Zur aktuellen Lage am Silbermarkt „Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Geschäft tätig und habe einen derart schnellen Anstieg des Silberpreises bislang nicht erlebt. Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich am Markt: Verfügbarkeit und Nachbeschaffung werden spürbar schwieriger, insbesondere bei zusammenpassenden Teilen und gutem Erhaltungszustand.

Für Sammler und Nutzer hochwertiger Tafelkultur bedeutet das: Wer noch ergänzen oder Lücken schließen möchte, sollte dies zeitnah prüfen, da spätere Nachkäufe erfahrungsgemäß mit höherem Aufwand und deutlich steigenden Preisen verbunden sind. Gleichzeitig gewinnt in diesem Zusammenhang der alte dänische Begriff „Erbsilber“ neue Aktualität - als Ausdruck für langlebige, werthaltige Bestände, die nicht nur genutzt, sondern über Generationen weitergegeben werden.“

Design Henry van de Velde, Blech Dose Tropon, c. 1898

Werbedose Tropon um 1905, Entwurf wohl Henry van de Velde, Weißblech farbig lithografiert bzw. vergoldet, hoch-rechteckige Deckeldose, Altersspuren Z 2-3, Maße 9,8 x 5,8 x 3,8 cm.
Henry van de Velde (Entwurf), Dose ‚Eisen-Tropon‘, um 1898 H. 9,8 x 5,8 x 3,8 cm. Metallblech, grau lackiert, Lithographie in Gelb, Rot und Schwarz auf Papier.

Preis auf Anfrage
Art.Nr. 0896
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Design Henry van de Velde, Blech Dose Tropon, c. 1898

Blechdose für Eiweißpräparat „EISEN-TROPON“ der Tropon-Werke Mühlheim – Rhein

Werbedose Tropon um 1905, Entwurf wohl Henry van de Velde, Weißblech farbig lithografiert bzw. vergoldet, hoch-rechteckige Deckeldose, Altersspuren Z 2-3, Maße 9,8 x 5,8 x 3,8 cm.

Henry van de Velde (Entwurf), Dose ‚Eisen-Tropon‘, um 1898 H. 9,8 x 5,8 x 3,8 cm. Metallblech, grau lackiert, Lithographie in Gelb, Rot und Schwarz auf Papier.
Bez.: EISEN-TROPON, TROPON-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT KÖLN-MÜLHEIM.

Vgl. Föhl/Neumann, Henry van de Velde, Bd. I, Metallkunst, Leipzig 2009, S. 724.

Henry van de Velde, Box ‚Eisen-Tropon‘, c. 1898
H. 9.8 cm, 5.8 x 3.8 cm. Sheet metal, painted gray, lithograph in yellow, red and black on paper. Marked: EISEN-TROPON, TROPON-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT KÖLN-MÜLHEIM.
Literature: Cf. Föhl/Neumann, Henry van de Velde, vol. I, Metallkunst, Leipzig 2009, p. 724.

Dose, Eisen-Tropon, um 1898
Medium: lithograph on metal caddy
Größe: 7,3 x 3,7 cm (2,9 x 1,5 in)
Deutsches Historisches Museum: Blechdose für Eiweißpräparat „EISEN-TROPON“

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LZUTOHZ4YEDJBTRXSTXP3QYLJYKOB4TY</

Weiterführende Literatur: Henry van de Velde: Geschichte meines Lebens. Piper Verlag, München 1962. Online zu lesen auf der Internetpräsenz digitale Bibliotheek for de Nederlandse letteren

Artikel: über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffenwww.henryvandevelde.pl

Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

https://id.smb.museum/object/2643416/tropon-eiweiss-nahrung

https://recherche.smb.museum/detail/2643416/tropon-eiweiss-nahrunghttps://recherche.smb.museum/detail/2643416/tropon-eiweiss-nahrung

Die Idee der Corporate Identity ist nicht ganz neu: Bereits Henry van de Velde gestaltete für die Firma „Tropon“ aus Köln-Mühlheim neben Werbeplakaten auch Verpackungen, Prospekte und Etiketten mit einem unverwechselbaren Firmenschriftzug. Dieses Plakat für das Nahrungsergänzungsmittel verbindet auf gelungene Weise industrielle Produktwerbung mit hohem künstlerischem Anspruch. Die ornamentalen Formen stellen die Trennung von Eigelb und Eiweiß dar. Diese Ausführung des Werbemotivs erschien 1898 als Beilage zur Zeitschrift „Pan“ (Nr. 4, vor S. 63).

Der Erfolg des Werkbundes war jedoch kurzfristig. Im August 1914 brach der erste Weltkrieg aus. Das Ausstellungszentrum wurde in Kasernen umgewandelt. Inzwischen kündigte van de Velde seine Stelle bei dem Weimarer Hof tiefst enttäuscht von den höfischen Intrigen. Sein Freund Kessler wurde schon früher zum Opfer solcher Intrigen und hat seinen Posten als Weimarer Museumsdirektor verloren. Der Grund dafür waren die skandalösen Aktzeichnungen, die er während der Ausstellung von Rodin präsentierte. Der Kriegsausbruch machte das Verlassen von Weimar unmöglich (als Ausländer musste er sich drei Mal wöchentlich bei der Polizei melden). Seine künstlerische Aktivität wurde auch abgebrochen. 1917 zog van de Velde in die Schweiz um, wo er zahlreiche Kontakte mit Künstlern und Intelektuellen aus Bern und Zürich, darunter Kirchner, Masserel und Romain Rolland intensiv pflegte. Bevor er sich wieder an die Arbeit machte, bekam er von dem holländischen Ehepaar Kroller – Muller (Seefrachtfirma) 1920 einen Auftrag.

Henry van de Velde, Weitere herausragende Werke Weltweit

Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase
Zusatzbesteck aus dem Besitz von Paul Schulenburg 1929, Zuckerzange, Zange, Kandiszange kleine Variante, in der Sammlung des Deutschen Klingenmuseums in Solingen.
Verschiedene Stücke des Bestecks befinden sich in der Sammlung Deutsches Klingen Museum Solingen. Es lohnt sich zu stoebern!
Siehe auch in der Sammlung Kunstmuseum Den Haag [Stadhouderslaan 41, 2517 HV Den Haag] Bloemenwerf‚ chair, armchair padouk, design 1896 und Jardinière aus dem Besitz Marquis de Brion & Countess Kessler.

Artikel über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Henry van de Velde in der zeigenössischen Presse
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffen,  www.henryvandevelde.pl

Arbeiten Henry van de Veldes befinden sich in den führenden Design Museen der Welt, Oslo Norwegen; Chicago USA, Britsh Museum, London UK etc.

Design Henry van de Velde, Blech Dose Tropon, c. 1898

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