Mogensen Champagne Silberbesteck Dessertgabel, Quistgaard
Jens H. Quistgaard „Champagne“ Dessertgabel – O. V. Mogensen, Dänemark um 1950
Seltene dänische Silber-Dessertgabel aus dem Modell „Champagne“, entworfen von Jens Harald Quistgaard im Jahr 1947 und ausgeführt von O. V. Mogensen um 1950. Das Modell zählt zu den bedeutenden Entwürfen des skandinavischen Nachkriegsdesigns und verbindet traditionelle Silberschmiedekunst mit der klaren Formensprache des Danish Modern.
Dänische Silber-Dessertgabel „Champagne“ von Jens H. Quistgaard für O. V. Mogensen, Dänemark um 1950.
Frühe Ausführung der berühmten Besteckserie „Champagne“ in Silber 830 nach einem Entwurf von Jens Harald Quistgaard. Die Serie gehört zu den Klassikern des skandinavischen Designs und steht für die internationale Bedeutung dänischer Silberkunst in der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Entwurf: Jens Harald Quistgaard (1919–2008), 1947
Muster / Modell: Champagne
Ausführung: O. V. Mogensen, Dänemark, ca. 1950
Objekt: Dessertgabel
Material: Silber 830 (Sølv), Silber 925, Arvesølv
Länge: 17,2 cm
Gewicht: 48 Gramm
Epoche: Danish Modern / Skandinavisches Design
Zustand: Sehr guter Originalzustand
Die Dessertgabel gehört zur berühmten Besteckserie „Champagne“, die Jens Harald Quistgaard unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entwarf. Charakteristisch ist die ausgewogene, organisch modellierte Form, die vollständig auf historische Ornamentik verzichtet und ihre ästhetische Wirkung aus Proportion, Materialqualität und handwerklicher Präzision entwickelt. Die elegante Linienführung und die angenehme Haptik machen die Serie bis heute zu einem herausragenden Beispiel skandinavischer Formgestaltung.
Mit dem Modell „Champagne“ gelang Quistgaard ein Entwurf, der die Ideale des Danish Modern beispielhaft verkörpert. Funktionalität, Materialgerechtigkeit und zeitlose Gestaltung verbinden sich zu einer modernen Formensprache, die weit über die Grenzen Skandinaviens hinaus Wirkung entfaltete. Die frühen Ausführungen von O. V. Mogensen gehören heute zu den gesuchten Arbeiten der dänischen Silberkunst des 20. Jahrhunderts.
Jens Harald Quistgaard zählt zu den bedeutendsten Designern des skandinavischen Modernismus. Internationale Bekanntheit erlangte er als Chefdesigner von Dansk Designs, wo er ab 1954 über mehr als drei Jahrzehnte tätig war. Im selben Jahr wurde er auf der X. Triennale di Milano sowohl mit der Goldmedaille als auch mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Seine Entwürfe trugen wesentlich dazu bei, dänisches Design weltweit bekannt zu machen und gelten heute als Klassiker der internationalen Moderne.
Die Silberschmiede O. V. Mogensen gehörte zu den angesehenen Herstellern hochwertiger Silberwaren in Dänemark. Die Zusammenarbeit mit führenden Designern des Danish Modern führte zu Entwürfen von außergewöhnlicher Qualität, die handwerkliche Tradition und moderne Gestaltung miteinander verbanden. Die Bestecke nach Entwürfen Quistgaards nehmen innerhalb dieser Entwicklung eine besondere Stellung ein.
Arbeiten von Jens H. Quistgaard befinden sich heute in bedeutenden internationalen Museums- und Designsammlungen, darunter das Designmuseum Danmark in Kopenhagen, das Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum in New York, das Museum of Fine Arts Boston sowie zahlreiche Sammlungen für skandinavisches Design und Mid-Century Modern. Seine frühen Silberentwürfe zählen zu den wichtigen Zeugnissen der Nachkriegsmoderne und der internationalen Erfolgsgeschichte des Danish Modern.
Literatur:
Literatur: Metallkunst der Moderne. Bröhan Museum, Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939). Berlin 2001. Bestandskatalog Band VI, S. 36 ff., Berlin, 2001
Literatur: Annelies Krekel-Aalberse: Jugendstil und Art Déco Silber, München/London, 1989
Literatur: Georg Jensen Silversmithy – 77 Artists, 75 Years, 1979
Literatur: Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig: Made in Denmark – Formgestaltung seit 1900, Ausstellungskatalog, 2001
Literatur:Marc Rosenberg: Der Goldschmiede Merkzeichen, Band I–IV, Frankfurt am Main, 1922,
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.
Literatur: Joerg Schwandt: Karl Gustav Hansen. Sølv / Silber 1930–1994, 1994
Literatur: Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig, Austellung und Katalog, Made in Denmark, Formgestaltung seit 1900
Literatur: Museet på Koldinghus: Karl Gustav Hansen Sølv / Silber 1930–1994, Kolding, 1994
Mogensen Champagne Silberbesteck Dessertgabel, Quistgaard
Jens H. Quistgaard „Champagne“ Dessertgabel – O. V. Mogensen, Dänemark um 1950
Seltene dänische Silber-Dessertgabel aus dem Modell „Champagne“, entworfen von Jens Harald Quistgaard im Jahr 1947 und ausgeführt von O. V. Mogensen um 1950. Das Modell zählt zu den bedeutenden Entwürfen des skandinavischen Nachkriegsdesigns und verbindet traditionelle Silberschmiedekunst mit der klaren Formensprache des Danish Modern.
Dänische Silber-Dessertgabel „Champagne“ von Jens H. Quistgaard für O. V. Mogensen, Dänemark um 1950.
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Mogensen Champagne Silberbesteck Dessertgabel, Quistgaard
Mogensen Champagne Silberbesteck Dessertgabel, Entwurf: Jens H. Quistgaard IHQ 1947, Muster: Champagne, Art Deco Silberbesteck, Ausführung: O. V. Mogensen, Dänemark ca. 1950 Sterlingsilber



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