Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Osiris Art Nouveau pewter, J. von Schwarz ceramic biscuits box 538

OSIRIS, Walter Scherf und Co. Nuremberg, Art Nouveau ceramic biscuits box with gilt pewter mount #538, Decor red berrys on green ground, Germany 1900. The Art ceramic presumably J. von Schwarz or Villeroy und Boch, Mettlach.

1.850,00
Item No. 2464
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Osiris Art Nouveau pewter, J. von Schwarz ceramic biscuits box 538

OSIRIS, J. von Schwarz Art Nouveau pewter biscuits box,

Osiris, Walter Scherf und Co. Nuremberg, German Art Nouveau ceramic biscuits box with gilt pewter mount 538, Decor red berrys on green ground, Germany 1900. The Art ceramic presumably J. von Schwarz or Villeroy und Boch, Mettlach.
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OSIRIS 538 Keramik Keksdose mit Zinnmontur,
Jugendstil Henkel-Korb mit Deckel, Zinn vergoldet,

Jugendstil Keramik Keksdose Walter Scherf und Co.,
Zinn gegossen, vergoldet und Keramik.
Modellnummer: 538 (bemalt mit Beerren in rot vor gruenem Hintergrund) mit Zinnmontur, Nuernberg 1899/1900
Ausführung: Nürnberg ca.1900.

Masse: Hoehe: 17,8 cm, Durchmesser 16 cm
Gemarkt: eingeschlagen “OSIRIS” 538
Zustand: sehr gut

Literatur: Museum für Kunstgewerbe Budapest (Hrsg.): Zsolnay. Ungarische Jugendstilkeramik. Sonderausstellung des Museum für Kunstgewerbe, Budapest. Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien 1986.
Literatur: Csenkey, Éva: Zsolnay szecessziòs kerámiák. Budapest 1992.
Literatur: Hárs, Éva: Zsolnay Pécs. Budapest 1996.
Literatur: Santi, Federcio und Gacher, John: Zsolnay Ceramics. Collectiong a Culture. Atglen PA, USA 1998.
Literatur: Csiba, Monika und Stattner, Richard: Zsolnay. Masterpieces of Hungerian Art Nouveau. Elite Design Gallery, Hungary 2003.
Literatur: Csenkey, Éva und Gyugyi, Lászlo und Hárs, Éva: The golden age of Zsolnay. The Gyugyi collevtion returns to Pécs. Zsolnay heritage trust nonprofit Ltd.2010

Weiterführende
Literatur: Pese, Claus, Jugendstil aus Nürnberg, Kunst, Handwerk, Industriekultur, Stuttgart 2007. Seite 146 (Farbvariante) und 186
Literatur: Spurensuche: Friedrich Adler zwischen Jugendstil und Art Deco, Stuttgart 1994.
Literatur: KERSSENBROCK-KROSIGK, Dedo von: Metallkunst der Moderne. Bröhan-Museum. Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939).

OSIRIS 538 Keramik Keksdose mit Zinnmontur,
Jugendstil Henkel-Korb mit Deckel, Zinn vergoldet

Vergleichstücke unter anderem in der Sammlung:
Jardiniere, Blumenschale, Collection Kirkland Museum of Fine and Decorative Art, Denver, Colorado USA

Weitere Objekte, Zinn-Objekte des Herstellers Orivit Zinn-Giesserei, Ferdinand Hubert Schmitz, Köln-Ehrenfeld in der Sammlung MAK Wien – Objekte

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“Das Angebot der Firma Ferdinand Hubert Schmitz in Paris [Pariser Weltausstellung 1900] ist in der zeitgenössischen Berichterstattung am umfangreichsten dokumentiert. Der Messestand fiel auf und wurde allgemein gewürdigt und abgebildet. Dr. Max Osborn hebt die Gestaltung des Standes mit Möbeln der Kölner Firma Heinrich Pallenberg lobend hervor: “Die Austellung von Ferdinand Hubert Schmitz in Cöln zeichnet sich durch den Geschmack aus, mit dem die kostbaren Erzeugnisse dieser Firma aufgestapelt sind. Die Nische ist ein idealer kleiner Juwelierladen. Ihre Holzarchitektur läßt die Fabrikate, die Schalen und Schüsseln und Vasen, die schönen Arbeiten aus Gold und Email, ganz besonders bestechend hervortreten. Der Spiegel, dessen Holzumrahmung einzelne Glieder über die Glasscheibe entsendet, die sich dann in Tischhöhe zu einem Konsolbrett verdichten, die Wanddekoration mit dem prächtigen Zimmerbrunnen, der Tisch und der gut aufgebaute Silberschrank, das alles erscheint wie Theile eines Wohnraumes und bewirkt, dass die ausgestellten Gegenstände ganz anders zur Geltung kommen als in den, solche Gesichtspunkte meist ausser Acht lassenden, landläufigen Laden-Arrangements.””
(>>…Ein idelaer kleiner Juwelierladen<< Die Kölner Firma Orivit auf der Weltausstellung Paris 1900. von Helene Blum-Spicker. Sonderdruck aus dem Wallraf-Richartz-Jahrbuch, Band LXI, Köln 2000, S. 218-219.)