Design Henry van de Velde, Blech Dose Tropon, c. 1898
Blechdose für Eiweißpräparat „EISEN-TROPON“ der Tropon-Werke Mühlheim – Rhein
Werbedose Tropon um 1905, Entwurf wohl Henry van de Velde, Weißblech farbig lithografiert bzw. vergoldet, hoch-rechteckige Deckeldose, Altersspuren Z 2-3, Maße 9,8 x 5,8 x 3,8 cm.
Henry van de Velde (Entwurf), Dose ‚Eisen-Tropon‘, um 1898 H. 9,8 x 5,8 x 3,8 cm. Metallblech, grau lackiert, Lithographie in Gelb, Rot und Schwarz auf Papier.
Bez.: EISEN-TROPON, TROPON-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT KÖLN-MÜLHEIM.
Vgl. Föhl/Neumann, Henry van de Velde, Bd. I, Metallkunst, Leipzig 2009, S. 724.
Henry van de Velde, Box ‚Eisen-Tropon‘, c. 1898
H. 9.8 cm, 5.8 x 3.8 cm. Sheet metal, painted gray, lithograph in yellow, red and black on paper. Marked: EISEN-TROPON, TROPON-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT KÖLN-MÜLHEIM.
Literature: Cf. Föhl/Neumann, Henry van de Velde, vol. I, Metallkunst, Leipzig 2009, p. 724.
Dose, Eisen-Tropon, um 1898
Medium: lithograph on metal caddy
Größe: 7,3 x 3,7 cm (2,9 x 1,5 in)
Deutsches Historisches Museum: Blechdose für Eiweißpräparat „EISEN-TROPON“
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LZUTOHZ4YEDJBTRXSTXP3QYLJYKOB4TY</
Weiterführende Literatur: Henry van de Velde: Geschichte meines Lebens. Piper Verlag, München 1962. Online zu lesen auf der Internetpräsenz digitale Bibliotheek for de Nederlandse letteren
Artikel: über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffen, www.henryvandevelde.pl
Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek
https://id.smb.museum/object/2643416/tropon-eiweiss-nahrung
https://recherche.smb.museum/detail/2643416/tropon-eiweiss-nahrunghttps://recherche.smb.museum/detail/2643416/tropon-eiweiss-nahrung
Die Idee der Corporate Identity ist nicht ganz neu: Bereits Henry van de Velde gestaltete für die Firma „Tropon“ aus Köln-Mühlheim neben Werbeplakaten auch Verpackungen, Prospekte und Etiketten mit einem unverwechselbaren Firmenschriftzug. Dieses Plakat für das Nahrungsergänzungsmittel verbindet auf gelungene Weise industrielle Produktwerbung mit hohem künstlerischem Anspruch. Die ornamentalen Formen stellen die Trennung von Eigelb und Eiweiß dar. Diese Ausführung des Werbemotivs erschien 1898 als Beilage zur Zeitschrift „Pan“ (Nr. 4, vor S. 63).
Der Erfolg des Werkbundes war jedoch kurzfristig. Im August 1914 brach der erste Weltkrieg aus. Das Ausstellungszentrum wurde in Kasernen umgewandelt. Inzwischen kündigte van de Velde seine Stelle bei dem Weimarer Hof tiefst enttäuscht von den höfischen Intrigen. Sein Freund Kessler wurde schon früher zum Opfer solcher Intrigen und hat seinen Posten als Weimarer Museumsdirektor verloren. Der Grund dafür waren die skandalösen Aktzeichnungen, die er während der Ausstellung von Rodin präsentierte. Der Kriegsausbruch machte das Verlassen von Weimar unmöglich (als Ausländer musste er sich drei Mal wöchentlich bei der Polizei melden). Seine künstlerische Aktivität wurde auch abgebrochen. 1917 zog van de Velde in die Schweiz um, wo er zahlreiche Kontakte mit Künstlern und Intelektuellen aus Bern und Zürich, darunter Kirchner, Masserel und Romain Rolland intensiv pflegte. Bevor er sich wieder an die Arbeit machte, bekam er von dem holländischen Ehepaar Kroller – Muller (Seefrachtfirma) 1920 einen Auftrag.
Henry van de Velde, Weitere herausragende Werke Weltweit
Weitere Stücke im The collection of Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande: Saftkrug und Vase
Zusatzbesteck aus dem Besitz von Paul Schulenburg 1929, Zuckerzange, Zange, Kandiszange kleine Variante, in der Sammlung des Deutschen Klingenmuseums in Solingen.
Verschiedene Stücke des Bestecks befinden sich in der Sammlung Deutsches Klingen Museum Solingen. Es lohnt sich zu stoebern!
[‚Bloemenwerf‚ chair, armchair padouk, design 1896 und Jardinière aus dem Besitz Marquis de Brion & Countess Kessler.
Artikel über Henry van de Velde anlässlich des 150. Geburtstages: http://www.szecessziosmagazin.com/magazin9/henryvandevelde150.php
Henry van de Velde in der zeigenössischen Presse
Artikel: Reuter, Dr. Brigitte „Sanatorium in Trzebiechów. Vergleich und Analyse der Innenausstattung von Henry van de Velde“
Artikel: Lieven Daenens, Direktor des Design-Museums in Gent / Belgien, Henry van de Velde – Leben und Schaffen, www.henryvandevelde.pl
Arbeiten Henry van de Veldes befinden sich in den führenden Design Museen der Welt, Oslo Norwegen; Chicago USA, Britsh Museum, London UK etc.
Design Henry van de Velde, Blech Dose Tropon, c. 1898
Das Werksverzeichnis finden Sie unter: www.wvz-henryvandevelde.de
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Van de Velde, Henry
⚬1863/04/03 – †1957/10/15
Belgian architect and designer. He was born in Antwerp as the son of Guillaume Charles van de Velde (1825-1901) and Jeanne Aurore Aimée de Paepe (1826-1888) on the 3rd of April 1863. From 1880 till 1883 he was a student at the Antwerp academy. He received further training in the workshop of Charles Verlat. On the 30th of April 1894 he married Maria Sèthe (1867-1942). In 1895 he moved from the neighbourhood of Antwerp to Villa Bloemenwerf in Brussels. He turned all his attention to the decorative arts rather than to painting. He then established himself in Berlin (1900-1910), Weimar (1902-1917) with intermediate stays in Paris (1910/1911), Switzerland and the Netherlands (1917-1926), again Brussels (1926-1947) and Switzerland (1947-1957). His designs for silverware were realised or sold by Theodor Müller (Weimar), Koch & Bergfeld (Bremen), Firma F. Bahner AG (Düsseldorf), Clarfeld & Springmeyer (Hemer). Henry van de Velde died in Zürich on the 15th of October 1957.





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