Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

J.M. Olbrich, Jugendstil Darmstadt Silber Besteck Tortenschaufel | D. Szy

Pelle à tarte Art Nouveau, Motif 2000, métal argenté, Conception: Joseph Maria Olbrich vers 1901, Colonie d’artistes de Darmstadt

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J.M. Olbrich Darmstadt Art Nouveau Pelle à tarte en argent Pelle à tarte Art Nouveau Motif 2000, métal argenté Conception: Joseph Maria Olbrich vers 1901 Colonie d’artistes de Darmstadt Exécution: Clarfeld et Springmeyer, Hemer; Industrie de la coutellerie Ludwig Ziech, Hambourg; C. B. Schröder, Düsseldorf; Mots clés: couverts en argent Art Nouveau, métal argenté – 1 pouce (inch) = 2,54 cm – Condition: très bon


J.M. Olbrich, Jugendstil Darmstadt Silber Besteck Tortenschaufel
Jugendstil Tortenschaufel / Tortenheber
Muster 2000, Metall versilbert
Entwurf: Joseph Maria Olbrich ca. 1901
Darmstädter Künstlerkolonie
Ausführung: Clarfeld und Springmeyer, Hemer; Besteckindustrie Ludwig Ziech, Hamburg; C. B. Schröder, Düsseldorf;
Stichwörter: Jugendstil Silberbesteck, Metall versilbert
—  1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter —
Zustand: sehr gut

Joseph Maria Olbrich (Troppau 1867 – 1908 Düsseldorf), deutscher Architekt, Designer, Zeichner. Besuch der Kunstgewerbeschule in Wien 1882-1886, ab 1890 Architekturstudium bei Carl von Hasenauer in Wien. Studienreisen nach Italien und Tunesien, danach Mitarbeit bei Architekt Otto Wagner. Gründungsmitglied der Wiener Secession, für die er 1897 das Gebäude entwarf. 1899 Aufenthalt in Darmstadt, wo er Großherzog Ernst Ludwig kennenlernt und Gründungsmitglied der Darmstädter Künstlerkolonie wird. Teilnahmen an den Weltausstellungen 1900 in Paris, 1902 in Turin, 1904 in St. Louis, Entwicklung des Gesamtkonzeptes der Ausstellungen der Darmstädter Künstlerkolonie 1901 und 1904. 1907 siedelt er nach Düsseldorf um, behält sein Darmstädter Atelier bis zu seinem Tod bei. (Quelle: https://www.mathildenhoehe.eu/mathildenhoehe/mitglieder-der-kuenstlerkolonie/joseph-maria-olbrich/)

Literatur: Reinhard W. Sänger: Das Deutsche Silber-Besteck: Biedermeier, Historismus, Jugendstil (1805-1918): Firmen, Techniken, Designer und Dekore [Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart (1991)]
Literatur: Barbara Grotkamp-Schepers, Reinhard W. Sänger: Bestecke des Jugendstils: Bestandskatalog des Deutsches Klingenmuseum Solingen [Arnoldsche (2000)]
Literatur: Jochen Amme: Historische Bestecke. Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne [Arnoldsche (2003)]

Literatur: Bestandskatalog des Museum Künstlerkolonie Darmstadt. Seite 198/199.
Vergleichsstücke befinden sich in der Sammlung: Dallas Museum of Art, dort Fischbesteck
Für Sammler von Jugendstilbestecken lohnt sich der Besuch in Solingen im: Deutsches Klingenmuseum Solingen

Weitere Stücke in der Sammlung: The Wolfsonian—Florida International University

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