smet, Robert [Hrsg.] (1980): Art Nouveau Belgique. Europalia 80; Belgique 150 Societe des Expositions Palais des Beaux-Arts, Bruxelles, 19.12.1980 – 15.2.1981. Brüssel, Abb. S. 289
Literatur: Grönwoldt, Ruth: Art Nouveau. Textil-Dekor um 1900. Stuttgart 1980.
Literatur: Junghanns, Kurt: Der Deutsche Werkbund. Sein erstes Jahrzehnt. Berlin (Ost) 1982.
Literatur: Folkers, Dörte, und Cay Folkers: Henry van de Veldes Arbeiten für Ernst Wittern in Lübeck. Europäische Hochschulschriften, Reihe XXVIII, Kunstgeschichte, Bd. 24, Frankfurt am Main/Bern/New York 1983
Literatur: Sänger, Reinhard W. (1991): Das deutsche Silber-Besteck Biedermeier, Historismus, Jugendstil (1805 – 1918); Firmen, Techniken, Designer und Dekore. Stuttgart, S. 208ff. – Seite 187 Nr.592. Seite 208-215
Literatur: Marquardt, Klaus: Europäisches Essbesteck aus acht Jahrhunderten. Eine Kunstsammlung. Arnoldsche 1997 Seite 187 Nr.592
Literatur: Nys, Wim (1998): Van Belle Époque tot Art Nouveau Belgisch zilver; 1868 – 1914; 15.09.1998 – 13.12.1998, Provinciaal Museum Sterckshof – Zilvercentrum. Antwerpen, S. 196 f.
Literatur: Heitmann, Bernhard (1999): Handwerk und Maschinenkraft: die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld in Bremen [Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, 21. Januar bis 17. März 1999]. Hamburg, S. 86
Literatur: Deutsches Klingenmuseum [Hrsg.]; Grotkamp-Schepers, Barbara; Sänger, Reinhard W. (2000): Bestecke des Jugendstils Bestandskatalog des Deutschen Klingenmuseums Solingen. Stuttgart (2000), S.52. Abb. 21, S. 216.
Literatur: Offizieller Katalog der Dritten Deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung, Dresden 1906: [12. Mai – Ende Oktober] — Dresden, 1906
Literatur: Annelies Krekel-Aalbers, Zilver – Silver – Silber, 1880 – 1940. Art Nouveau – Art Déco. Arnoldsche (2001)Literatur: Daenens, Lieven, Design museum Gent; History and collections (2007) – Abbildungen:
Literatur: Daenens, Lieven, Design museum Gent; History and collections (2007) – Abbildungen:
Zahnstocher Halter, Toothpick holder, Tandenstokerhouder van verzilverd koper, van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905 Seite 80.
Hummergabel, Lobster pick, Zilveren Kreeftenvork van Henry van de Velde (1863-1957), voor Theodor Müller, Weimar (Duitsland), ca.1900, Seite 82.
Silber Besteck, Fischbesteck, Aufschnittgabel, Zilveren bestekonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1903, Seite 83.
Doppelgewürzhalter mit Salzlöffel in Silber, Zilveren specerijenset van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905, Seite 85.
Porzellan, Porseleinen serviesonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), voor Meissener Porzellanmanufaktur, 1903-1904, Seite 78. Porzellan Sauciere, Brötchenteller, Eßteller, Muster Peitschenhieb in Kobalt Blau
Für Möbel: Seite 76 ff. Seiete 79. Eetkamer van padoek uit de woning De Craene-Van Mons in Brussel, van Henry van de Velde (1863-1957) ca.1898
Weiterführende Literatur: Henry van de Velde: Geschichte meines Lebens. Piper Verlag, München 1962. Online zu lesen auf der Internetpräsenz digitale Bibliotheek for de Nederlandse letteren
Weiterführende Literatur: SIKART
Artikel über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Henry van de Velde in der zeigenössischen Presse
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffen, www.henryvandevelde.pl
Vergleichsstücke befinden sich in folgenden Sammlungen:
Landesmuseum Württemberg, – Bestände aus dem ehemaligen Württembergischen Landesgewerbemuseum in Stuttgart – Fleischgabel aus der Reihe „Model I“
Virginia Museum of Fine Arts: http://www.vmfa.museum/
Gemeente Museum, Den Haag, Niederlande: Jardiniere
West ART Meisterwerke: Henry van de Velde – Kröller-Müller-Museum – Otterlo – Niederlande. Helene Kröller-Müller und Henry van de Velde.
Münchner Stadtmuseum, Sammlung Angewandte Kunst, Henry van de Velde, Karl Theodor Müller, Teeservice, um 1905, Silber. sechs-teilig
Dallas Museum of Art, dort Tafelmesser, Tafellöffel, Tafelgabel
oder London V&A Besteck Nr.1, Henry van de Velde
Das Museum of Modern Art beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Henry Clemens van de Velde Lobster Fork
MET New York: Zwei verschiedene Stühle (Bloemenwerf), Jardiniere ca.1902, in Silber
Siehe auch in der Sammlung Rijkmuseum, Amsterdam, Niederlande: Portret Henry van de Velde, 1906, Edvard Munch, 1906
Ebenfalls in der Sammlung des Rijksmusem Amsterdam, Niederlande zu finden: Teller –
Bord van porselein, beschilderd met zweepslag-decor in onderglazuurblauw. Het bord is gemerkt.
Vaas van steengoed met rode en gele glazuur naar ontwerp van Henry van de Velde, 1902. Gemerkt met ingegrifte handtekening van HANKE en gestempeld merk van Van de Velde.
Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase
Zusatzbesteck aus dem Besitz von Paul Schulenburg 1929, Zuckerzange, Zange, Kandiszange kleine Variante, in der Sammlung des Deutschen Klingenmuseums in Solingen.
Verschiedene Stücke des Bestecks befinden sich in der Sammlung Deutsches Klingen Museum Solingen. Es lohnt sich zu stoebern!
[‚Bloemenwerf‚ chair, armchair padouk, design 1896 und Jardinière aus dem Besitz Marquis de Brion & Countess Kessler.
Weitere herausragende Werke Weltweit
Henry van de Velde, Weimar 1912-1915, Weimar 1963, Nr. 65;
Schlagwörter: Inneneinrichtung, Möbel, Sitzmöbel, Stuhl, Keramik, Metallarbeiten, Silberschmuck, Porzellanservice, Silberbesteck, Sterling Silber Tafelbesteck
Josef Hoffmann, Umstätter, Koloman Moser, Wiener Werkstätte, Josef Maria Olbrich, Franz Hofstoetter Leotz Vase, Josef Urban, Julius MEIER-GRAEFE, L’Art décoratif,
Paris Weltausstelung 1900, Peter Behrens, Julius Rückert Mainz, August Endell, Patriz Huber, Bernhard Pankok, Bruno Paul, Maurice Dufrene, Samuel Siegfried Bing,
Richard Riemerschmid, Heinrich Vogeler, Henry van de Velde, Gustave Serruier-Bovy, Hector Guimard, JacquesGruber, Paul Follot, Carlo Bugatti,
Louis Majorelle, Emile Galle, Ecole de Nancy, Tony Selmersheim, Eduard Diot, leon Benouville, Georges de Feure, Eugene Gaillard, Francois Carabin,
Die Zeitschrift, Dekorative Kunst 1897, L’Art décoratif 1899 – Mitbegründer Julius MEIER-GRAEFE ebenfalls Mitbegründer der PAN – Aufsichtsrats Mitglieder u.a. Eberhard von Bodenhausen, Harry Graf Kessler.
Mitteilungen des Württembergischen Kunstgewerbevereins — 1906-1907. Von der Ausstellung H. van de Velde: Silber (Vom 25. November 1906 an: Henry van de Velde-Weimar, Zimmerausstattung, Beleuchtungskörper, Lederwaren, Silbergeräte, Schmucksachen u. a.)
Spiegel Artikel 2009: Der unbekannte Mr. Bauhaus. „Das Bauhaus prägte Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts. Jetzt wird der 90. Geburtstag von Walter Gropius‘ legendärer Kunstschule groß gefeiert. Dabei begann ihre Geschichte schon 17 Jahre früher – mit einem wenig bekannten Genie aus Belgien. „
Henry van de Velde Modell I Silber Besteck Zuckerzange klein
Das Werksverzeichnis finden Sie unter: www.wvz-henryvandevelde.de
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Van de Velde, Henry
⚬1863/04/03 – †1957/10/15
Belgian architect and designer. He was born in Antwerp as the son of Guillaume Charles van de Velde (1825-1901) and Jeanne Aurore Aimée de Paepe (1826-1888) on the 3rd of April 1863. From 1880 till 1883 he was a student at the Antwerp academy. He received further training in the workshop of Charles Verlat. On the 30th of April 1894 he married Maria Sèthe (1867-1942). In 1895 he moved from the neighbourhood of Antwerp to Villa Bloemenwerf in Brussels. He turned all his attention to the decorative arts rather than to painting. He then established himself in Berlin (1900-1910), Weimar (1902-1917) with intermediate stays in Paris (1910/1911), Switzerland and the Netherlands (1917-1926), again Brussels (1926-1947) and Switzerland (1947-1957). His designs for silverware were realised or sold by Theodor Müller (Weimar), Koch & Bergfeld (Bremen), Firma F. Bahner AG (Düsseldorf), Clarfeld & Springmeyer (Hemer). Henry van de Velde died in Zürich on the 15th of October 1957.







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