Künstler
van de Velde, Henry

Aktuelle Produkte von van de Velde, Henry

Henry van de Velde Meissen 1900 Tasse Peitschenhieb Jugendstil

Henry van de Velde, Meissen ca. 1905/10 o. gr. Kaffeetasse mit Ut., Peitschenhiebmuster in Kobalt Blau

Henry van de Velde, Modell Nr.I, Silber Besteck ESSLÖFFEL

Jugendstil Silberbesteck, Esslöffel, Design Henry van de Velde 1902, Modell I., Silber 925

Henry van de Velde Armlehnstuhl Haus Bloemenwerf

Bloemenwerf Armlehnstuhl – Jugendstil Möbel, originaler Jugendstil Stuhl von Henry van de Velde entworfen für sein eigenes Haus Bloemenwerf in Uccle, Brüssel 1894/95, Ausführung in Padouk Holz

Henry van de Velde Jugendstil Messing Visitenkartenschale 1898

Henry van de Velde Messing Visitenkartenhalter 1898 mit Inschrift der Ausstellung La libre esthetique in Bruessel 1900

Henry van de Velde Stuhl Haus Bloemenwerf

Bloemenwerf Stuhl – Jugendstil Möbel, originaler Jugendstil Stuhl von Henry van de Velde entworfen für sein eigenes Haus Bloemenwerf in Uccle, Brüssel 1894/95, Ausführung in Padouk Holz

Henry van de Velde Art Deco Buecherschrank Palisander

dekorativer HENRY VAN DE VELDE Bücherschrank Bookcase Möbel für Georges Bohy, Brüssel 1926

HENRY VAN DE VELDE Zweisitzer Sofa Hamburg 1916

HENRY VAN DE VELDE Möbel, SOFA, Hamburg 1916, Entwurf für die Mutzenbechersche Wohnung 1916, Nussbaum

HENRY VAN DE VELDE Paar Jugendstil Sessel, Hamburg 1916

HENRY VAN DE VELDE Möbel, Paar Jugendstil Sessel, Hamburg 1916, Entwurf für die Mutzenbechersche Wohnung 1916

Henry van de Velde Jugendstil Porzellan Tee Tasse

Henry van de Velde Jugendstil Porzellan 1900 TEETASSE AUF UNTERTASSE, Beyer und Bock, Rudolstadt-Volkstedt um 1906

Künstler
Darmstädter KünstlerkolonieÉcole de NancyAlbertus, GundorphAmberg, AdolphArgy Rousseau, GabrielAshbee, Charles RobertBach, ElviraBarth, ArthurBehn, FritzBehrens, PeterBernadotte, SigvardBianconi, FulvioBindesbøll, ThorvaldBugatti, CarloChampion, TheoChristiansen, HansCihlarz, WolfgangClarenbach, MaxDelapchier, LouisDitzel, NannaDufrène, MauriceDupagne, ArthurEckhoff, TiasEisenloeffel, Jande Feure, GeorgeFontana, LucioFriedlaender, MargueriteGaillard, A.Gallé, ÉmileGradl, MaxGrieshaber, HAPGrosjean, CharlesGrosz, GeorgeGrust, TheodorGuimard, HectorGundlach-Pedersen, OscarHabich, LudwigHadzi, DimitriHansen, Karl GustavHaugaard, HjordisHeckendorf, FranzHentschel, KonradHentschel, RudolfHoetger, BernhardHoffmann, JosefHuber, PatrizHundertwasser, FJensen, GeorgJensen, JorgenKärner, TheodorKnox, ArchibaldKohlhoff, WilhelmKoppel, HenningLalique, RenéLettré, EmileLeven, HugoMajorelle, LouisMarcks, GerhardMargold, Emanuel J.Modersohn, OttoMüller, AlbinNielsen, EvaldNielsen, HaraldNilsson, WiwenOlbrich, Joseph MariaOphey, WalterPanton, VernerPaul, BrunoPechstein, MaxPetri, TrudePetri und SchützPoliakoff, SergeQuistgaard, Jens H.Riemerschmid, RichardRohde, JohanRoth, EmmyRüdell, CarlScharff, AllanSchatz, ManfredSintenis, RenéeSchmidt-Rottluff, KarlSchmuz-Baudiss, TheodorSchneckendorff, Josef E.Schütz, SiegmundStella, FrankStorch, ArthurStraus, PaulaTorun Buelow-Huebe, VivianneUecker, GüntherVasarely, Victorvan de Velde, HenryVoigt, Otto EduardVogeler, HeinrichWalter, AmalricWarhol, AndyWeihrauch, SvendWesselmann, TomWittlich, JosefWunderlich, PaulZeitner, HerbertZeller, CarlZieseniss, RudolfZille, HeinrichZsolnay, VilmosZynsky, Toots

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Henry Clement van de Velde
(im belgischen Niederländischen auch Henry Clemens van de Velde; * 3. April 1863 in Antwerpen; † 25. Oktober 1957 in Zürich)
Der Belgier Henry van de Velde wird 1863 als Sohn eines Apothekers in Antwerpen geboren. Er gehört zu den bedeutsamsten Künstlerpersönlichkeiten des Jugendstils und der Neuen Sachlichkeit. 1881-1884 studiert Henry van de Velde Malerei an der Académie des Beaux-Arts in Antwerpen. Er ist als Maler tätig, 1884/85 hält sich Henry van de Velde in Paris und Barbizon auf. In Brüssel schließt er sich 1887 der neoimpressionistischen Künstlergruppe “Les Vingts” an und stellt mit diesen aus. Beeinflusst von der britischen Arts-and-Crafts-Bewegung beginnt Henry van de Velde ab 1890 Möbel und Einrichtungsgegenstände zu gestalten. Für Samuel Bings Galerie “Maison de l’Art Nouveau” in Paris entwirft Henry van de Velde 1895 vier Musterzimmer. 1899 gestaltet er die Fassade sowie die Innenräume des Ladengeschäfts “La Maison Moderne”, das der deutsche Kunsthändlers Julius Meier-Graefe in Paris eröffnet. 1897 und 1898 gründet Henry van de Velde in Brüssel und Berlin Firmen für Herstellung und Vertrieb der von ihm entworfenen Möbel und Objekte. 1899 erscheint auch ein französischer und deutscher Möbelkatalog. Die Zeit bis 1903 ist Henry van de Veldes produktivste Zeit als Gestalter. 1900 zieht Henry van de Velde nach Berlin. 1902 wird er in Weimar Lehrer des neu gegründeten Kunstgewerblichen Seminars, aus dem 1907 die Kunstgewerbeschule hervorgeht und 1919 das Staatliche Bauhaus Weimar. 1907 erscheint auch das von Henry van de Velde verfasste Buch “Vom neuen Stil”. Während des Ersten Weltkriegs wird die Kunstgewerbeschule geschlossen, Henry van de Velde muss seine Lehrtätigkeit aufgeben, 1917 übersiedelt er in die Schweiz. Ziel von Henry van de Veldes Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule war es, mit seinen Studenten “… funktionelle Formen und organische Elemente zu entwickeln, mit denen die Industrien die Aufmerksamkeit des abgestumpften Publikums erregen …”. Der künstlerische Anspruch steht bei ihm jedoch immer über der Typisierung. An der Universität in Gent wird Henry van de Velde 1926 Professor für Architektur, zugleich wird er Gründungsdirektor des Institut Supérieur des Arts Décoratifs in Brüssel, dort lehrt er bis 1936. Von 1947 bis zu seinem Tod lebt Henry van de Velde wieder in der Schweiz am Ägerisee, südlich von Zürich. Posthum erscheinen im Jahr 1962 seine Memoiren mit dem Titel “Geschichte meines Lebens”.

“Sammler zu sein,

setzt (…) nicht nur finanzielle Grundlagen voraus. Wichtig sind auch persönliche Eigenschaften wie Weltläufigkeit, Kennerschaft, Urteilskraft, Qualitätsbewußtsein und Erinnerungsvermögen, verbunden mit einem gewissen Maß an Subjektivität, das sich stets im Profil der Sammlung niederschlägt.” Aus: Die Moderne und ihre Sammler: Französische Kunst in deutschem Privatbesitz vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. De Gruyter 2001. S. 19

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