Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

KPM Neuosier porcelain soup plate Emperor Wilhelm II 1902

Deep plate, soup plate, from the royal Prussian dinner service, Prussian eagle with FR for Frederick the Great, KPM Berlin 1902

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Item No. 5286
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KPM Neuosier porcelain soup plate Emperor Wilhelm II 1902

Deep plate, soup plate
from the royal Prussian dinner service, model Neuosier
with iron red and gold decoration, Prussian eagle with FR for Frederick the Great
Execution: Royal Porcelain Manufactory Berlin, KPM Berlin 1902
Brands: blue scepter mark, red orb, monogram WR with royal crown and 1902 in blue
Diameter approx 24.3 cm, height 3.5 cm – 1 inch = 2.54 inches
Condition: very good original condition


KPM Neuosier Porzellan Suppenteller Kaiser Wilhelm II 1902

Tiefer Teller, Suppenteller
aus dem königlich preussischen Tafelservice, Modell Neuosier
mit eisenrotem und goldenem Dekor, Preussischer Adler mit FR für Friedrich den Großen
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Berlin, KPM Berlin 1902
Marken: Blaue Zeptermarke, roter Reichsapfel, Monogramm WR mit Königskrone und 1902 in Blau
Durchmesser ca. 24,3 cm, Höhe 3,5 cm – 1 Inch = 2,54 Zoll
Zustand: sehr guter Originalzustand

HISTORIE:
Das Jahr 1918 markiert das Ende der Monarchie. Der Kaiser geht ins Exil.
Die KPM wird zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. 1918-1988
Ab 1988 wird die Manufaktur wieder umbenannt in Königliche Porzellan Manufaktur, Berlin GmbH.
Ausführliche Historie siehe https://www.kpm-berlin.com/manufaktur/kpm-geschichte/

Weiterführende
Literatur: Treskow, Irene von: Die Jugendstil-Porzellane der KPM. Bestandskatalog der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin 1896-1914, München 1971 (Materialien zur Kunst des 19. Jahrhunderts, 5),
Literatur: Mundt, Barbara: 40 Jahre Porzellan. Siegmund Schütz zum 80. Geburtstag. Berlin 1986
Literatur: Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889 -1939, hrsg. v. Bröhan-Museum, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 1987, Berlin 1987,
Literatur: Jarchow, Margarete: Berliner Porzellan im 20. Jahrhundert. Hamburg 1988
Literatur: Porzellan. Kunst und Design 1889 bis 1939. Vom Jugendstil zum Funktionalismus, bearb. v. Karl H. Bröhan, Berlin 1993 (Bestandskatalog des Bröhan-Museums, Bd. 5, 1),
Literatur: Um 1909, Porzellan aus Berlin, Meissen, Nymphenburg, – Ausstellungskatalog – Eine Ausstellung zum 90jährigen Bestehen des Hetjens-Museums, Düsseldorf 1999
Literatur: Jacobsen, Hans-Peter: Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Den eigenen Vorstellungen Gestalt geben, Gera 2009.
Literatur: Lust auf Dekor – KPM-Porzellan zwischen Jugendstil und Art Deco. Die Ära Theo Schmuz-Baudiß, hrsg. v. Tobias Hoffmann / Claudia Kanowski, Ausstellung, Berlin, Bröhan-Museum, 2013 / 2014, Köln 2013 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums, 1987- , 19),

Literatur: Kaiserlicher Kunstbesitz aus dem Holländischen Exil, Haus Doorn. Katalog der Staatlichen Schlösser und Gärten Berlin, Berlin 1991.
Literatur: Kaiserliches Gold und Silber, Schätze der Hohenzollern aus dem Schloss Huisdoorn. Deutsches Goldschmiedehaus Hanau. Berlin 1985.KPM Neuosier Porzellan

KPM Neuosier Porzellan Suppenteller Kaiser Wilhelm II 1902

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