Björn Weckström Lapponia Gold Armband
Modernes 10gliedriges 14 Karat Gold Armband
Entwurf: Björn Weckström 1960er Jahre
Ausführung: Lapponia, Finnland 1968
Länge 19 cm, Breite ca. 2,1 cm, Gewicht ca. 63 g.
Gepunzt mit Firmenmarke, Feingehaltsstempel, Monogramm BW sowie Jahresbuchstabe P7 für 1968
Zustand: sehr gut
„Weckström hat durch Einbezug der Oberflächenstruktur in seine Schmuck-gestaltungen Originalität mit Gefühl für die Eigenart des Edelmetalls vereint. In einer späteren Periode arbeitet Weckström mit einer klaren, ausdrucksstarken skulpturalen Formgebung wie im Anhänger „Weltraumapfel“ von 1975.“
„Die Ausstellung im Nationalmuseum beweist, daß alle Preisträger innerhalb der verschiedenen kunsthandwerklichen und kunstindustriellen Fächer würdige Träger des Lunningpreises sind.“
Björn Ragnar Weckström (geboren 1935 in Helsinki), finnischer Designer und Bildhauer. Ausbildung an der Goldschmiedeschule Helsinki bis 1956, Studienreisen innerhalb Europa, in die USA, nach Mexiko und Fernost. Gründung der Manufaktur Lapponia 1963 gemeinsam mit Pekka Anttila. Den internationalen Durchbruch erreicht Weckström mit seiner Halskette Flowering Wall, mit der er 1965 den Grand Prix des Internationalen Schmuckwettbewerbs in Rio de Janeiro gewinnt. Aufsehen erregt ebenfalls sein Ring Petrified Lake (Design 1971), den Yoko Ono öffentlich trägt und somit die Bekanntheit von Lapponia noch steigert. 1977 erreicht Lapponia schließlich „Kultstatus“, als Prinzessin Leia in der Star-Wars Verfilmung Krieg der Sterne Weckströms Halskette „Planetoid Valleys“ sowie die Armspange Darina trägt. 1979 beginnt Weckström mit seiner Berufung an die Universität Pisa seinen Fokus auf die Bildhauerei zu legen, womit er an seine Erfolge als Schmuckdesigner anzuknüpfen weiß. Seine Werke sind in zahlreichen Museen vertreten.
Bereits in den 1960er und 1970er Jahren erlangte Lapponia internationale Bekanntheit. Einen besonderen Beitrag dazu leistete Björn Weckström, dessen Schmuck mehrfach mit dem Lunning Prize, der bedeutendsten Auszeichnung für skandinavisches Design jener Zeit, gewürdigt wurde. Internationale Bekanntheit erreichten seine Entwürfe zudem durch den Anhänger „Planetoid Valleys“, der 1977 im Film Star Wars von Prinzessin Leia getragen wurde und heute als Ikone des modernen Schmuckdesigns gilt.
Arbeiten von Björn Weckström befinden sich heute unter anderem in den Sammlungen des Design Museum Helsinki, des Nationalmuseums Finnland, des Victoria and Albert Museum, London, des Museum of Fine Arts, Boston, des Museum of Arts and Design, New York, sowie weiterer bedeutender Museen für modernes Kunsthandwerk und Design.
Originale Schmuckstücke von Lapponia aus den 1960er und 1970er Jahren zählen heute zu den gesuchten Klassikern des internationalen Scandinavian Modern. Besonders vollständige Halsketten mit signiertem Anhänger gehören zu den begehrtesten Arbeiten Björn Weckströms.
Literatur
- Marja-Vuorela, Kirsti: Finnish Jewellery, Helsinki, 1963
- Nordiskt Konsthantverk / Lunning Prize: Ausstellungskatalog Nationalmuseum Stockholm, 1965
- Elina Kuorikoski: Lapponia Jewelry. Björn Weckström, Helsinki, 1985
- Charlotte & Peter Fiell: Scandinavian Design, Köln, 2002
- Design Museum Helsinki (Hrsg.): Björn Weckström, Helsinki, 2006
- Marja Sakari (Hrsg.): Björn Weckström, EMMA – Espoo Museum of Modern Art, Espoo, 2015
Das Collier kann nach vorheriger Terminvereinbarung bei Denes Szy, Kunsthandel, Königsallee 27–31, D-40212 Düsseldorf besichtigt werden.
Website: http://www.bjornweckstrom.com/
Björn Weckström Lapponia Gold Armband
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