KPM Berlin porcelain Friedlaender Halle Burg Giebichenstein dinner plate celadon

Dinner plate from the porcelain dinner service Halle / Burg Giebichenstein in celadon, Design: Marguerite Friedlaender 1930/31, Bauhaus Desin, Execution: KPM Berlin, Germany

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KPM Berlin porcelain Friedlaender Halle Burg Giebichenstein dinner plate celadon

Dinner plate from the porcelain dinner service Halle / Burg Giebichenstein in celadon
Design: Marguerite Friedlaender 1930/31
Execution: KPM Berlin, Germany, porcelain, (impressed grooves) in celadon
Scepter mark
Dimensions: diameter 24.8 cm – 1 inch (inch) = 2.54 cm –
Condition: very good, 1st choice, BAUHAUS design


KPM Berlin Porzellan Friedlaender Halle Burg Giebichenstein Essteller Seladon

Essteller aus dem Porzellan Speise-, Tafelservice Halle / Burg Giebichenstein in Seladon
Entwurf: Marguerite Friedlaender 1930/31
Ausführung: StPM Staatliche Porzellan Manufaktur Berlin, Porzellan, (eingedrueckte Rillen) in Seladon
Szeptermarke
Maße: Durchmesser 24,8 cm – 1 inch (Zoll) = 2,54 cm –
Zustand: sehr gut, I. Wahl, BAUHAUS Design
Literatur: Broehan-Museum, Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889-1939, Seite 198

Marguerite Friedlaender [Lyon 1896 – 1985 Guerneville, Kalifornien], deutsch-englische Keramikerin und Porzellan Designerin. 1919-1925 lernte und arbeitete sie am Bauhaus, machte 1926 ihre Meisterprüfung in Höhr-Grenzhausen, um danach bis 1933 an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, Halle, zu lehren. Dabei hatte sie als erste deutsche Töpfermeisterin die Leitung der Keramikabteilung inne. Gleichzeitig arbeitete Sie für die KPM Berlin, für die Sie 1929 das Service “Halle” entwarf. Unmittelbar nach Machtübernahme der Nazis verlor sie ihre Arbeit und emigrierte zunächst in die Niederlande, dann in die USA, fortwährend als Keramikerin arbeitend. So wurde sie für ihre 1937 für die Niederländische Regierung entworfene Auftragsarbeit, das “Five a clock” Teeservice auf der Weltausstellung in Paris 1937 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. (Friedlaender, Marguerite)

HISTORIE:
Das Jahr 1918 markiert das Ende der Monarchie. Der Kaiser geht ins Exil.
Die KPM wird zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. 1918-1988
Ab 1988 wird die Manufaktur wieder umbenannt in Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin GmbH.
Ausführliche Historie siehe https://www.kpm-berlin.com/manufaktur/kpm-geschichte/

Weiterführende
Literatur: Treskow, Irene von: Die Jugendstil-Porzellane der KPM. Bestandskatalog der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin 1896-1914, München 1971 (Materialien zur Kunst des 19. Jahrhunderts, 5),
Literatur: Mundt, Barbara: 40 Jahre Porzellan. Siegmund Schütz zum 80. Geburtstag. Berlin 1986
Literatur: Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889 -1939, hrsg. v. Bröhan-Museum, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 1987, Berlin 1987,
Literatur: Jarchow, Margarete: Berliner Porzellan im 20. Jahrhundert. Hamburg 1988
Literatur: Porzellan. Kunst und Design 1889 bis 1939. Vom Jugendstil zum Funktionalismus, bearb. v. Karl H. Bröhan, Berlin 1993 (Bestandskatalog des Bröhan-Museums, Bd. 5, 1),
Literatur: Um 1909, Porzellan aus Berlin, Meissen, Nymphenburg, – Ausstellungskatalog – Eine Ausstellung zum 90jährigen Bestehen des Hetjens-Museums, Düsseldorf 1999
Literatur: Jacobsen, Hans-Peter: Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Den eigenen Vorstellungen Gestalt geben, Gera 2009.
Literatur: Lust auf Dekor – KPM-Porzellan zwischen Jugendstil und Art Deco. Die Ära Theo Schmuz-Baudiß, hrsg. v. Tobias Hoffmann / Claudia Kanowski, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 2013 / 2014, Köln 2013

KPM Berlin Porzellan Friedlaender Halle Burg Giebichenstein Essteller Seladon

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