Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Patriz Huber german Art Nouveau silver pill box around 1901, Denes Szy

Art Nouveau silver small lidded box, Design: Attributed to Patriz Huber, around 1901, Execution: Martin Mayer, Mainz around 1901, Germany, 800 silver with delicate original gold plating

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Item No. 5197
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Patriz Huber german Art Nouveau silver pill box around 1901

Art Nouveau silver small lidded box
Design: Attributed to Patriz Huber, around 1901
Execution: Martin Mayer, Mainz around 1901, Germany
800 silver with delicate original gold plating
marked: half moon, crown, 800, company mark Martin Mayer, 39
Dimensions: 7.2 cm x 2.3 cm x 4.1 cm
Condition: very good, with the engraved inscription “A Got nit adjourned / Glük kumbt alle Tag”


Patriz Huber Jugendstil Silber Pillendose um 1901

Jugendstil Silber kleine Deckeldose
Entwurf: Patriz Huber zugeschrieben, um 1901
Ausführung: Martin Mayer, Mainz um 1901
Silber 800 mit zarter Originalvergoldung
gemarkt: Halbmond, Krone, 800, Firmenzeichen Martin Mayer, 39
Maße: 7,2 cm x 2,3 cm x 4,1 cm
Zustand: sehr gut, mit gravierter Inschrift “A Got nit vertzagt / Glük kumbt alle Tag”

Literatur: Patriz Huber. Ein Mitglied der Darmstädter Künstlerkolonie. Mathildenhöhe Darmstadt 1992, S. 58/59 (mit Entwurfszeichnung)
Literatur: Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt 1899-1914; Das Buch zum Museum
Literatur: Museum Künstlerkolonie Darmstadt. Katalog.
– Künstler-Kolonie Darmstadt, Ein Dokument deutscher Kunst, 1901 –

Weiterführende Literatur:
Literatur: KERSSENBROCK-KROSIGK, Dedo von: Metallkunst der Moderne. Bröhan-Museum. Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939).
Literatur: Spurensuche: Friedrich Adler zwischen Jugendstil und Art Deco, Stuttgart 1994
Literatur: Erlesenes aus Jugendstil und Art Déco, Die Sammlung Giorgio Silzer, Ausstellungskatalog Grassi Museum, Museum für Kunsthandwerk 1997
Literatur: Galerie Historismus n°2 Taschenbuch – 11. September 2008
Literatur: Galerie historismus n°3 : Arts décoratifs européens 19e et début 20e siècle (Französisch) Taschenbuch – 4. März 2009

Patriz Huber [Stuttgart 1878 – 1902 Berlin] dt. Architekt und Innenarchitekt, Entwerfer für Kunsthandwerk. Aufgrund seines Talents wurde er 1899 eines der sieben Gründungsmitglieder der Darmstädter Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe, wo er überwiegend als Innenarchitekt tätig war, aber auch Schmuckstücke entwarf.
Patriz Huber
“Unstimmigkeiten innerhalb der Künstlerkolonie führten dazu, dass Huber 1902 aus der Künstlerkolonie austrat. Er ließ sich in Berlin-Charlottenburg nieder und gründete das „Atelier Patriz Huber“. Gemeinsam mit Henry van de Velde gestaltete er die Verkaufsräume des Hohenzollern-Kunstgewerbehauses von Hermann Hirschwald”

Siehe auch in der Sammlung Rijkmuseum, Amsterdam, Niederlande: Portret Henry van de Velde, 1906, Edvard Munch, 1906

Patriz Huber Jugendstil Silber Pillendose um 1901

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