Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

KPM Berlin zampognaro dal corteo indiano in porcellana

Figura in porcellana Art Nouveau, zampognaro, Figura in porcellana dal corteo indiano, Design: Carl Reschke 1912/13, design del decoro: Getrud Kant circa 1918, Esecuzione: KPM Berlino 1920 (?)

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KPM Berlin zampognaro dal corteo indiano in porcellana

Figura in porcellana Art Nouveau, zampognaro
Figura in porcellana dal corteo indiano
Design: Carl Reschke 1912/13, design del decoro: Getrud Kant circa 1918
Esecuzione: KPM Berlino 1920 (?)
Altezza 21,5 cm – 1 pollice = 2,54 cm –
Condizione: molto buona, 1a scelta, riccamente dipinta


KPM Berlin Indischer Festzug Porzellan Figur Dudelsackpfeifer

Jugendstil Porzellanfigur, Dudelsackpfeifer
Porzellan Figur aus dem Indischen Festzug
Entwurf: Carl Reschke 1912/13, Dekorentwurf: Getrud Kant ca. 1918
Ausfuehrung: KPM Berlin 1920
Höhe 21,5 cm – 1 Inch = 2,54 cm –
Bezeichnet: Szeptermarke unterglasurblau, Reichsapfelmarke mit KPM in rot sowie Blindstempel und Malernummern, Jahresbuchstabe U (?) für 1920
Literatur: Broehan-Museum, Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889-1939
Zustand: sehr gut, I. Wahl, reiche Bemalung

 

HISTORIE:
Das Jahr 1918 markiert das Ende der Monarchie. Der Kaiser geht ins Exil.
Die KPM wird zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. 1918-1988
Ab 1988 wird die Manufaktur wieder umbenannt in Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin GmbH.
Ausführliche Historie siehe https://www.kpm-berlin.com/manufaktur/kpm-geschichte/

Weiterführende
Literatur: Treskow, Irene von: Die Jugendstil-Porzellane der KPM. Bestandskatalog der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin 1896-1914, München 1971 (Materialien zur Kunst des 19. Jahrhunderts, 5),
Literatur: Mundt, Barbara: 40 Jahre Porzellan. Siegmund Schütz zum 80. Geburtstag. Berlin 1986
Literatur: Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889 -1939, hrsg. v. Bröhan-Museum, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 1987, Berlin 1987,
Literatur: Jarchow, Margarete: Berliner Porzellan im 20. Jahrhundert. Hamburg 1988
Literatur: Porzellan. Kunst und Design 1889 bis 1939. Vom Jugendstil zum Funktionalismus, bearb. v. Karl H. Bröhan, Berlin 1993 (Bestandskatalog des Bröhan-Museums, Bd. 5, 1),
Literatur: Um 1909, Porzellan aus Berlin, Meissen, Nymphenburg, – Ausstellungskatalog – Eine Ausstellung zum 90jährigen Bestehen des Hetjens-Museums, Düsseldorf 1999
Literatur: Jacobsen, Hans-Peter: Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Den eigenen Vorstellungen Gestalt geben, Gera 2009.
Literatur: Lust auf Dekor – KPM-Porzellan zwischen Jugendstil und Art Deco. Die Ära Theo Schmuz-Baudiß, hrsg. v. Tobias Hoffmann / Claudia Kanowski, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 2013 / 2014, Köln 2013 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums, 1987- , 19),

KPM Berlin Indischer Festzug Porzellan Figur Dudelsackpfeifer

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