Silver table spoon Aachen ca. 1770 Antonius Emonds

Baroque silver spoon, Silver 13 Lot, 812.5/1000, Aachen 1770, Germany, Maker’s mark: AE under a crown for Antonius Emonds

170,00

(differenzbesteuert nach §25a UStG.)


Item No. 5529
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Silver table spoon Aachen ca. 1770 Antonius Emonds

Baroque silver spoon Aachen around 1770
Silver 13 Lot, 812.5/1000
Aachen 1770, Germany
Maker’s mark: AE under a crown for Antonius Emonds [mentioned around 1730-74]
Dimensions: Length 20.8 cm, weight 52 g.
— 1 inch (inch) = 2.54 centimeters —
Condition: very good age-related condition


Silber Tafellöffel Aachen um 1770 Antonius Emonds

Barock Silber Löffel Aachen um 1770
Silber 13 Lot, 812,5/1000
Aachen 1770, Deutschland
Meistermarke: AE unter Krone für Antonius Emonds [erwähnt um 1730-74]
13 lötiges Silber, Silber 13 Lot, Silber 13 Loth
Maße: Länge 20,8 cm, Gewicht 52 g.
— 1 Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter —
Zustand: sehr guter altersgemäßer Zustand

Literatur: Scheffler, Wolfgang: Goldschmiede Rheinland-Westfalens: Daten, Werke, Zeichen (in 2 Bänden): Erster Halbband: Aachen – Köln, de Gruyter 1973. Seite 44.
Literatur: Clasen, Carl-Wilhelm: Rheinische Silbermarken. Die Marken und Werke der rheinischen Goldschmiede.

Der Silberfeingehalt auf in Deutschland ausgeführten Silberobjekten wurde bis 1868 in Lot(h) angegeben. Üblich waren Arbeiten aus 12 Lot = 750/1000 und 13 Lot = 812,5/1000. Da die Städte den Mindestfeingehalt festlegten, garantierten so die jeweiligen Stadtmarken für den Feingehalt, im Norden überwiegend 12 Lot und im Süden überwiegend 13 Lot. Sehr betuchte Auftraggeber wie Mitglieder des Hofes oder Adels ließen sich hingegen auch Stücke mit einem Feingehalt von 14 Lot = 875/1000 oder gar 15 Lot = 937,4/1000 anfertigen. Ab 1868 werden ebenso die Feingehaltsmarken 750 und 800 eingeführt, ab 1888 gilt ein Mindestfeingehalt von 800/1000 wie auch die Stempelung mit Halbmond und Krone für Silberwaren des deutschen Reiches. Diese Silberstempel gelten bis heute.

Weiterführende Literatur:
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur: Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur: Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur: Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Literatur: Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur: Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Germanisches Nationalmuseum (HG.): Nürnberger Goldschmiedekunst 1541-1868. 2 Bände. Nürnberg 2007.
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.
Literatur: Schliemann, Erich: DIE GOLDSCHMIEDE HAMBURGS. Band I, II und III., Verlag: Verlag Schliemann & Cie, Erscheinungsdatum: 1985
Literatur: SILBER AUF REISEN; Ausstellungskatalog 1991-1992 der Hessischen Hausstiftung Museum Schloß Fasanerie in Eichenzell bei Fulda
Literatur: Viktor von Reitzner: “Alt Wien”. Lexikon für Österreichische und Süddeutsche Kunst und Kunstgewerbe. Edelmetalle. Wien 1952.
Literatur: Alfred Rohrwasser: Österreichs Punzen. Edelmetall-Punzierung in Österreich von 1524 bis 1987. 2. Auflage. Perchtoldsdorf 1987.

Silber Tafellöffel Aachen um 1770 Antonius Emonds

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