Barockschale Silber Hansestadt Anklam ca.1760
Schlichte, glatte Silberschale 13 Loth, Anklam (Mecklenburg-Vorpommern), 18.Jahrhundert.
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Zweihenkelige Barocker Silberschale der Hansestadt Anklam (Mecklenburg-Vorpommern), um 1760.
Stadtmarke: Anklam – Greif, mit dem Stahl (Stralsundische Pfeilspitze) in der Vorderklaue nach rechts
Meister: wohl Ruhe, J.K. (Joachim Hinrich) um 1763-72
Maße: D. 16,2 bzw. 12,6 cm, Höhe 4,5 cm
Silber 13 Loth 812,5/1000
Gewicht:
Preis Euro 2170,-
Literatur: Scheffler, Goldschmiede Mittel und Nordostdeutschlands Nr.23. Seite 6.
Literatur: Scheffler, Wolfgang, Goldschmiede Mittel- und Nordost- Deutschlands. Von wernigerode bis Lauenburg in Pommern. Berlin 1980. Nr.23. Seite 6.
Der Silberfeingehalt auf in Deutschland ausgeführten Silberobjekten wurde bis 1868 in Lot(h) angegeben. Üblich waren Arbeiten aus 12 Lot = 750/1000 und 13 Lot = 812,5/1000. Da die Städte den Mindestfeingehalt festlegten, garantierten so die jeweiligen Stadtmarken für den Feingehalt, im Norden überwiegend 12 Lot und im Süden überwiegend 13 Lot. Sehr betuchte Auftraggeber wie Mitglieder des Hofes oder Adels ließen sich hingegen auch Stücke mit einem Feingehalt von 14 Lot = 875/1000 oder gar 15 Lot = 937,4/1000 anfertigen. Ab 1868 werden ebenso die Feingehaltsmarken 750 und 800 eingeführt, ab 1888 gilt ein Mindestfeingehalt von 800/1000 wie auch die Stempelung mit Halbmond und Krone für Silberwaren des deutschen Reiches. Diese Silberstempel gelten bis heute.
Weiterführende Literratur:
Literatur Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Nürnberger Goldschmiedekunst 1541-1868 Band I-II. Nürnberg 2007
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit.
Literatur: Kirchengold und Tafelsilber. Die Sammlung von Silberarbeiten im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund 2008
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.
Literatur: Clasen, Carl-Wilhelm: Rheinische Silbermarken. Die Marken und Werke der Rheinischen Goldschmiede. CMZ Verlag Rheinbach-Merzbach 1986.
Literatur: Irmscher, Günter: Das Kölner Goldschmiedehandwerk 1550-1800. Eine Sozial- und Werkgeschichte. Regensburg 2005.
Literatur: Bemmann, Hildegund: Rheinisches Tafelsilber. Silbernes Prunk- und Tafelgerät des nördlichen Rheinlandes von 1550-1800. Rheinbach-Merzbach 1992.
Literatur: Meta Patas: 400 Jahre Gold – und Silberschmiedekunst in Düsseldorf Ausstellung vom 8.11 bis 2.12 1977 SW: Goldschmiedekunst Silberschmiedekunst Düsseldorf.
Bayerisches Nationalmuseum, Archiv zur Augsburger Goldschmiedekunst
Barockschale Silber Hansestadt Anklam ca.1760
Schlichte, glatte Silberschale 13 Loth, Anklam (Mecklenburg-Vorpommern), 18.Jahrhundert.
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Zweihenkelige Barocker Silberschale der Hansestadt Anklam (Mecklenburg-Vorpommern), um 1760.
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