Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Henry van de Velde Sektschale Silber Theodor Mueller Weimar

Design Henry van de Velde ca. 1905/06, Jugendstil Silber Champagner Schale, Sektkelch, Sektschale, Eisbecher oder Dessertschale, Theodor Müller, Weimar Deutschland

Preis auf Anfrage
Art.Nr. 4400-1
Denes-Szy Logo 1 Artikel vorhanden

Henry van de Velde Sektschale Silber Theodor Mueller Weimar,

Champagner Schale
Sekt Kelch, Trinkschale
Deutsches Jugendstil Silber, Entwerfer Silber
Entwurf: Henry van de Velde 1905/06
Hersteller: Theodor Müller, Weimar,
Sterling Silber
Maße: Höhe ca. 14 cm, Durchmesser oben ca. 11 cm
gemarkt am Boden mit Henry van de Velde Signet, Künstlersignet und Feingehaltsstempel 925
Sehr selten
Teil der Ausstellung / Sonderausstellung Stuttgart 1906, Württembergischer Kunstverein
WVZ Klassik Stiftung Weimar Nr. I.2.90, S. 209

Eine Expertise liegt vor

Sektschale Henry van de Velde im Neuen Museum Weimar (2021)


Henry van de Velde Silber Sektschale – Theodor Müller, Weimar 1905/06

Seltene Jugendstil-Sektschale nach einem Entwurf von Henry van de Velde aus den Jahren 1905/06. Die Ausführung durch Theodor Müller in Weimar gehört zu den bedeutenden Silberarbeiten der Weimarer Reformbewegung und dokumentiert den Übergang vom Jugendstil zur frühen Moderne.

Jugendstil Silber-Sektschale von Henry van de Velde für Theodor Müller, Weimar 1905/06 [WVZ I.2.90].

Teil der historischen Ausstellung des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart 1906. Die im Werkverzeichnis der Klassik Stiftung Weimar dokumentierte Sektschale zählt zu den seltenen und museal relevanten Silberarbeiten Henry van de Veldes.

Entwurf / Design: Henry van de Velde (1863–1957), 1905/06
Werkverzeichnis: Klassik Stiftung Weimar, Metallkunst Band I, Nr. I.2.90, S. 209
Ausführung / Hersteller: Theodor Müller, Weimar, 1905/06
Objekt: Champagnerschale / Sektschale / Trinkschale
Material: Sterling Silber, Silber 925
Marken: Henry van de Velde Signet, Künstlersignet, Feingehaltsstempel 925
Höhe: ca. 14 cm
Durchmesser: ca. 11 cm
Gewicht: 🔴 XX
Ausstellung: Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Sonderausstellung 1906
Expertise: Vorhanden
Epoche: Jugendstil / Reformstil / Weimarer Kunstgewerbe
Zustand: Sehr guter Originalzustand

Die vorliegende Sektschale entstand während der bedeutenden Weimarer Schaffensperiode Henry van de Veldes und gehört zu den seltenen Silberarbeiten, in denen der Künstler seine Reformideen auf die Tisch- und Tafelkultur übertrug. Die Gestaltung folgt konsequent seinem Verständnis einer modernen Formensprache, bei der Konstruktion, Material und Funktion eine untrennbare Einheit bilden. Ornamentale Elemente treten zugunsten klarer Proportionen und einer ausgewogenen Gesamtwirkung bewusst in den Hintergrund.

Besondere Bedeutung besitzt die Aufnahme des Modells in das Werkverzeichnis der Klassik Stiftung Weimar. Die Sektschale ist dort unter der Nummer I.2.90 dokumentiert und gehört zu jener Gruppe von Silberarbeiten, mit denen Henry van de Velde zu Beginn des 20. Jahrhunderts neue Maßstäbe für das europäische Kunstgewerbe setzte. Die dokumentierte Präsentation auf der Ausstellung des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart im Jahr 1906 unterstreicht die zeitgenössische Wertschätzung dieses Entwurfs.

Henry van de Velde zählt zu den einflussreichsten Gestaltern Europas zwischen Jugendstil und Moderne. Als Architekt, Designer, Innenraumgestalter und Theoretiker entwickelte er eine Formensprache, die als wesentliche Voraussetzung der modernen Gestaltung des 20. Jahrhunderts gilt. Mit seiner Tätigkeit in Weimar schuf er die Grundlagen jener Kunstgewerbeschule, aus der später unter Walter Gropius das Bauhaus hervorging. In der Designgeschichte wird Henry van de Velde daher häufig als geistiger Vater des Bauhauses bezeichnet.

Eine herausragende Stellung nahm van de Velde auch innerhalb des Deutschen Werkbundes ein. Auf der legendären Werkbundausstellung Köln 1914 war er als einziger bedeutender ausländischer Gestalter mit einem eigenen Bauwerk vertreten. Dies ist umso bemerkenswerter, als seine moderne Auffassung von Kunst und Gestaltung bei konservativen Kreisen des Deutschen Kaiserreichs und am Hof Kaiser Wilhelms II. vielfach auf Ablehnung stieß. Im Gegensatz dazu genossen die Wiener Secession und die Wiener Werkstätte unter Kaiser Franz Joseph I. eine wesentlich größere politische und gesellschaftliche Akzeptanz. Gerade vor diesem Hintergrund wird die außergewöhnliche Stellung van de Veldes innerhalb der europäischen Moderne deutlich.

Die Ausführung erfolgte durch die Weimarer Werkstatt von Theodor Müller, die zu den wichtigsten Produzenten der von Henry van de Velde entworfenen Silber- und Metallarbeiten gehörte. Die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Werkstatt steht exemplarisch für das Ideal der Verbindung von künstlerischem Entwurf und handwerklicher Perfektion, das die Reformbewegungen um 1900 prägte.

Arbeiten von Henry van de Velde befinden sich heute in den bedeutendsten Sammlungen für Jugendstil, Design und Moderne. Zu den wichtigsten Beständen zählen die Musées Royaux d’Art et d’Histoire in Brüssel, das Musée d’Orsay in Paris, das Museum Folkwang und der Hohenhof in Hagen, die Kunstsammlungen Chemnitz, das Bauhaus-Museum Weimar, das Neue Museum Weimar, das Victoria and Albert Museum London, das Bröhan-Museum Berlin – Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889–1939), das Art Institute of Chicago, das Metropolitan Museum of Art New York sowie das Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum New York. Die Silberarbeiten der Weimarer Periode zählen zu den seltensten und kunsthistorisch bedeutendsten Objekten seines Gesamtwerks.

„Wer mit Silber speist, trifft eine Entscheidung. Täglich. Nicht für Prunk, sondern für Haltung. Für die Überzeugung, dass das gemeinsame Essen einen würdigen Rahmen verdient – ob beim großen Festmahl mit zwanzig Personen oder beim stillen Sonntagstisch zu zweit. Silber ist keine Dekoration. Es ist eine Aussage!“

Literatur:
Henry van de Velde: Kunstgewerbliche Laienpredigten, Leipzig, 1902
Karl Ernst Osthaus: Henry van de Velde, Hagen, 1903
Max Osborn: Henry van de Velde. Ein Dokument moderner Kunst, Berlin, 1906
Klassik Stiftung Weimar: Werkverzeichnis Metallkunst, Band I, Nr. I.3.172, Weimar, 2009
Thomas Föhl / Antje Neumann (Hrsg.): Henry van de Velde in Weimar. Dokumente und Studien, Weimar, 2012
Klassik Stiftung Weimar: Henry van de Velde. Der Gesamtkünstler, Weimar, 2013

Digitales Werkverzeichnis Henry van de Velde, Klassik Stiftung Weimar, Objekt Nr. I.2.90, online abrufbar unter:
https://hvdv.klassik-stiftung.de

Vergleichsstücke befinden sich in folgenden Sammlungen:

Virginia Museum of Fine Arts
Gemeente Museum, Den Haag, Niederlande: Jardiniere
Münchner Stadtmuseum, Sammlung Angewandte Kunst, Henry van de Velde, Karl Theodor Müller, Teeservice, um 1905, Silber. sechs-teilig
Dallas Museum of Art, dort Tafelmesser, Tafellöffel, Tafelgabel
oder London V&A Besteck Nr.1, Henry van de Velde
Das Museum of Modern Art beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Henry Clemens van de Velde Lobster Fork
MET New York: Zwei verschiedene Stühle (Bloemenwerf), Jardiniere ca.1902, in Silber
Siehe auch in der Sammlung Rijkmuseum, Amsterdam, Niederlande: Portret Henry van de Velde, 1906, Edvard Munch, 1906
Ebenfalls in der Sammlung des Rijksmusem Amsterdam, Niederlande zu finden: Teller –
Bord van porselein, beschilderd met zweepslag-decor in onderglazuurblauw. Het bord is gemerkt.
Vaas van steengoed met rode en gele glazuur naar ontwerp van Henry van de Velde, 1902. Gemerkt met ingegrifte handtekening van HANKE en gestempeld merk van Van de Velde.
Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase

Ein Zimmer als Gesamtkunstwerk im Nordenfjeldske Kunstindustrimuseum, Norwegen. Das Museum besitzt einen eigenen Raum, der in seiner Gesamtheit vom belgischen Architekten Henry van de Velde im Jahr 1908 entworfen worden ist.

In Berlin verkaufte das Hohenzollern Kunstgewerbehaus Silber neuzeitlicher ausländischer Goldschmiede wie Henry van de Velde und Jan Eisenloeffel, nach 1904 auch Arbeiten der Wiener Werkstätte.

Artikel: DIE WELT SAMSTAG, 11. FEBRUAR 2017, Henry van de Velde Jardiniere Die_Welt_Henry_van_de_Velde_Jardiniere_Szy

Literatur: Offizieller Katalog der Dritten Deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung, Dresden 1906: [12. Mai – Ende Oktober] — Dresden, 1906
Literatur: T. Foehl / A. Neumann: Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Ein Werkverzeichnis in sechs Baenden. Klassik Stiftung Weimar 2009. Band 1: Metallkunst, Metallkunst, Nr. I.3.1.22

Literatur: Fischli, Hans [Hrsg.]; Kunstgewerbemuseum Zürich [Hrsg.] (1958): Henri van de Velde: 1863 – 1957; Persönlichkeit und Werk; Kunstgewerbemuseum Zürich, Ausstellung vom 6. Juni bis 3. August 1958. Zürich
Literatur: Seling, Helmut [Hrsg.] (1959): Jugendstil: der Weg ins 20. Jahrhundert. Heidelberg, S. 457 S.
Literatur: Württembergischer Kunstverein [Hrsg.] (1963): Henry van de Velde zum 100. Geburtstag Württ. Kunstverein, 19. Oktober bis 24. November 1963. Stuttgart
Literatur: Hammacher, Abraham Marie (1967): Die Welt Henry van de Veldes. Köln, S. 142.
Literatur: Hamann, Richard, und Jost Hermand: Stilkunst um 1900. Berlin (Ost) 1967.
Literatur: Hüter, Karl-Heinz: Henry van de Velde. Sein Werk bis zum Ende seiner Tätigkeit in Deutschland. Schriften zur Kunstgeschichte, Bd. 9, Berlin (Ost) 1967.
Literatur: Heller: Ein Teeservice von Henry van de Velde. In: Kunst in Hessen und am Mittelrhein. Heft 11, Darmstadt 1971, S. 115ff.
Literatur: Gysling-Billeter: Objekte des Jugendstils. Bern 1975.
Literatur: Hauptmann, Ivo: Bilder und Erinnerungen. Hamburg 1976.
Literatur: De Smet, Robert [Hrsg.] (1980): Art Nouveau Belgique. Europalia 80; Belgique 150 Societe des Expositions Palais des Beaux-Arts, Bruxelles, 19.12.1980 – 15.2.1981. Brüssel, Abb. S. 289
Literatur: Grönwoldt, Ruth: Art Nouveau. Textil-Dekor um 1900. Stuttgart 1980.
Literatur: Junghanns, Kurt: Der Deutsche Werkbund. Sein erstes Jahrzehnt. Berlin (Ost) 1982.
Literatur: Folkers, Dörte, und Cay Folkers: Henry van de Veldes Arbeiten für Ernst Wittern in Lübeck. Europäische Hochschulschriften, Reihe XXVIII, Kunstgeschichte, Bd. 24, Frankfurt am Main/Bern/New York 1983.
Literatur: Sänger, Reinhard W. (1991): Das deutsche Silber-Besteck Biedermeier, Historismus, Jugendstil (1805 – 1918); Firmen, Techniken, Designer und Dekore. Stuttgart, S. 208ff. – Seite 187 Nr.592. Seite 208-215
Literatur: Hauschild, Joachim: Nach vier Jahrzehnten zurück in den Osten. Stadt Chemnitz ersteigerte van-de-Velde-Ensemble. In: Art. 1/1991, S. 19.
Literatur: [Das] Ernst Abbe-Denkmal. Minerva, Jenaer Schriften zur Kunstgeschichte Bd. 4, hrsg. v. Stefan Grohé. Gera 1996.
Literatur: Form e Detail. Henry van de Veldes Bauhaus in Weimar. Hrsg. v. Kari Jormakka, Weimar o. J. [1997]
Literatur: Fritz, B., und B. Hellmann: Porzellanmanufaktur Burgau a. d. Saale Ferdinand Selle 1901-1929. Städtische Museen Jena 1997.
Literatur: Marquardt, Klaus: Europäisches Essbesteck aus acht Jahrhunderten. Eine Kunstsammlung. Arnoldsche 1997
Literatur: Nys, Wim (1998): Van Belle Époque tot Art Nouveau Belgisch zilver; 1868 – 1914; 15.09.1998 – 13.12.1998, Provinciaal Museum Sterckshof – Zilvercentrum. Antwerpen, S. 196 f.
Literatur: Heitmann, Bernhard (1999): Handwerk und Maschinenkraft: die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld in Bremen [Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, 21. Januar bis 17. März 1999]. Hamburg, S. 86
Literatur: Deutsches Klingenmuseum [Hrsg.]; Grotkamp-Schepers, Barbara; Sänger, Reinhard W. (2000): Bestecke des Jugendstils Bestandskatalog des Deutschen Klingenmuseums Solingen. Stuttgart (2000), S.52. Abb. 21, S. 216
Literatur: Annelies Krekel-Aalbers, Zilver – Silver – Silber, 1880 – 1940. Art Nouveau – Art Déco. Arnoldsche (2001)

Literatur: Daenens, Lieven, Design Museum Gent; History and collections (2007) – Abbildungen:
Zahnstocher Halter, Toothpick holder, Tandenstokerhouder van verzilverd koper, van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905 Seite 80.
Hummergabel, Lobster pick, Zilveren Kreeftenvork van Henry van de Velde (1863-1957), voor Theodor Müller, Weimar (Duitsland), ca.1900, Seite 82.
Silber Besteck, Fischbesteck, Aufschnittgabel, Zilveren bestekonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1903, Seite 83.
Doppelgewürzhalter mit Salzlöffel in Silber, Zilveren specerijenset van Henry van de Velde (1863-1957), ca.1905, Seite 85.
Porzellan, Porseleinen serviesonderdelen van Henry van de Velde (1863-1957), voor Meissener Porzellanmanufaktur, 1903-1904, Seite 78. Porzellan Sauciere, Brötchenteller, Eßteller, Muster Peitschenhieb in Kobalt Blau
Für Möbel: Seite 76 ff. Seiete 79. Eetkamer van padoek uit de woning De Craene-Van Mons in Brussel, van Henry van de Velde (1863-1957) ca.1898

Weiterführende Literatur: Henry van de Velde: Geschichte meines Lebens. Piper Verlag, München 1962. Online zu lesen auf der Internetpräsenz digitale Bibliotheek for de Nederlandse letteren
Weiterführende Literatur: SIKART
Artikel über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Henry van de Velde in der zeigenössischen Presse
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffen,  www.henryvandevelde.pl

Arbeiten Henry van de Veldes befinden sich in den führenden Design Museen der Welt, Oslo Norwegen; Chicago USA, Britsh Museum, London UK etc.

Vergleichsstücke befinden sich in folgenden Sammlungen:
Landesmuseum Württemberg, – Bestände aus dem ehemaligen Württembergischen Landesgewerbemuseum in Stuttgart – Fleischgabel aus der Reihe „Model I“
Virginia Museum of Fine Arts: http://www.vmfa.museum/
Gemeente Museum, Den Haag, Niederlande: Jardiniere
West ART Meisterwerke: Henry van de Velde – Kröller-Müller-Museum – Otterlo – Niederlande. Helene Kröller-Müller und Henry van de Velde.
Münchner Stadtmuseum, Sammlung Angewandte Kunst, Henry van de Velde, Karl Theodor Müller, Teeservice, um 1905, Silber. sechs-teilig
Dallas Museum of Art, dort Tafelmesser, Tafellöffel, Tafelgabel
oder London V&A Besteck Nr.1, Henry van de Velde
Das Museum of Modern Art beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Henry Clemens van de Velde Lobster Fork
MET New York: Zwei verschiedene Stühle (Bloemenwerf), Jardiniere ca.1902, in Silber
Siehe auch in der Sammlung Rijkmuseum, Amsterdam, Niederlande: Portret Henry van de Velde, 1906, Edvard Munch, 1906
Ebenfalls in der Sammlung des Rijksmusem Amsterdam, Niederlande zu finden: Teller –
Bord van porselein, beschilderd met zweepslag-decor in onderglazuurblauw. Het bord is gemerkt.
Vaas van steengoed met rode en gele glazuur naar ontwerp van Henry van de Velde, 1902. Gemerkt met ingegrifte handtekening van HANKE en gestempeld merk van Van de Velde.
Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase
Zusatzbesteck aus dem Besitz von Paul Schulenburg 1929, Zuckerzange, Zange, Kandiszange kleine Variante, in der Sammlung des Deutschen Klingenmuseums in Solingen.
Verschiedene Stücke des Bestecks befinden sich in der Sammlung Deutsches Klingen Museum Solingen. Es lohnt sich zu stoebern!
Siehe auch in der Sammlung Kunstmuseum Den Haag [Stadhouderslaan 41, 2517 HV Den Haag] Bloemenwerf‚ chair, armchair padouk, design 1896 und Jardinière aus dem Besitz Marquis de Brion & Countess Kessler.

Weitere herausragende Werke Weltweit

Schlagwörter: Inneneinrichtung, Möbel, Sitzmöbel, Stuhl, Keramik, Metallarbeiten, Silberschmuck, Porzellanservice, Silberbesteck, Sterling Silber Tafelbesteck
Josef Hoffmann, Umstätter, Koloman Moser, Wiener Werkstätte, Josef Maria Olbrich, Franz Hofstoetter Leotz Vase, Josef Urban, Julius MEIER-GRAEFE, L’Art décoratif,
Paris Weltausstelung 1900, Peter Behrens, Julius Rückert Mainz, August Endell, Patriz Huber, Bernhard Pankok, Bruno Paul, Maurice Dufrene, Samuel Siegfried Bing,
Richard Riemerschmid, Heinrich Vogeler, Henry van de Velde, Gustave Serruier-Bovy, Hector Guimard, JacquesGruber, Paul Follot, Carlo Bugatti,
Louis Majorelle, Emile Galle, Ecole de Nancy, Tony Selmersheim, Eduard Diot, leon Benouville, Georges de Feure, Eugene Gaillard, Francois Carabin,

UNSEEN-WOMAN.DESIGN

Die Zeitschrift, Dekorative Kunst 1897, L’Art décoratif 1899 – Mitbegründer Julius MEIER-GRAEFE ebenfalls Mitbegründer der PAN – Aufsichtsrats Mitglieder u.a. Eberhard von Bodenhausen, Harry Graf Kessler.

Mitteilungen des Württembergischen Kunstgewerbevereins — 1906-1907. Von der Ausstellung H. van de Velde: Silber

Henry van de Velde Sektschale Silber Theodor Mueller Weimar,

Das Werksverzeichnis finden Sie unter: www.wvz-henryvandevelde.de

Sie haben Fragen zum Objekt? Nehmen Sie KONTAKT mit uns auf!

Gerne kümmern wir uns um Ihre Wünsche, klicken Sie bitte weiter oben rechts auf SIE HABEN FRAGEN? oder ganz oben rechts auf KONTAKT.
Oder besuchen Sie unsere Geschäftsräume während der Öffnungszeiten.

Finden Sie weitere Objekte auf unserer Produktseite!

Van de Velde, Henry

1863/04/03 – 1957/10/15

Belgian architect and designer. He was born in Antwerp as the son of Guillaume Charles van de Velde (1825-1901) and Jeanne Aurore Aimée de Paepe (1826-1888) on the 3rd of April 1863. From 1880 till 1883 he was a student at the Antwerp academy. He received further training in the workshop of Charles Verlat. On the 30th of April 1894 he married Maria Sèthe (1867-1942). In 1895 he moved from the neighbourhood of Antwerp to Villa Bloemenwerf in Brussels. He turned all his attention to the decorative arts rather than to painting. He then established himself in Berlin (1900-1910), Weimar (1902-1917) with intermediate stays in Paris (1910/1911), Switzerland and the Netherlands (1917-1926), again Brussels (1926-1947) and Switzerland (1947-1957). His designs for silverware were realised or sold by Theodor Müller (Weimar), Koch & Bergfeld (Bremen), Firma F. Bahner AG (Düsseldorf), Clarfeld & Springmeyer (Hemer). Henry van de Velde died in Zürich on the 15th of October 1957.

Aktuelle Produkte von Henry van de Velde