Barock Silber Teller Münster ca. 1760

Münsteraner Silber Barockteller, Hermann Heinrich Osthues, Allianzwappen derer zu Vittinghoff und derer zu Merveldt

Preis auf Anfrage
Art.Nr. 5466
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Barock Silber Teller Münster ca. 1760

Münsteraner Silber Barockteller, Platzteller
mit passig geschweiftem, leicht profiliertem Rand
Meisterzeichen: Hermann Heinrich Osthues (leicht verschlagen) [geboren 1729, Meister 1756, Gildemeister 1779, gestorben 1779]
Stadtmarke: Münster
Silber 12 Loth, 750/1000, lötiges Silber
Maße: Durchmesser 25,3 cm, Gewicht 494 g. – 1 Inch = 2,54 cm –
Zustand: altersgemäss guter Originalzustand mit geringen Gebrauchsspuren.

Auf der Fahne Allianzwappen derer zu Vittinghoff und derer zu Merveldt.
“Merveldt (auch Meerveldt oder Merfeld) ist der Name eines westfälischen Adelsgeschlechts, welches dem Uradel angehört.
Die Herren von Merveldt gehören zu den ältesten Geschlechtern im Münsterland.
Merfeld, der namensgebende Stammsitz der Familie, ist heute ein Ortsteil der Stadt Dülmen im Kreis Coesfeld.”

Literatur: Scheffler, Wolfgang: Goldschmiede Rheinland-Westfalens, De Gruyter 1973, S. 820
Literatur: Ausstellungskatalog Stadtmuseum Münster (1992): Gold und Silber aus Münster.

Der Silberfeingehalt auf in Deutschland ausgeführten Silberobjekten wurde bis 1868 in Lot(h) angegeben. Üblich waren Arbeiten aus 12 Lot = 750/1000 und 13 Lot = 812,5/1000. Da die Städte den Mindestfeingehalt festlegten, garantierten so die jeweiligen Stadtmarken für den Feingehalt, im Norden überwiegend 12 Lot und im Süden überwiegend 13 Lot. Sehr betuchte Auftraggeber wie Mitglieder des Hofes oder Adels ließen sich hingegen auch Stücke mit einem Feingehalt von 14 Lot = 875/1000 oder gar 15 Lot = 937,4/1000 anfertigen. Ab 1868 werden ebenso die Feingehaltsmarken 750 und 800 eingeführt, ab 1888 gilt ein Mindestfeingehalt von 800/1000 wie auch die Stempelung mit Halbmond und Krone für Silberwaren des deutschen Reiches. Diese Silberstempel gelten bis heute.

Weiterführende Literatur:
Literatur: Reiner Neuhaus und Ekkehard Schmidberger: Kasseler Silber aus Barock, Empire und Gründerzeit
Literatur: Ernst-Ludwig Richter : Altes Silber imitiert kopiert gefälscht
Literatur: Baumstark, Reinhold, Helmut Seling und Lorenz Seelig: Silber und Gold. Augsburger Goldschmiedekunst für die Höfe Europas. Hirmer Verlag, München 1994
Literatur: Manfred Meinz: Schönes altes Silber. Keysers Handbuch für Sammler u. Liebhaber. 2. Auflage. Gütersloh 1987.
Literatur: Karl Hernmarck: Die Kunst der europäischen Gold- und Silberschmiede von 1450-1830, München 1978.
Literatur: Helmut Seling: Die Augsburger Gold- und Silberschmiede 1529 – 1868. Meister Marken Werke, München 2007.
Literatur: Germanisches Nationalmuseum (HG.): Nürnberger Goldschmiedekunst 1541-1868. 2 Bände. Nürnberg 2007.
Literatur: Rosenberg, Marc: Der Goldschmiede Merkzeichen. Band I-IV, Frankfurt am Main 1922.
Literatur: Tardy: International hallmarks on silver. Paris 1985.
Literatur: Schliemann, Erich: DIE GOLDSCHMIEDE HAMBURGS. Band I, II und III., Verlag: Verlag Schliemann & Cie, Erscheinungsdatum: 1985
Literatur: SILBER AUF REISEN; Ausstellungskatalog 1991-1992 der Hessischen Hausstiftung Museum Schloß Fasanerie in Eichenzell bei Fulda
Literatur: Viktor von Reitzner: “Alt Wien”. Lexikon für Österreichische und Süddeutsche Kunst und Kunstgewerbe. Edelmetalle. Wien 1952.
Literatur: Alfred Rohrwasser: Österreichs Punzen. Edelmetall-Punzierung in Österreich von 1524 bis 1987. 2. Auflage. Perchtoldsdorf 1987.

Zur Geschichte der Goldschmiede Osthues in Münster: https://www.juwelier-osthues.de/ueber-jco/geschichte

Barock Silber Teller Münster ca. 1760

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