Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Meissen Germany rare Art Nouveau porcelain dessert plate by Riemerschmid

Meissen Germany rare Art Nouveau fan pattern, umbels pattern porcelain dessert plate designed by Riemerschmid or Theodor Grust 1900

820,00
Item No. 2003
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Meissen Germany rare Art Nouveau porcelain dessert plate by Riemerschmid. Meissen Germany rare Art Nouveau fan pattern, umbels pattern porcelain dessert plate designed by Richard Riemerschmid or Theodor Grust around 1900.


Meissen Fächer Doldenmuster Dessertteller Jugendstilporzellan,

Dessertteller, Teller, Kuchenteller
aus dem Doldenmuster oder Fächermuster Service, passend zum Riemerschmid Service
Meissener Jugendstilporzellan
Meissener Jugendstil Porzellan Service
Entwurf: Theodor Grust zugeschrieben
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Meißen um 1905
Maße: Durchmesser 19,4 cm,
Marken: Knaufschwerter, Pressnummer 5 22.
Lit.: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten (Staatliche Kunstsammlungen Dresden) S.271-272 Abb.296. Eine Ausstellung aus der DDR im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 1989
Zustand: sehr gut, I Wahl

Literatur:
Jugendstil in Dresden, Aufbruch in die Moderne, Ausstellungskatalog Staatliche Kunstsammlungen Dresden 1999,
Meissener Jugendstilmuster auf den Seiten:
p.238 Hentschel, Krokus 1,
S.243 Hentschel Flügelmuster,
p.244 Theodeor Grust, Kleeblatt; Henry van de Velde HvdV, Peitschenhieb und R. Riemerschmid, Rispe
p.245 O.E. Voigt, Saxonia; Hentschel, Krocus 2 und Paul Richter, Ahorn,
p.246 Heinrich Vogeler, Rosen Garnitur; Theodeor Grust, Misnia
p.247 Arnika, HAPAG Drachenfisch Teller

Theodor Grust [Meissen, 1857 – 1919 ebd.] war ein deutscher Genre- und Porzellanmaler. Von 1905 bis 1909 war er Malerleiter an der Porzellanmanufaktur Meißen. Grust studierte ab 1878 an der Kunstakademie in Dresden und war dort zeitweise Schüler von Theodor Grosse. 1886 wechselte er nach München. Von dort führten in Studienreisen nach Belgien und in die Niederlande. 1898 kehrte er nach Meißen zurück. Dort wurde er zunächst Mitarbeiter, später Malerleiter der Königlich-Sächsischen Porzellanmanufaktur. Von Grust stammen zahlreiche Form- und Dekorentwürfe, z. B. der „Kleeblattdekor“, der „Bügeldekor“ oder der Dekor „Misnia“. In dieser Zeit entstanden auch mehrere Ölgemälde, die Szenen des kleinbürgerlichen Genres darstellen. In den Jahren 1905/06 wurde er mit der künstlerischen Leitung der Wiederherstellung des so genannten Fürstenzuges an der Nordwand des Stallhofs in Dresden betraut.

Stichwörter:
Hector Guimard, Louis Majorelle, Victor Horta, Peter Behrens, Richard Riemerschmid, Josef Maria Olbrich, Archibald Knox, Ashbee, Hentschel,
Darnstädter Künstlerkolonie, Wiener Werkstätte, Worpswede

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